AKTIVITÄTEN   mehr...

14.08.10 17:47 Uhr
 738
 

Bad Nenndorf: Blockierer stören NPD-Demonstration

Nach einer friedlichen Gegendemonstration des DGB haben am Nachmittag Aktivisten die genehmigte Demonstration der NPD gestört. Vier Personen hatten mit ihrem VW-Bus die Polizeiabsperrungen durchbrochen und eine Betonpyramide errichtet, an der sie sich festketteten.

Danach errichteten Sympathisanten eine Sitzblockade. Die Demonstration der rund 850 Rechtsextremen konnte daher erst am Nachmittag mit deutlicher Verspätung stattfinden.

Das Verwaltungsgericht Hannover hatte die Gegendemonstration zunächst untersagt. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte das Verbot der Gegendemonstration aufgehoben.


WebReporter: DerBelgarath
Rubrik:   Politik / Schlagzeilen
Schlagworte: NPD, Demonstration, Bad Nenndorf
Quelle: www.waltroper-zeitung.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+10 | -5
 
ANZEIGEN
Hoffen wir alle, dass der Tag in Bad Nenndorf außer diesen Aktionen ansonsten aber insgesamt friedlich bleibt und die Befürchtungen des Verwaltungsgerichtes Hannover, das wegen befürchteter Gewalt durch Linksextremisten die DGB-Demo verboten hatte, ungerechtfertigt waren!
Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Anmeldung genügt   
 
+12 | -5
 
ANZEIGEN
14.08.2010 17:58 Uhr von DerBelgarath
Ich glaube auch, es braucht nur ein Rechtsextremer eine Demo anzumelden, dann erfolgen Gegendemo und Berichterstattung ganz automatisch.

Andere müssten dafür extra ihren Werbeetat strapazieren...
Kommentar ansehen Deswegen hätte man die Gegendemo nicht erlauben   
 
+15 | -3
 
ANZEIGEN
14.08.2010 19:45 Uhr von Perisecor
sollen.

War doch abzusehen, dass wieder antidemokratische Leute aus dem linken Lager ihre Verachtung für den Gleichheitsgrundsatz öffentlich zur Schau stellen.
Kommentar ansehen Was können Kirchenverbände und Gewerkschaften   
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
14.08.2010 20:26 Uhr von ScottyGosh
nur dagegen haben, dass sich heute Zeitgenossen mit einem Trauermarsch an ein britisches Folterlager erinnern wollen, in dem Deutsche inhaftiert und gefoltert wurden?

Haben Kirchen, Gewerkschaften und Linksverbände nichts wichtigeres mehr zu tun, als da zu Gegendemonstrationen aufzurufen?
Kommentar ansehen Nie wieder Faschismus!   
 
+4 | -10
 
ANZEIGEN
14.08.2010 22:26 Uhr von dualactive
Man muss sich schon die Mühe machen, einmal genau anzusehen, wer da einen "Trauermarsch" warum veranstalten will. Die geheuchelte "Trauer" ist nicht nur gegen über den Opfern des Nationalsozialismus und denen heutiger neonazistischer und staatlich-rassistischer Gewalt eine Zumutung, sie ist auch ganz unverhohlen eine offene, lustvolle Provokation gegen die Demokratie, welche die Faschisten verachten.
Es ist billig, Gegendemonstrationen als linken Reflex abzutun, aber selbst wegzusehen, während die braune Gefahr langsam aber sicher wieder wächst.
Kommentar ansehen @ dualactive   
 
+9 | -3
 
ANZEIGEN
15.08.2010 01:55 Uhr von Perisecor
"Nie wieder Sozialismus!

Man muss sich schon die Mühe machen, einmal genau anzusehen, wer da eine "Gegendemonstration" warum veranstalten will. Die geheuchelten "Gründe" sind nicht nur gegen über den Opfern des Sozialismus und denen heutiger linker und ex-staatlich-sozialisitscher Gewalt eine Zumutung, sie ist auch ganz unverhohlen eine offene, lustvolle Provokation gegen die Demokratie, welche die Linken verachten.
Es ist billig, demokratisch erlaubte Demonstrationen als rechten Reflex abzutun, aber selbst wegzusehen, während die rote Gefahr langsam aber sicher wieder wächst."


Fakt ist auch hier wieder mal, dass die Rechten sich ordnungsgemäß benommen haben, die Linken nicht.

