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dm-Drogerie-Gründer stiftet seine Anteile und nennt Hartz IV offenen Vollzug

Die sieben Kinder von Drogeriemarkt-Gründer Götz Werner werden nicht Eigner des Konzerns nachdem Werner gestorben ist. Er hat alle seine Anteile an eine Stiftung verschenkt. Das Unternehmen hatte im letztem Geschäftsjahr einen Umsatz von 3,75 Milliarden Euro.

Seine Kinder hätten das Recht auf einen guten Start gehabt, so Götz Werner, "aber nicht darauf, dass Eltern für den lebenslangen Wohlstand ihrer Nachkommen sorgen." Er halte es wie die alten US-Pioniere und sagte: "Reich zu werden ist in Amerika keine Schande, reich zu sterben aber schon."

Zugleich kritisierte er die Hartz IV-Regelungen. Er verglich Hartz IV mit einem offenen Strafvollzug. Er ist der Meinung, dass die Empfänger ihre Menschenrechte verlieren. Außerdem würden die Regelungen mehrfach gegen das Grundgesetz verstoßen. Er ist für ein Grundeinkommen für alle: "1.000 Euro für jeden, das macht die Menschen frei."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Stiftung, Drogerie, Grundeinkommen, Götz Werner
Quelle: www.express.de

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15.08.2010 11:35 Uhr von PapaDerMandy
 
+40 | -134
 
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15.08.2010 11:39 Uhr von usambara
 
+49 | -7
 
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alles machbar * In der CDU diskutiert derzeit eine Kommission das Modell von Dieter Althaus. Der ehemalige CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte in einem Interview, er halte das Modell zwar für visionär, weil „jede Form von Sozialbürokratie wegfalle: keine Formulare mehr, keine Bedürftigkeitsprüfung.“ Allerdings könne ein Bürgergeld aber auch dazu führen, dass Menschen „sich endgültig aus der Arbeitsgesellschaft zurückziehen.“[33] Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung unter dem Vorsitz von Bernhard Vogel hält das Konzept für finanzierbar.[10]

* SPD-Generalsekretär Hubertus Heil kritisierte die Althaus-Pläne für ein Grundeinkommen als „Stilllegungsprämie“. Menschen würden „als nutzlos abgestempelt“ und „mit Geld abgefunden“.[34] Stephan Lessenich erarbeitete für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung eine Expertise zum Grundeinkommen.[35]

* Bei Bündnis 90/Die Grünen wird das bedingungslose Grundeinkommen intensiv diskutiert. Auf dem baden-württembergischen Landesparteitag im Oktober 2007 gab es eine klare Mehrheit für eine negative Einkommensteuer zur Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens (in Höhe von 420 Euro für Erwachsene)[11] Auf dem Bundesparteitag im November 2008 setzte sich allerdings der Vorschlag einer Grünen Grundsicherung durch. Sie sieht eine Reform des bisherigen Systems bedarfsgeprüfter Transfers mit einer vergleichbaren Erhöhung des ALG II vor. 40 % der Delegierten stimmten für das Grundeinkommen. Gleichwohl sind im Beschluss des Bundesparteitags mehrere Grundeinkommenselemente enthalten: die schrittweise Einführung eines Grundeinkommens für Kinder (bedingungslose Kindergrundsicherung), der Öko-Bonus (ein Grundeinkommen finanziert aus Ökosteuern), ein temporäres Grundeinkommen (Brückenexistenzsicherung) und beim Arbeitslosengeld II der Verzicht auf jegliche finanzielle Sanktionen, die dazu führen, dass das Einkommen unterhalb des Existenzsicherungsniveaus sinkt.[36]

* Die Linksfraktion im Bundestag hat sich für das Modell der bedarfsorientierten Grundsicherung entschieden. Einzelne Abgeordnete halten allerdings weiterhin am Bedingungslosen Grundeinkommen fest, beispielsweise Katja Kipping, ehemalige Sprecherin des Netzwerks Grundeinkommen. Innerhalb der Partei herrscht eine rege Diskussion zwischen Anhängern des BGE und der bedarfsorientierten Grundsicherung. Vor allem die Strömungen Emanzipatorische Linke (für ein BGE) und die Sozialistische Linke (für eine bedarfsorientierte Grundsicherung) treten in der Diskussion hervor.[37][38] Die Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaft(en) Grundeinkommen der Partei beschäftigen sich zudem mit dem BGE.[39]

* Die FDP fordert das „liberale Bürgergeld“, das kein Grundeinkommen darstellt, da es eine Arbeitsverpflichtung enthält.[40]

* Teile von attac, insbesondere die AG Genug für Alle,[41] das Netzwerk Grundeinkommen[42], das Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt sowie der Deutsche Bundesjugendring[43][44] unterstützen ein bedingungsloses Grundeinkommen.

