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Umfrage: 53 Prozent der Deutschen wollen die Daten von Schwerverbrechern im Netz sehen

Laut einer Emnid-Umfrage, die im Auftrag der Zeitschrift "Bild am Sonntag" durchgeführt wurde, möchten über die Hälfte der Deutschen einen sogenannten Internet-Pranger für Schwerverbrecher.

Von den 501 befragten Personen sprachen sich 53 Prozent für die Veröffentlichung der Daten aus. 38 Prozent waren dagegen.

Den Internet-Pranger hat die Deutschen Polizeigewerkschaft als Reaktion der Abschaffung der nachträglichen Sicherheitsverwahrung vorgeschlagen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Daten, Netz, Hälfte, Pranger, Sicherheitsverwahrung
Quelle: www.open-report.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2010 13:49 Uhr von mindflash81
 
+7 | -5
 
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Ohje: Da haben wohl 53 Prozent der Deutschen sich keine Gedanken darüber gemacht was die Folgen einer solchen Datenveröffentlichung wäre.
Lynchjustiz und ähnliches sollte mit allen Mitteln vermieden werden.
Mit der Veröffentlichung solcher Daten erreicht man allerdings genau das Gegenteil.
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15.08.2010 13:51 Uhr von Natoalarm
 
+5 | -3
 
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Aber ihre Hütten nicht bei Googles Street View: Ich bin für Beides!
Ab ins Netz damit!
@mindflash
Bei Selbstjustiz Knast ab 5 Jahre aufwärts!

[ nachträglich editiert von Natoalarm ]
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15.08.2010 13:51 Uhr von Darth Stassen
 
+6 | -1
 
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Bild Das "im Auftrag der Zeitschrift "Bild am Sonntag"" sagt eigentlich schon aus, wie ernst man diese Umfrage nehmen kann.

Ich kann zu diesem Thema wirklich nur jedem diesen Artikel empfehlen:
http://www.zeit.de/...

[ nachträglich editiert von Darth Stassen ]
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15.08.2010 14:30 Uhr von mikey3311
 
+3 | -9
 
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sicher ist das Okay so: Ich lebe in Amerika und aleine in mein Wohngebiet sind 6 Sexualstraffteter registriert und ich weiss wo die wohnen und wer die sind und wenn ich Kindern habe kann ich die so viel besser schuetzten ich sehe darin nur vorteile
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15.08.2010 14:51 Uhr von dinexr
 
+1 | -1
 
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Begeistert mich auch nicht. Aber wenn man als gefärhrlich geltende Straftäter nicht in Sicherungsverwahrung stecken kann, was gibts denn für Alternativen?

Aber ich glaube nicht, dass man dazu so viele Daten von denen kennen muss. Es würde reichen, denke ich, zu wissen, dass in der Nähe so einer wohnt - wer und wo ist doch egal, oder?
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15.08.2010 15:02 Uhr von artefaktum
 
+6 | -1
 
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@mikey3311: "ich sehe darin nur vorteile"

Zumindest so lange, wie dein Name nicht auf der Liste steht.
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15.08.2010 15:23 Uhr von BeaconHamster
 
+5 | -1
 
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501 Personen? Das ist lächerlich, hier leben über 80 Millionen.
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15.08.2010 15:46 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -2
 
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sehe das so wie Baconhamster das is doch nicht euer ernst, eine Befragung von 501 Personen als repraesentativ zu bezeichnen und deswegen eine News zu verfassen?!
Diese News ist daher genauso laecherlich, wie die Forderung der Mehrheit...
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15.08.2010 18:44 Uhr von Testboy007
 
+4 | -1
 
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wer seine Strafe verbüsst hat hat auch wieder den Genuss der vollen Anonymität der Gesellschaft, denn er hat seine Schuld beglichen.

Wenn er an den Pranger gestellt wird, wird zu alltäglicher Diskriminierung gradezu eingeladen. Das kann z.B. auch dazu führen, das er seinen Job verliert, da keiner seinem Chef einen Auftrag gibt, weil er "so einen"beschäftigt...

Wie die Gesellschaft reagiert sieht man ja, wenn man sich den Fall Kachelmann als Beispiel ansieht, seine Karriere ist im Eimer, selbst wenn er nicht verurteilt wird....
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15.08.2010 19:30 Uhr von JJJonas
 
+4 | -1
 
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@mikey3311: und WIE genau sieht dieser schutz aus?
wer schützt die kinder vor noch unbekannten straftäter? wer von bekannten aus einer anderen wohngegend?

das ist alles nur augenauswischerei und du wirst manipuliert zu glauben das alles viel sicherer ist.

arme welt.
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15.08.2010 20:45 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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Wunderbare Idee: Alles jubelt bis ein Straftäter in ihre Gegend zieht und dort die Immobilienpreise in bodenlose wo sie doch gerade ihr Haus verkaufen wollen.
Aber hey, die Mehrheit will das ja...
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16.08.2010 09:43 Uhr von ted1405
 
+2 | -0
 
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Völliger Bullshit! Was sollte das Wissen um Straftäter in der eigenen Nähe nützen?

Direkt gesagt: es nützt gar nichts.

Ich kann mich oder auch meine Kinder deswegen nun auch nicht besser schützen. Meinen Kindern bringe ich sowieso bei, daß sie sich von fremden Menschen möglichst fern halten und gegebenenfalls laut um Hilfe schreien sollen. Nur weil ich einen Straftäter kennen würde ... könnte ich meine Kinder nun irgendwie besser gegen ihn schützen?
Soll ich ihnen dann anhand von Fotos zusätzliche Angst vor diesem Täter einjagen, auf daß sie vielleicht die mögliche Bedrohung durch andere, harmlose und bisher unbekannte Täter nicht mehr wahrnehmen?

Ich sehe es sogar als sehr gefährlich an.
Der Straftäter wird von allen Anwohnern geächtet, wohlmöglich sogar ständig beleidigt, gemobbt und verjagt.
Und welche Auswirkungen wird das wohl zur Folge haben? Bestimmt nicht, daß der Täter sich ein eigenständiges Leben aufbauen kann. Gerade unter dem Hinblick, daß er seine Strafe ja bereits verbüßt hat, wird er depressiv und sich ungerecht behandelt fühlen ... die beste Basis, um neu straffällig zu werden.
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23.08.2010 11:51 Uhr von br666
 
+0 | -2
 
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Wer: ein Kind ermordet hat, der hat keine Rehabilitierung verdient!
Denn das ermordete Kind kann ja auch nicht mehr rehabilitiert werden. Und was ist mit den Eltern, an die mal wieder keiner denkt? Wäre mein Kind ermordet und ch wüsste, er ist wieder frei, würde ich ihn jagen bis zum Tod, denn den hat er verdient.

Und wenn so ein Schwein in meiner Nähe wohnt, will ich das, verdammt nochmal wissen, weil ich nur so mein Kind schützen kann. Das hat nix mit Lynchjustiz zu tun.
Und wenn - wen störts?

@ted1405: Falsch. Du kannst, wenn du weiß, das so einer in deiner Nähe wohnt, dein kind sehr wohl schützen. Wenn du es nicht weißt, DANN kannst du dein Kind nicht schützen. So siehts aus!

[ nachträglich editiert von br666 ]

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