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USA: Zwei Jahrzehnte Hausarrest für Frau

Eine sehr ungewöhnliche Strafe fällte jetzt ein Gericht im US-amerikanischen Bundestaat Pennsylvania. Die Büroleiterin eines Familienbetriebes hatte 475.000 Dollar unterschlagen und damit den Betrieb ruiniert.

Sie wurde zu zwei Jahrzehnten Hausarrest verurteilt, in denen sie ihre Einkünfte den Geschädigten zukommen lassen muss. Da sie bereits rund 275.000 Dollar zurückerstattet hat, muss sie bei geschätzten 750 Dollar im Monat rund 21 Jahre "absitzen".

Die Strafe kam auch auf Initiative des Verteidigers zustande, der argumentierte, dass den Geschädigten eher an Rückerstattung als an der Haft der Täterin gelegen sei. Sollte die jetzt 40-Jährige mit der Zahlung in Verzug geraten, muss sie aber damit rechnen, ins Gefängnis zu wandern.


WebReporter: DerBelgarath
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Hausarrest, Ruin, Rückerstattung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2010 09:29 Uhr von Noseman
 
+33 | -2
 
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@Autor: Les Deine Quelle doch nochmal.

"So lange darf die Verurteilte ihr Haus nur verlassen, um zu arbeiten."

Was redest Du also von Heimarbeitsplätzen?
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14.08.2010 09:39 Uhr von Klassenfeind
 
+23 | -5
 
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Junge, Junge 21 Jahre, das ist ganz schön heftig.
Sowas gibts auch nur in den USA. Wenn ich da an unsere Manager denke, die Milliarden versenkt haben und statt Strafe auch noch ´ne satte Abfindung+großzügige Rente bekommen....

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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14.08.2010 09:59 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -8
 
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Hüstel @ Der Belgrath: Hast Du da was übersehen ? Manager interessiert nur ihre Boni und da wird gezockt auf gedei und verderb...ihre Kohle bekommen sie auf jeden Fall. Denen geht es am A.... vorbei ob es den Menschen im Land gut geht oder nicht, ob der Staat geschädigt wird oder nicht. Und so kann man das schon vergleichen. Schon Vergessen, das wir alle mit fast 500 000 000 000 Euro in die Presche gesprungen sind, um Banken und somit auch die Riesengehälter der Manager zu retten !?
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14.08.2010 10:02 Uhr von Perisecor
 
+6 | -3
 
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@ Klassenfeind: Schon vergessen, dass nicht alle Banken gerettet werden mussten und nicht alle Manager bei Banken arbeiten?

Schon vergessen, dass bei Banken nicht die Manager für´s Zocken zuständig sind, sondern ganz normale Mitarbeiter?

Schon vergessen, worum´s in der News eigentlich geht?

Oder einfach nur noch nie gewusst...
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14.08.2010 10:24 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -4
 
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Ja,Ja: schon gut...

Bemerkenswert wie weit man sich von der eigentlichen News entfernt, nur weil ich mal ein Vergleichsbeispiel erwähnen wollte.
Auf der einen Seite 475000 Dollar Schulden und eine unglaubliche Strafe und auf der anderen Seite Milliarden Schulden und keine Strafe, statt dessen, dicke Abfindung...
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14.08.2010 10:46 Uhr von artefaktum
 
+1 | -4
 
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@DerBelgarath: "Nun, zum einen sind es tatsächlich Schulden, wenn man vorsätzlich stiehlt - zum anderen sind es aber keine Schulden, wenn man für jemand anderen auf dessen Wunsch etwas organisiert, was dann schiefgeht!"

Sagt dir der Ausdruck "Sorgfaltspflicht" etwas?
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14.08.2010 11:17 Uhr von artefaktum
 
+1 | -3
 
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@DerBelgarath: Du tust gerade so, als könne man mit dem anvertrauten Geld machen was man will, solange man es nicht unterschlägt.

Das ist aber nicht der Fall. Jeder normale Angestellte hat sorgfältig mit dem anvertrauten Geld umzugehen und das ist natürlich bei Managern erst recht der Fall.

Manager werden unter anderem auch deshalb so gut bezahlt, weil sie so hohe Verantwortung(!) übernehmen. Sollte unter ihrer Leitung Mist in der Firma passieren, tragen Sie diese Verantwortung.

Ein Manager, der solche Fehler nicht verhindert hat zeigt, dass er sein Geld nicht wert ist.
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14.08.2010 11:28 Uhr von artefaktum
 
+0 | -4
 
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@DerBelgarath: "Das ist wie mit dem privaten Geldanleger - wenn der, sorgfältig und nachweislich belehrt, dennoch gegen den Rat des Anlageberaters eine riskante Geldanlage eingeheen will, dann ist es das mit der Haftung des Berates eben gewesen."

Wozu brauche ich dann noch einen Berater? Das Geld kann ich mir dann auch sparen.

Im übrigen werden Fonds meist Banken "anvertraut". Das heißt, man überläßt ihnen Geld im Vertrauen, schon das Richtige zu machen.

Da ist also überwiegend auf eigene Verantwortung Mist gebaut worden. Ist ja nicht so, das irgendwelche Manager ständig gewarnt hätten, und die Schuld jetzt bei den "dummen" Anlegern liegt, die sich von den "klugen" Managern nicht belehren ließen.

Wenn da ein Riesenmist veranstaltet wird, dann muss man das auch klar benennen.

Deine "Generalabsolution" für Manager finde ich gelinde gesagt etwas weltfremd.
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14.08.2010 12:11 Uhr von artefaktum
 
+0 | -1
 
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@DerBelgarath: Ich hab hier auch nie von vorsätzlich strafbaren Handeln gesprochen.

Allerdings gibt es auch eine Verantwortung für Handeln, das nicht strafrechtlich relevant ist. Und da trägt jeder(!) Arbeitnehmer eine Verantwortung.

Das würd dir als Arbeitgeber ja wohl auch nicht anders gehen, das so zu sehen.

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