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Exomonde um "Hot Jupiters" sehr unwahrscheinlich

Die so genannten "Hot Jupiters" (heiße Jupiter) stellen eine Klasse von Exoplaneten dar: Es handelt sich dabei um jupiterähnliche Gasriesen, die jedoch meist ein vielfaches seiner Masse aufweisen. Sie umkreisen ihr Zentralgestirn in sehr geringer Entfernung, wodurch sie stark aufgeheizt werden.

Bisherige Beobachtungen zeigten, dass diese Exoplaneten keine Monde besitzen. Fathi Namouni von der Université de Nice hat mittels Computersimulationen nun den Grund dafür herausgefunden: Hot Jupiters bilden sich - zusammen mit potenziellen Monden - in einiger Entfernung von ihrem Zentralgestirn.

Durch gravitative Wechselwirkungen wandern sie anschließend in die Nähe des Sterns. Das Gravitationsfeld des Sterns sorgt dafür, dass die Monde von den Hot Jupiters weggeschleudert werden, oder mit den Gasriesen kollidieren. Exoplaneten, die weiter von ihrem Zentralstern entfernt sind, könnten aber Monde besitzen.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mond, Jupiter
Quelle: www.weltderphysik.de

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14.08.2010 15:43 Uhr von alphanova
 
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Laut Quelle gibt es einen Kritikpunkt: Wenn ein Hot Jupiter seine Monde durch Kollisionen verloren hat, könnten sich aus den Trümmern neue Monde bilden, obwohl der Exoplanet sich bereits in geringem Abstand zu seinem Zentralstern befindet.

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