Quasi wie immer.
Kommentar ansehen Äpfel und Birnen   
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
15.08.2010 22:25 Uhr von dualactive
Wenn Kameradschaften durch Ästhetik und Liedgut offen an SA-Traditionen anknüpfen; wenn sie eine Ideologie verbreiten, die für Rassismus, Antisemitismus, Führerkult und Krieg steht; wenn sie mit ihrem "Trauermarsch" "Besatzer raus!" fordern und so die Befreier vom Faschismus verunglimpfen, ohne die vorangegangenen deutschen Besatzungen von fast ganz Europa auch nur im Ansatz zu problematisieren - dann ist das nicht "ordnungsgemäß", sondern muss als Provokation kritisiert und enttarnt werden.
Und wenn Kirchen, Vereine, Gewerkschaften, Parteien und andere Gruppen genau das tun, ist das keine Provokation gegen die Demokratie sondern ein aktives Eintreten für diese.
Da waren übrigens auch Leute dabei, die eher nicht im Verdacht stehen dürften, mit sozialistischen Ideen besonders zu sympathisieren. Sie kommen aber nicht gleich mit nebulösen Gewalt-Unterstellungen, nur weil Leute rote Fahnen mitbringen.
"Der Sozialismus" als Idee wurde übrigens gerade nicht erschaffen, um Menschen Gewalt zu unterwerfen - sondern um sie aus Gewaltverhältnissen zu befreien. Dass sich auf den Sozialismus berufende Staaten diese Idee auf das Übelste pervertiert und/oder verraten haben, ist eine andere Sache, die manche Leute leider auch verleugnen oder verharmlosen wollen. Es ist der Demokratie aber nicht dienlich, sich unsachlich zu bekämpfen oder pauschal zu stigmatisieren.
Gleichwohl kann es gegenüber Neonazis keine Toleranz geben. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein auf die Unterwerfung der Menschheit zielendes Verbrechen.
,,Es wird immer einer der besten Witze der Demokratie bleiben, dass sie ihren Todfeinden die Mittel selbst stellte, durch die sie vernichtet wurde." Zitat von Joseph Goebbels (NS-Propagandaminister)
Kommentar ansehen Interessant   
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
16.08.2010 20:12 Uhr von DerBelgarath
ist doch, daß diejenigen, die lautstark vorgeben, gegen (rechte) Gewalt schützen zu wollen, selbst diejenigen sind, die hemmungslos Gewalt u.a. gegen Polizisten anwenden!
Kommentar ansehen Gewalt   
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
16.08.2010 22:58 Uhr von dualactive
Ach, ihr glaubt auch alles, was ihr in der Bild lest, oder was ihr glauben wollt. Von Linken gab es in den letzten 15 Jahren nicht ein Tötungsdelikt, von Nazis dagegen Hunderte. Einfach mal die offiziellen Kriminalstatistiken studieren.
Und dass Gewalt doof ist, brauchen wir hier sicherlich nicht zu diskutieren - egal ob von links oder rechts oder aus der Mitte oder vom Staat ausgeübt. Das hat aber nichts mit "Rotfaschismus" (So ein Schwachsinnsbegriff!) zu tun.
Wenn Polizisten angegriffen werden, dann meist von kleinen Minderheiten, die dann aber in Foren wie diesen mit allem, was ´links´ ist, gleichgesetzt werden. Dabei geht es vielen Antifa-Kids gar nicht so sehr um Politik, sondern auch um den Kick, so bekloppt das auch ist. Aber das gibt es genauso auch in den Reihen der Polizei, und da sollte der Staat es eigentlich zu verhindern wissen...
Ehrlich, denkt bitte etwas differenzierter! Danke.
Kommentar ansehen zuvorgekommen   
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
16.08.2010 23:09 Uhr von DerBelgarath
Da ist mir Chrissi glatt zuvorgekommen.

Das Märchen von den "guten Linksextremisten" hält nämlich einer Überprüfung der Kriminalstatistiken nicht stand.

Man kann da nachlesen:

Die politisch motivierte Kriminalität mit linksextremistischem Hintergrund ist 2009 einem Bericht zufolge sprunghaft angestiegen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf vorläufige Zahlen des Bundeskriminalamtes schreibt, nahm die Zahl der Gewalttaten allein in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um 49,4 Prozent zu. Die Zahl aller Straftaten mit linksextremistischem Hintergrund stieg demnach um 38,9 Prozent.

Besonders deutlich sei der Anstieg der Körperverletzungen gegen Polizeibeamte. In den ersten drei Quartalen wurden danach 315 Körperverletzungen sowie drei versuchte Tötungen „zum Nachteil von Polizisten“ registriert. Im gesamten Vorjahr waren 212 Körperverletzungen und nicht ein Tötungsdelikt gegen Polizeibeamte gemeldet worden.

Quelle: http://www.welt.de/...

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben
Bad Nenndorf: Beim Neonazi-Aufmarsch gab es zahlreiche Festnahmen
Am vergangenen Samstag bei einer Demonstration von Neonazis...
Bad Nenndorf: Über 1.200 protestierten gegen Neonazi-Demonstration
In Bad Nenndorf (Niedersachsen) sind am heutigen Samstag...
Bad Nenndorf: Nazi-Demonstration und Gegenveranstaltung wurden verboten
Der Kreis Schaumburg (Niedersachsen) hat zwei für das...
Rede bei NPD-Veranstaltung: CSU-Politiker sorgt für Eklat
Der CSU-Politiker Detlev Baasch hat in seiner Partei für...
Skandal in Cottbus: NPD-Politiker stimmte mit Hitlergruß gegen Multi-Kulti-Fest
In Cottbus findet jährlich die multikulturelle...
Innenminister Hans-Peter Friedrich setzt Linkspartei mit der NPD gleich
In die Diskussion um die Überwachung der Linkspartei durch...
Dortmund: Neonazis protestieren gegen einen Angeklagten
Am gestrigen Dienstagabend haben sich vor einem Haus in...
Wien: Attacke mit Schlagring auf SPÖ-Politiker nach WKR-Ball-Demonstration
Der ehemalige SPÖ-Fraktionsführer im Bundesrat und...
Griechenland: Demonstranten verbrennen deutsche Flagge
Bei den heutigen Demonstrationen in Griechenland ist es zu...
Mehr News Mehr News Mehr News




Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet