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14.08.10 12:25 Uhr
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Renteneintrittsalter: Ist Schweden ein Vorbild?

Während die Diskussionen über die Rente mit 67 in Deutschland weitergeht, hat Schweden eine andere Möglichkeit eingeführt: Ein flexibler Renteneintritt.

So sollen Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, früher in Rente gehen zu können. Insbesondere in den Berufen, in denen man starker physischer und psychischer Belastung ausgesetzt ist. Selbst Experten sind der Meinung, dass in solchen Fällen die 67 Jahre gar nicht zu schaffen wären.

"Mit 55 ist man körperlich kaputt", so ein Bauarbeiter.


WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Schweden, Rente, Grenze, Vorbild, Renteneinstiegsalter
Quelle: www.rp-online.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+32 | -8
 
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Immerhin nehmen sich unsere Politiker von dieser Regelung aus.
Und für wen bezahle ich eigentlich 14X im Jahr Rentenbeitrag ??

Für mich, oder andere Arbeitnehmer sicher nicht. ..Ein Schelm...
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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Bei uns gibt es   
 
+17 | -3
 
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14.08.2010 12:38 Uhr von anderschd
diese Möglichkeit auch. Jeder kann wenn er will in Rente gehen. Allerdings muß er mit Kürzungen rechnen. Davon steht über Schweden leider nix in der News.
Kommentar ansehen Doch..   
 
+23 | -3
 
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14.08.2010 12:43 Uhr von Klassenfeind
Es soll eben so sein, das es bei einem früherem Renteneintritt keine Abschläge gibt.

Deswegen Flexibel..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
Kommentar ansehen Dann soll also   
 
+9 | -9
 
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14.08.2010 12:51 Uhr von anderschd
jemand mit 10 Jahren(55) weniger, die gleiche Rente bekommen?
Wie soll das gehen? Dann müssten betroffene ja höhere Beiträge zahlen.
Ein verschieben, anpassen des Arbeitsplatzes an das Alter halte ich für sinnvoller.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
Kommentar ansehen @Klassenfeind   
 
+24 | -1
 
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14.08.2010 12:57 Uhr von KingPiKe
"Und für wen bezahle ich eigentlich 14X im Jahr Rentenbeitrag ??

Für mich, oder andere Arbeitnehmer sicher nicht. ..Ein Schelm... "

Tust du ja auch nicht. Dein Rentenbeitrag geht an die aktuellen Rentner. Und die späteren Generationen werden dann deine Rente zahlen. So sieht es zumindest der Generationenvertrag vor.

Was Schweden da macht, ist eigentlich garnicht so dumm. Und wie der Bauarbeitre schon sagt, mit 65 noch auf einem Bau zu arbeiten, stelle ich mir schwer vor.
Aber bei solch einer Neidgesellschaft in der wir momentan Leben wird daraus eh nichts. Da gönnt doch keiner niemanden etwas.
Kommentar ansehen Schweden...   
 
+7 | -15
 
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14.08.2010 13:00 Uhr von BastB
kann da für uns kein Vorbild sein, da in Schweden gerade mal ~ 9,3 Mio. Menschen leben und sich die Gesellschaft dort ganz anders zusammensetzt. Je mehr Einwohner ein Land hat, desto mehr und komplett andere Probleme entstehen.
Kommentar ansehen @Bast B   
 
+12 | -0
 
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14.08.2010 13:11 Uhr von PapaDerMandy
<< kann da für uns kein Vorbild sein, da in Schweden gerade mal ~ 9,3 Mio. Menschen leben und sich die Gesellschaft dort ganz anders zusammensetzt >>

Und? weniger Menschen bedeutet auch weniger Einzahlungen.
Es liegt sicherlich nicht an unserer hohen Anzahl an Einwohner.

Wir brauchen mehr Arbeitsplätze, mehr Arbeitsplätze bedeutet mehr Rentenbeiträge, somit könnte man dann auch mehr Rentner vernünftig bezahlen.
Solange sich aber Firmen dagegen sperren, wird das nix
Kommentar ansehen @BastB   
 
+14 | -0
 
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14.08.2010 13:13 Uhr von HeltEnig
Wenn wir schon nach der Einwohnerzahl gehen, an welchem Land soll sich Deutschland denn dann orientieren?
An Russland, an China, an Indien, an die USA?

