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Die Lebenserwartung im Osten von Glasgow liegt für Männer bei nur 53 Jahren

Die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer liegt in Großbritannien bei 77 Jahren. In den östlichen Teilen der schottischen Stadt Glasgow liegt die Lebenserwartung jedoch nur bei 53 Jahren.

Die Probleme für Schottland und vor allem einige Glasgower Stadtteile nennt der britische Arzt Robert Jamieson beim Namen - es sind Fettleibigkeit, Alkoholismus und Rauchen. Glasgow hält den traurigen Rekord der meisten Todesfälle auf Grund von Alkoholmissbrauch.

Als Gründe für die ungesunde Lebensweise der Glasgower Bevölkerung wird schlechte Ernährung, Arbeitslosigkeit und Armut genannt. Hinzu kommt noch eine große Anzahl von Tötungsdelikten. Britische Forscher, welche die frühe Sterblichkeit untersuchen, sprechen bereits vom sogenannten "Glasgow-Effekt".


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Lebenserwartung, Glasgow, Alkoholismus
Quelle: www.morgenpost.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2010 19:14 Uhr von hofn4rr
 
+19 | -3
 
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mit einer ähnlich niedrigen lebenserwartung wären sämtliche probleme bei der rente(nkasse) in deutschland gelöst.

die dafür nötigen voraussetzungen wären in erster linie arbeitslosigkeit.

vor dem fernseher mit chips und bier sitztend, ergibt sich das glasgowsyndrom dann schon fast von alleine.

um es ironisch zu formulieren, benötigt man in glasgow lediglich den zuzug von qualifizierten arbeitskräften, vorzugsweise aus dem >außereuropäischen< raum (OT - einiger politiker und wirtschaftsweisen).
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14.08.2010 22:35 Uhr von Daaan
 
+6 | -1
 
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@hofn4rr: woher weist du das deine problemlösung nicht schon länger erkannt wurde...
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15.08.2010 00:43 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -2
 
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@Daaan: ich weiß das unser problem kein zufall, eher gewollt ist.

von problemlösungen im vorstellungsbereich sind wir soweit entfernt wie vor der marslandung, werbefinanziert und im abendprogramm versteht sich.
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15.08.2010 11:55 Uhr von kingoftf
 
+0 | -3
 
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Wenn ich mir: die Touristen hier so anschaue, kommen die wohl alle aus Glasgow
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15.08.2010 12:05 Uhr von MaoD
 
+0 | -1
 
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Ist es nicht merkwürdig?Auf der einen Seite freuen wir uns über Nachrichten ,dass die Lebenserwartung steigt aber auf der anderen wissen wir ,dass diese Lebenserwatung unser System irgendwann zugrunde treiben wird.
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15.08.2010 21:50 Uhr von Birjand
 
+0 | -0
 
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Chips umsonst für alle Freibier für alle: und Zigaretten für Arbeitslose aus Luxemburg!

Und schon ist das Problem der Rentenversicherung gelöst....
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16.08.2010 04:00 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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@MaoD: Wenn Deine Eltern langsam beginnen, altersenil zu werden, dann wird Dir erst richtig klar, wieviele Jahre Pflege Du noch durchschnittlich vor Dir hast und was das bedeutet, "steigende Lebenswerwartung".

Als das Rentensystem geschaffen wurde, starben die Leute brav und anständig rund vier Jahre nach der Rente. Heute dagegen tun sie das erst zehn Jahre später und fühlen sich nicht mal schlecht dabei, sondern betonen noch, sie "wollten etwas haben von ihrem Lebensabend".


53 Jahre sind allerdings etwas wenig, denn da wird ja noch Arbeitspotential verschenkt. Wenn jenes aber eh nicht benötigt wird, weil derjenige nicht qualifiziert ist, dann wird auch nichts verschenkt.
Gut ist, dass diejenigen sich selber um die Ecke bringen. Man kann also niemandem vorwerfen, er würde nicht mehr gebrauchte Arbeitslose als Menschen zweiter Klasse einfach verrecken lassen.

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