* Eine private, von Susanne Wiest eingereichte, öffentliche Online-Petition vom 10. Dezember 2008 an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, ein über die Konsumsteuer finanziertes bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen, wurde bis zum 17. Februar 2009 von knapp 53.000 Befürwortern mitgezeichnet

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15.08.2010 11:43 Uhr von derNameIstProgramm
 
+65 | -18
 
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1000 Euro Grundeinkommen? Das halte ich für vernünftig. Wichtig ist dabei aber, dass es das dann war mit sonstigem Schnickschnack. Von den 1000 Euro wird dann die Nahrung bezahlt, die Wohnung, Krankenkasse, die GEZ, die Telefon- und Internetzugänge, Handys, etc.. Ich denke damit sind 1000 Euro ziemlich genau das, was man im Moment zum gerade überleben braucht.

Mir ist es zuwenig, daher arbeite ich. Aber wer meint mit 1000 Euro Grundeinkommen gut leben zu können, der kann das gerne machen. Ich bin gespannt wie lange es dauert bis die ersten realisieren, dass ein Einkommen von 1000 Euro weniger ist als so manch ein Hartz IV Empfänger im Moment mit allem drum und dran bekommt...

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
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15.08.2010 11:44 Uhr von ZzaiH
 
+32 | -7
 
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@PapaDerMandy: 450-500€ als grundeinkommen? spinnst du?

allein miete, nebenkosten, versicherung verschlingt schon 400-500€ und damit lebt man sicherlich nicht gut...
der realität sollte man schon tribut zollen und nicht wahllos irgendwelche sachen behaupten...
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15.08.2010 11:47 Uhr von Krawallbruder
 
+53 | -7
 
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Aber mit dem Vergleich des offenen Strafvollzugs hat Er recht. Genauso wie mit den Verstößen gegen das Grundgesetz.

Wie war das? Die Würde des Menschen ist unantastbar! Spätestens seit Hartz4 ist dieser Paragraph hinfällig...

Abgesehen davon haben die Menschen, die seinerzeit von sogenannter Sozialhilfe gelebt habe, dem Staat finanziell nicht so weh getan wie jetzt mit Hartz4.

Nicht zuletzt dadurch das jetzt zu den ehemaligen Sozialhilfeempfängern, noch die ganzen Aufstocker hinzukommen, die es nicht gäbe, wenn den Arbeitgebern nicht der Weg in den Billiglohnbereich durch die Politbonzen geebnet wäre!

[ nachträglich editiert von Krawallbruder ]
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15.08.2010 11:49 Uhr von HeltEnig
 
+47 | -3
 
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Recht hat er! Natürlich ist das offener Vollzug zumindest für jemanden der bis dato jahrelang gearbeitet hat und in die Kassen fleissig eingezahlt, dann vllt seine Firma Arbeitsplätze abbaute er ein Jahr lang nichts gefunden hatte und dann in Hartz 4 landet.

Und das sind die Mehrzahl der Hartz 4 Empfänger nicht das was uns die Medien weissmachen wollen.
Und schwarze Schafe gibt es sowieso immer, die gilt es herauszufiltern aber das tut man nicht in denen man die anderen 98% die nichts lieber hätten als endlich wieder einen fair bezahlten Job drangsaliert und schikaniert.

Alle die jetzt noch so rumtönen sollen nur mal abwarten bis Sie selbst in Hartz 4 fallen. Dann wird der Mund plötzlich kleinlaut. Oder euer bester Freund fällt plötzlich in Hartz 4 was dann? Wollt ihr dann nichts mehr mit ihm zu tun haben und beschimpft ihr ihn dann auch als Schmarotzer, der sein ganzes Geld dem Alkohol hinterwirft bzw verqualmt?

Fangt endlich mal an selbst an zu denken!
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15.08.2010 11:55 Uhr von derNameIstProgramm
 
+5 | -19
 
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15.08.2010 11:58 Uhr von Luciferhawk
 
+16 | -4
 
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hmm: Wieso nicht? Genau das Thema hatte ich letzten noch mit jemanden xD

1000€ Grundkapital für jeden, natürlich muss derjenige Miete und so selbst bezahlen.