Ich finde den Vorschlag schon sehr gut, ein Bauarbeiter kann bis 67 mit Sicherheit nicht arbeiten. Würde man ihn früher in Rente schicken, dürfte das letztendlich auch spätere Gesundheitskosten einsparen.
Kommentar ansehen Mein   
 
+14 | -1
 
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14.08.2010 13:26 Uhr von jkhulk
Respekt an Schweden, es gibt allso noch Länder die das Volk nicht verheizen.
Ja , liebe deutsche Politiker da gibt es wohl doch einige die heller sind als ihr.
Kommentar ansehen @PapaDerMandy   
 
+4 | -7
 
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14.08.2010 13:29 Uhr von BastB
Das Problem ist, dass ab einer bestimmten Bevölkerungsanzahl kaum noch Arbeitsplätze geschaffen werden können, da in unserer Industrialisierten Welt alles von weniger Menschen geschaffen werden kann. Hat man 100 Leute zur Verfügung, wird man für jeden eine Beschäftigung finden, hat man 1000 Leute, werden welche übrig bleiben. Ein Vorbild für Deutschland gibt es nicht, wir müssen unseren eigenen Weg finden.
Kommentar ansehen @Basti B   
 
+9 | -4
 
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14.08.2010 13:51 Uhr von majorpain
Ich denke das die Renten auch nichtmehr groß bezahlt werden können da immer mehr weniger verdienen bei 8,50€ kann wahrscheinlich der Generationenvertrag nichtmehr eingehalten werden.

Desweiteren gibt es viele in Deutschland die nix einzahlen z.b Beamte. Einwanderer aus anderen Ländern die kurz vor der Rente kommen.

Wer nix einzahlt soll auch nix bekommen.

Aber mein Onkel hat gesagt es gibt keine Bessere Alter vorsorge wie die Rentenkasse. So ein Idiot.
Kommentar ansehen Die Schweden   
 
+5 | -2
 
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14.08.2010 14:45 Uhr von Ken Iso
Von denen könnten wir noch viel mehr lernen. Z.B. wie ein funktionierendes Gesundheits- und Schulsystem aussieht.
Kommentar ansehen lol   
 
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14.08.2010 14:50 Uhr von megamanxxl
das geht doch hier nur darum,dass die alten früher den löffel abgeben sollen ...wat meint ihr, was das einspart???
Kommentar ansehen man braucht nicht nur mehr arbeitsplätze   
 
+2 | -3
 
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14.08.2010 15:12 Uhr von kotffluegel
sondern auch mehr kinder.... weil wenn nachher 1 arbeitnehmer - 1 rentner durchfüttern soll.. is das bissel doof... also braucht man mehr kinder.. die dann auch arbeit haben....

zum thema.. beamte zahlen ja nichts ein... is doch auch total sinnlos... leute die vom staat geld bekommen, sollen dem staat dann wieder geld geben??? O_o
Kommentar ansehen Nee, wir lernen nix   
 
+4 | -1
 
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14.08.2010 15:31 Uhr von DeeRow
denn damit wäre auch ein anderer Blickwinkel von Nöten.

Die meisten Deutschen blicken nur bis zu ihrem Zaun.
Kommentar ansehen Der "Generationenvertrag" ist Plunder   
 
+1 | -0
 
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14.08.2010 15:49 Uhr von hostmaster
Jeder sollte für sich selbst einzahlen und bei Renteneintritt das gesammelte Vermögen genießen dürfen. Es gäbe dann auch keine leeren Rentenkassen mehr. Wenn ich bedenke, wie viel ich bis zum 67. Lebensjahr einbezahlt haben werde, und wie wenig pro Monat ausbezahlt werden, gruselt es mich.

Ein Wegfall des "Generationenvertrages" hätte außerdem endlich den Wegfall des gebetsmühlenartigen Geplärres wie "Sorgen heute 100 Arbeitnehmer für etwa 48 Rentner, so müssen sie 2015 für 59 und im Jahr 2030 für über 100 Rentner einzahlen" zur Folge.
Kommentar ansehen warum nicht wie früher?   
 
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14.08.2010 15:54 Uhr von hofn4rr
frühers konnten frührentner auch noch von der rente leben, wenn gesundheitliche gründe dafür vorlagen.

mit der einführung des euros wurde die gesetzliche berufsunfähigkeitsrente ersatzlos gestrichen, wegen der kosten natürlich.

die möglichkeit sich heute privat zu versichern hat leider nicht jeder, weil viele an der gesundheitsprüfung vom privatversicherer scheitern.

was gut für die versicherungskonzerne und dem staatshaushalt ist, geht zulasten der gesetzlich versicherten, die gezwungenermaßen mit ihrem verschließenen bewegungsapparat enorme abstriche hinnehmen müssen, wenn sie sich erdreisten so früh wie ein verbeamteter richter mit 55 in den ruhestand zu gehen.

soziale gerechtigkeit sieht anders aus, wo man bisher und egal von welcher partei nur scheiße zu hören bekam, insbesondere vor wahlen.

