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Bad Nenndorf: Blockierer stören NPD-Demonstration

Nach einer friedlichen Gegendemonstration des DGB haben am Nachmittag Aktivisten die genehmigte Demonstration der NPD gestört. Vier Personen hatten mit ihrem VW-Bus die Polizeiabsperrungen durchbrochen und eine Betonpyramide errichtet, an der sie sich festketteten.

Danach errichteten Sympathisanten eine Sitzblockade. Die Demonstration der rund 850 Rechtsextremen konnte daher erst am Nachmittag mit deutlicher Verspätung stattfinden.

Das Verwaltungsgericht Hannover hatte die Gegendemonstration zunächst untersagt. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte das Verbot der Gegendemonstration aufgehoben.


WebReporter: DerBelgarath
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Demonstration, Bad Nenndorf
Quelle: www.waltroper-zeitung.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2010 19:45 Uhr von Perisecor
 
+15 | -3
 
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Deswegen hätte man die Gegendemo nicht erlauben: sollen.

War doch abzusehen, dass wieder antidemokratische Leute aus dem linken Lager ihre Verachtung für den Gleichheitsgrundsatz öffentlich zur Schau stellen.
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14.08.2010 20:26 Uhr von ScottyGosh
 
+10 | -3
 
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Was können Kirchenverbände und Gewerkschaften: nur dagegen haben, dass sich heute Zeitgenossen mit einem Trauermarsch an ein britisches Folterlager erinnern wollen, in dem Deutsche inhaftiert und gefoltert wurden?

Haben Kirchen, Gewerkschaften und Linksverbände nichts wichtigeres mehr zu tun, als da zu Gegendemonstrationen aufzurufen?
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14.08.2010 22:26 Uhr von dualactive
 
+4 | -10
 
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Nie wieder Faschismus! Man muss sich schon die Mühe machen, einmal genau anzusehen, wer da einen "Trauermarsch" warum veranstalten will. Die geheuchelte "Trauer" ist nicht nur gegen über den Opfern des Nationalsozialismus und denen heutiger neonazistischer und staatlich-rassistischer Gewalt eine Zumutung, sie ist auch ganz unverhohlen eine offene, lustvolle Provokation gegen die Demokratie, welche die Faschisten verachten.
Es ist billig, Gegendemonstrationen als linken Reflex abzutun, aber selbst wegzusehen, während die braune Gefahr langsam aber sicher wieder wächst.
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15.08.2010 01:55 Uhr von Perisecor
 
+9 | -3
 
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@ dualactive: "Nie wieder Sozialismus!

Man muss sich schon die Mühe machen, einmal genau anzusehen, wer da eine "Gegendemonstration" warum veranstalten will. Die geheuchelten "Gründe" sind nicht nur gegen über den Opfern des Sozialismus und denen heutiger linker und ex-staatlich-sozialisitscher Gewalt eine Zumutung, sie ist auch ganz unverhohlen eine offene, lustvolle Provokation gegen die Demokratie, welche die Linken verachten.
Es ist billig, demokratisch erlaubte Demonstrationen als rechten Reflex abzutun, aber selbst wegzusehen, während die rote Gefahr langsam aber sicher wieder wächst."


Fakt ist auch hier wieder mal, dass die Rechten sich ordnungsgemäß benommen haben, die Linken nicht.

Quasi wie immer.
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15.08.2010 22:25 Uhr von dualactive
 
+2 | -5
 
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Äpfel und Birnen: Wenn Kameradschaften durch Ästhetik und Liedgut offen an SA-Traditionen anknüpfen; wenn sie eine Ideologie verbreiten, die für Rassismus, Antisemitismus, Führerkult und Krieg steht; wenn sie mit ihrem "Trauermarsch" "Besatzer raus!" fordern und so die Befreier vom Faschismus verunglimpfen, ohne die vorangegangenen deutschen Besatzungen von fast ganz Europa auch nur im Ansatz zu problematisieren - dann ist das nicht "ordnungsgemäß", sondern muss als Provokation kritisiert und enttarnt werden.
Und wenn Kirchen, Vereine, Gewerkschaften, Parteien und andere Gruppen genau das tun, ist das keine Provokation gegen die Demokratie sondern ein aktives Eintreten für diese.
Da waren übrigens auch Leute dabei, die eher nicht im Verdacht stehen dürften, mit sozialistischen Ideen besonders zu sympathisieren. Sie kommen aber nicht gleich mit nebulösen Gewalt-Unterstellungen, nur weil Leute rote Fahnen mitbringen.
"Der Sozialismus" als Idee wurde übrigens gerade nicht erschaffen, um Menschen Gewalt zu unterwerfen - sondern um sie aus Gewaltverhältnissen zu befreien. Dass sich auf den Sozialismus berufende Staaten diese Idee auf das Übelste pervertiert und/oder verraten haben, ist eine andere Sache, die manche Leute leider auch verleugnen oder verharmlosen wollen. Es ist der Demokratie aber nicht dienlich, sich unsachlich zu bekämpfen oder pauschal zu stigmatisieren.
Gleichwohl kann es gegenüber Neonazis keine Toleranz geben. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein auf die Unterwerfung der Menschheit zielendes Verbrechen.
,,Es wird immer einer der besten Witze der Demokratie bleiben, dass sie ihren Todfeinden die Mittel selbst stellte, durch die sie vernichtet wurde." Zitat von Joseph Goebbels (NS-Propagandaminister)
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16.08.2010 22:58 Uhr von dualactive
 
+0 | -4
 
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Gewalt: Ach, ihr glaubt auch alles, was ihr in der Bild lest, oder was ihr glauben wollt. Von Linken gab es in den letzten 15 Jahren nicht ein Tötungsdelikt, von Nazis dagegen Hunderte. Einfach mal die offiziellen Kriminalstatistiken studieren.
Und dass Gewalt doof ist, brauchen wir hier sicherlich nicht zu diskutieren - egal ob von links oder rechts oder aus der Mitte oder vom Staat ausgeübt. Das hat aber nichts mit "Rotfaschismus" (So ein Schwachsinnsbegriff!) zu tun.
Wenn Polizisten angegriffen werden, dann meist von kleinen Minderheiten, die dann aber in Foren wie diesen mit allem, was ´links´ ist, gleichgesetzt werden. Dabei geht es vielen Antifa-Kids gar nicht so sehr um Politik, sondern auch um den Kick, so bekloppt das auch ist. Aber das gibt es genauso auch in den Reihen der Polizei, und da sollte der Staat es eigentlich zu verhindern wissen...
Ehrlich, denkt bitte etwas differenzierter! Danke.

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