Einige Steuern werden dadurch gesenkt und der Staat könnte dann die mwst. auf 30 - 40% erhöhen! (Wie gesagt andere Steuern ganz wech oder um einiges weniger)

Und wer dann mehr haben möchte muss dann halt arbeiten gehen! Kein Harz4 mehr oder sonstige Gelder vom Staat.

Edit:

So hätte jeder das gleiche Geld für seinen Start und jeder die gleiche Chance etwas aus sich zumachen!

[ nachträglich editiert von Luciferhawk ]
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15.08.2010 12:17 Uhr von anderschd
 
+14 | -1
 
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Jeder hat auch dann: nicht die gleiche Chance, was aus sich zu machen. Denn dazu gehört noch viel mehr. Wer kontrolliert dann die Preiserhöhungen, die nach Übergang zum Grundeinkommen automatisch einsetzen?
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15.08.2010 12:19 Uhr von Thrasher-Virus
 
+20 | -1
 
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@DerNameIstProgramm: Zitat: "Ich bin gespannt wie lange es dauert bis die ersten realisieren, dass ein Einkommen von 1000 Euro weniger ist als so manch ein Hartz IV Empfänger im Moment mit allem drum und dran bekommt..."

meine Mutter kriegt H4, von daher rechne ich mal zusammen...

sie kriegt 345€ + ~200€ (mehr steht ihr laut ihrer Sachbearbeiterin nicht zu) Miete... runden wir mal großzügig auf 600 auf...

Soweit ich in der Schule aufgepasst habe, sind 600 weniger als 1000...

Du meinst jetzt vielleicht eher die "Familien mit Migrationshintergrund" mit 6+ Kindern und dementsprechend viel Kindergeld, aber die sollte man nicht als Maßstab nehmen!

Falls ich irgendwas übersehen habe, lass es mich wissen. Ich lasse mich gern eines besseren belehren, fall ich mich geirrt habe.

[ nachträglich editiert von Thrasher-Virus ]
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15.08.2010 12:19 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -4
 
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@ Luciferhawk das is ja wohl ein sinnloser Vorschlag. Harz4 auf 1000€ anheben und im Gegenzug die Steuern verdoppeln?
Dann kannste gleich mal das Harz4 nur um 100€ erhöhen und die Steuer so lassen.
Das Geld geht so oder so gleich wieder in den Konsum zurück, weil was sind denn heutzutage noch 1000€? Ohne großen Schnickschnack zu kaufen nur um normal zu leben braucht man schon seine 800€ und damit kann man auch keine großen Sprünge machen. Rechnest du noch Versicherungen,lebensnotwendige Anschaffungen, GEZ dazu biste locker bei 1000€.. Klar bei Mehrpersonenhaushalt wirds billiger aber nicht jeder hat das Glück mit jemanden zusammen zu leben.

Der Haken ist nur,wenn 1000€ bezahlt werden würden müssten auch die Löhne steigen damit sich arbeiten lohnt. Und die Löhne sind ja jetzt schon zum grossen teil so niedrig das ein bissil über Harz4 sind.

Und selbst wenn das dann auch noch passieren würde, würden die Konzerne und alle Geldgeilen geschäftemacher die Preise wieder erhöhen, weil sie ja der Meinung sind das alle mehr Geld haben also können die auch mehr zahlen für ihre waren.

Wie man es auch dreht, es geht mächtig in die Hose ohne einer Gesetzesgrundlage für die Marktwirtschaft.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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15.08.2010 12:23 Uhr von Luciferhawk
 
+12 | -1
 
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@Coffee: Diese 1000€ würder jeder bekommen! Das wäre dann ein Staatliches Grundgehalt, was jedem zustehen würde! Ich habe nirgends gesagt H4 zu erhöhen, im Gegenteil, es sogar abschaffen! So würde es keine Meckerei mehr geben, wenn jemand nen 400€ Job hätte, hätter dieser dann Monatlich 1400€ zur Verfügung. Und nicht sowie heute das 400€ jober obwohl sie arbeiten auch net viel mehr haben als ein H4er.
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15.08.2010 12:37 Uhr von artefaktum
 
+20 | -2
 
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@ DerBelgarath: "Warum, werden sich die Leute fragen, sollen sie sich 50 Jahre lang zur Arbeit schleppen, wenn sie ohne jeden Fingerstrich ein Leben lang ein kostenloses Auskommen haben sollten!"

Du hättest vor 200 Jahren wahrscheinlich auch die Abschaffung der Sklaverei in den USA kritisiert. Die Abschaffung der Sklaverei war schließlich unfair den Sklaven gegenüber, die ihr Leben lang in Sklaverei gelebt haben.