p. s.
richter können mit 55, und völlig gesund in den ruhestand, mit teils dem dreifachen an pension was ein normaler rentner
mit 65 an rente bekommt.

ich bin ein gegner der gleichmacherer, jedoch sollte hier die "verhältnismäßigkeit" berücksichtigt werden, die zu benachteildigungen führt die nicht hinnehmbar sind auf dauer.
Kommentar ansehen Rechnen darf man nicht, sonst bekommt man   
 
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14.08.2010 16:22 Uhr von realsatire
das Heulen, wieviel Rente man bekommen würde wenn man statt Zwangsabgabe an die Gesetzliche alles in eine private Versicherung gesteckt hätte..
Das Sozialsystem _ist_ schon lange gekippt, wird doch von der Regierung nur als eine Einnahme gesehen, die gut genutzt werden kann um Haushaltslöcher zu stopfen.
Schweden hat doch wenn ich mich recht erinnere das System das ca 2/3 des Lohns an den Staat geht, dafür aber der Staat für Rente, Krankenversicherung etc sorgt und zwar so das die Menschen auch gut leben können?
Bei uns ist es doch langsam so, das der Satz immer höher wird den wir insgesamt zahlen von unseren Löhnen, aber immer weiter gespart wird, wenn man etwas vom Staat braucht. Spricht nicht gerade für ein erfolgreiches Management, das im Sinne seiner Angestellten (Bürger) arbeitet.
Kommentar ansehen ja lol   
 
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14.08.2010 16:26 Uhr von lamm78
die rentenlüge is ma wieder thema.

sorgt privat vor, staatliche rente bekommt ihr eh nicht wenn ihr 50- seid.
Kommentar ansehen @Judas II   
 
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14.08.2010 16:44 Uhr von lamor200
da wären wir wieder bei den egoisten ;)

ein bauarbeiter kann nunmal nicht länger. Ein sesselfurtzer schon um es mal in deiner sprache auszudrücken :)
Kommentar ansehen Das Rentensystem funktioniert bei uns nicht mehr   
 
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14.08.2010 17:01 Uhr von golf66
da mitlerweile 50% der Menschen die Rente bekommen, nichts eingezahlt haben.
Kommentar ansehen Rente nach Beitragsjahren bemessen   
 
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14.08.2010 17:42 Uhr von bassmensch
Der Renteneintritt sollte von den Beitragsjahren abhängig sein! Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat sein Soll in der Gesellschaft erfüllt und sollte in Rente gehen können, spätestens aber mit Vollendung des 70. Lebensjahrs. Das wäre auch z.B. für den Bauarbeiter gerecht, da Handwerker meist schon recht früh ins Berufsleben eintreten. Die Akademiker müssten dann halt etwas länger malochen. Hier geb ich mal zu bedenken dass diese oft für ihre Ausbildung
vom Staat Geld bekommen, oder zumindest billige Kredite. Ebenso war das Studium für lau.
Hat man z.B. mit 16 im Handwerk gelernt, später seinen Meister und danach seinen Techniker gemacht bekommt man keinen Cent vom Staat. Mich hat diese Prozedur ca. 20000 € gekostet, während ich tagsüber arbeitete, und abends die Schulbank drückte und dabei immer fleißig Rentenbeiträge zahlte. Wer ein Studium anstrebt muß dann halt etwas länger - dafür geht er den(körperlich)leichteren Weg. Ob unsere Akademiker Geistig so viel mehr leisten, wage ich anzuzweifeln, wenn ich sehe was diese für einen Dünnschiss hier in unserem Land verzapfen.
Zumindest würde ich den gesellschaftlichen Wert eines "Bauarbeiters" mit dem eines "Akademikers" gleichsetzen!
Also - 45 Jahre Arbeiten und gut iss - wer das aufgrund seiner Ausbildung nicht erreicht, muss länger aber max.bis 70.
Kommentar ansehen @Ken Iso   
 
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14.08.2010 17:44 Uhr von BastB
Eben nicht. In Schweden funktioniert es sehr gut, ja, aber es ist nicht auf Deutschland übertragbar.
Kommentar ansehen @Klassenfeind   
 
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14.08.2010 18:50 Uhr von fruchteis
Wieso bezahlst du 14x im Jahr Rentenbeitrag? Das Jahr hat doch nur 12 Monate?
Kommentar ansehen ...   
 
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14.08.2010 19:03 Uhr von Jacques_Mesrine
sollen die mir eine pornodarstellerin zeigen, die nen gangbang mit 67 noch überlebt...dieser staat ist verrückt.

[ nachträglich editiert von Jacques_Mesrine ]
Kommentar ansehen @golf66   
 
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14.08.2010 20:39 Uhr von anderschd
Gibt es da Belege für?

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