Zudem soll es auch Menschen geben, die gerne(!) arbeiten.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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15.08.2010 12:40 Uhr von datenfehler
 
+17 | -1
 
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@DerBelgarath: "Nicht, weil er seine Kinder um ihr Erbteil prellt - das muß er mit sich und seinem Gewissen vereinbaren."
Wo ist das Problem? Die Kids sollen selbst ihren Arsch bewegen und es zu was bringen. Gerade diese Taugenichtse, die nur alles vererbt bekommen haben, fahren nur allzuoft ihre Betriebe der Eltern an die Wand.

"Sondern dafür, daß er ernsthaft glaubt, ein Grundeinkommen von 1000 Euro sei mal so eben zu finanzieren!"
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das solltest du auch mal versuchen. Ein Buch lesen. und dann noch eins und noch eins und noch eins... Irgendwann wirst du mehr wissen und kommst ins nachdenken und wirst intelligenter.
Götz Werner hat in seinen Schriften schon ausführlich dargelegt, wie so ein Model aussehen könnte. Klar ist der Faktor Mensch und was er daraus macht immer eine nicht so leicht zu berechnende Unbekannte, aber es sieht vielversprechend aus. Bei horizontlosen Menschen, wie dir, sehe ich schwarz, dass sie je ihre Sichtweise in irgendeiner Weise erweitern können.

"Warum, werden sich die Leute fragen, sollen sie sich 50 Jahre lang zur Arbeit schleppen, wenn sie ohne jeden Fingerstrich ein Leben lang ein kostenloses Auskommen haben sollten!"
Erst was zu seinem Konzept lesen (AUSFÜHRLICH LESEN), dann nachdenken, dann schreiben. Dann vermeidest du, dass du einen derartigen Mist schreibst!
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15.08.2010 12:41 Uhr von CoffeMaker
 
+9 | -1
 
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@Luciferhawk beiß dich jetzt nicht fest weil ich sagte das Harz4 auf 1000€ anheben meinst du nicht. Wie dieses Kind heißen möge (ob Harz4-Deluxe, Bürgergeld, Grundluxuseinkommen ect..) spielt doch keine Rolle. Es geht um 1000€ mit gleichzeitiger Erhöhung der Steuer.Wenn das pro Kopf bezahlt würde, würde es vielleicht gehen aber auf allein lebenden ist es das gleiche als wenn man Harz4 pro Kopf um 50 oder 100€ erhöht.

Was du ansprichst mit dem dazuverdienen, das ist richtig, allerdings bräuchten sie dazu nur einfach die bestehnden Gesetze ändern das das was die Leute dazuverdienen bis zu 1200€ (mal grob jetzt geschätzt) nicht abgezogen wird. Allerdings befürchte ich das der Lohndumping da weiter vortschreitet, viele Arbeitgeber bezahlen schon mit Absicht weniger und sagen "na hol dir den Rest vom Amt".

Was wir bräuchten ist eine Gesellschaftsordnung wie in Star Trekk ;)
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15.08.2010 12:44 Uhr von tcmdk
 
+9 | -9
 
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ein kleiner vergleich ich gehe für 1200 euro (brutto) VOLLZEIT arbeiten und habe netto ca. 930 euro übrig, wovon ich alles bezahlen muss..miete,strom,internet &co....
davon ich kann mir mir noch nicht einmal leisten, meine kleine wohnung anständig auszustatten...
als h4´ler hätt ich fast das selbe raus, hätte dann aber anspruch auf kühlschrank,fernseher etc...
da stimmt schon lange etwas nicht in diesem staate...
zur info: bin fachinformatiker, arbeite in einem callcenter, weil in der region (halle/leizig) hier sonst nix zu finden ist und man von der ARGE in Zeitarbesfirmen gedrängt wird, wo man am Ende auch noch Zuschüsse beantragen muss, weil sonst auch nix bei rum kommt um damit zu leben...

[ nachträglich editiert von tcmdk ]
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15.08.2010 12:45 Uhr von PapaDerMandy
 
+0 | -6
 
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@zzaiH: << 450-500€ als grundeinkommen? spinnst du?

allein miete, nebenkosten, versicherung verschlingt schon 400-500€ und damit lebt man sicherlich nicht gut...
der realität sollte man schon tribut zollen und nicht wahllos irgendwelche sachen behaupten... >>

ähm du ahst mich falsch verstanden ich meinte nur den Satz ohne Miete der lieht bekanntlich zZ bei 360 €.

Also erst nachdenken, dann nachfragen, dann nochmal denken und dann rumgröhlen
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15.08.2010 12:46 Uhr von artefaktum
 
+8 | -3
 
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@tcmdk: "davon ich kann mir mir noch nicht einmal leisten, meine kleine wohnung anständig auszustatten...
als h4´ler hätt ich fast das selbe raus, hätte dann aber anspruch auf kühlschrank,fernseher etc..."

Wenn du das selbe raushast kannst du dir genauso einen Fernseher und Kühlschrank leisten oder auch nicht leisten, wie jemand der HArtzIV bezieht. Also so ganz erschließt sich mir deine Logik nicht.
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15.08.2010 12:51 Uhr von SystemParadox
 
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Ganzes Konzept: Den Grundeinkommen sollen dann (nur) noch einer einzigen, 50%-tigen "Konsumsteuer" gegenüberstehen.

[ nachträglich editiert von SystemParadox ]
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15.08.2010 12:51 Uhr von xenonatal
 
+5 | -0
 
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1000 Euro ist ja: relativ. Der Gedanke ist ja interessant, aber die Preisentwicklung und Steuern würden sich dann wohl stark verändern. Aber wenn man es nicht ausprobiert wird man es wohl nie erfahren.
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15.08.2010 12:56 Uhr von Hawkeye1976
 
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Guter Ansatz: Zumal es dann die Wirtschaft nicht mehr so leicht haben wird, die Leute durch die Angst vor der Arbeitslosigkeit zu Dumpinglöhnen zu beschäftigen.
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15.08.2010 12:56 Uhr von tcmdk
 
+4 | -7
 
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@artefaktum: mit dem kleinen unterschied, das ein h4´ler dafür keine eigenen mittel aufwenden muss, und diese gegenstände entweder von karitativen vereinen oder aus steuermitteln bezahlt werden, und ich alles aus eigener tasche zahlen muss, da ich 60euro über dem h4 satz liege und keinen anspruch auf zuschüsse habe.
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15.08.2010 12:59 Uhr von Herbstdesaster
 
+6 | -3
 
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@derbelgrath: "daß er ernsthaft glaubt, ein Grundeinkommen von 1000 Euro sei mal so eben zu finanzieren"

Naja...die Regierung kann ja auch mal eben so 500 Euro pro MdB aufbringen, aber da regen sich die wenigstens auf.

Ein Grundeinkommen von 1000 Euro wäre finanzierbar und machbar...man könnte für jeden H4ler 1 Mio Euro fest auf ein Konto einzahlen...dafür gibt es ja gut Zinsen, ein Teil davon bekommt dann der H4ler, sagen wir 1500 Euro, den Rest bekommt der Staat. Die Restzinsen könnten wieder angelegt werden oder sonst was...die eine Mio, die quasi jeder H4ler auf seinem Konto hat, wird nie weg sein.

Da werden dann noch nicht einmal Steuergelder für verschwendet.

[ nachträglich editiert von Herbstdesaster ]
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15.08.2010 13:03 Uhr von artefaktum
 
+12 | -0
 
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@ tcmdk: Niemand zahlt einem HartzIV-Bezieher aus Steuermitteln einen Kühlschrank oder Fernseher.
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15.08.2010 13:06 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -2
 
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Naja wenn die Politik nix gegen die Dumpinglöhne unternimmt und der Grossteil der Bevölkerung seinen Lohn vom Staat, durch HIV, aufstocken lassen muss, dann sind wir ja nicht mehr weit vom Grundeinkommen entfernt, es kommt eben nur über nen Umweg und nicht direkt für alle.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist es zwar nicht, aber es läuft schon irgendwie in diese Richtung, find ich.

Die Arbeitgeber zahlen weniger und der Staat muss für den Rest sorgen, was allerdings scheisse rüberkommt und den Hass auf bestimmte Arbeitgeber steigen lässt, da ihre Beschäftigten ihren Lebensunterhalt mit HIV zusätzlich sichern müssen, um über die Runden zu kommen, oder wenigstens besser als ein erwerbsloser HIV-Empfänger dazustehn. Das würde mit dem Grundeinkommen ganz anders aussehn....

Hätten wir jetzt das Grundeinkommen könnten alle(oder einige) Arbeitgeber die Löhne etwas senken, mehr Menschen beschäftigen, wenn machbar/gewollt und alles wäre "irgendwie" normal....kein HIV mehr für die Arbeitende Bevölkerung mit Dumpinglohn, sondern Grundeinkommen und zusätzlicher Lohn durch Arbeit, für alle.

Kleine Dinge, die die Welt ganz anders aussehn lassen würden und an die man sich gewöhnen könnte ^^ Ist mal meine Meinung.

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