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U2-Konzert in Hannover: Lied für Robert Enke

Bei ihrem Konzert vor 52.000 Zuschauern in der AWD-Arena sorgte der Sänger der Rockband für Gänsehaut pur. "Lasst uns einen Moment an einen ganz besonderen Menschen denken. Der sich entschieden hat, sein Leben zu beenden. Robert Enke."

Zum Gedenken an den ehemaligen Torwart von Hannover 96 wurde dann der Song "Moment of Surrender" gesungen. Der Schlagzeuger Larry Mullen hatte dabei ein Trikot von Hannover 96 an.

Auch bei ihrem Konzert in Frankfurt gedachte die Band mit ihrer Musik an einem traurigen Moment: Den 21 Toten bei der Loveparade in Duisburg.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Hannover, Konzert, Lied, U2, Robert Enke
Quelle: www.express.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2010 18:48 Uhr von spoonman
 
+5 | -3
 
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Sorry: aber das ist lächerlich. Welche Beziehung hat Bono zu Enke?

Diese gutmenschen-betroffenen Masche ging mir bei U2 schon immer auf die Eier aber das ist so widerlich gewollt.

Pfui Teufel!
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13.08.2010 19:13 Uhr von schaltbert
 
+5 | -2
 
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Singt auch einer: für den Lokführer der sein Leben damit leben muss einen Menschen auf dem Gewissen zu haben - so ungefragt, unverschuldet - und mit diesem Leid umgehen muss?

Singt er auch gegen die Pharmaindustrie die mit ihren Wunderpillchen gg. Depressionen Menschen in Selbstmörder und Amokläufer verwandelt?

Hier mal eine "kleine" Liste an Beispielen und siehe da - es finden sich nahezu alle uns bekannten Schulmassaker darauf an denen angeblich Killerspiele schuld sind:
http://www.ssristories.com/...
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13.08.2010 21:42 Uhr von Mancman22
 
+0 | -5
 
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@spoonman: Gerade U2 würde ich als eher unprätenziös empfinden.
Die größte Rockband der Erde, die es eigentlich gar nicht notwendig hat, befasst sich mit dem bedauerlichen Schicksal eines deutschen Torwarts, den bereits die ganze Nation wieder vergessen hat und muß sich "widerliche Gewolltheit" vorwerfen lassen...Pfui Teufel!!
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13.08.2010 23:16 Uhr von VanZan
 
+0 | -1
 
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Hätte da gestern gerne drauf verzichtet das Bono da noch mal von anfängt, da das Thema in Hannover einige doch immer noch bewegt. Gerade die Leute die bei 96 im Umfeld beschäftigt sind, fanden das nicht so prickelnd, da dann sofort einiges wieder hoch kam was man mittlerweile "verarbeitet" hatte.
Aber trotzdem war es ein Spitzenkonzert.
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14.08.2010 15:12 Uhr von backuhra
 
+0 | -2
 
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Pfui Teufel: Kann ich nur zu den Kommentaren hier sagen. Ja ja immer heißt es der Lockführer, der arme Lockführer. Mal ehrlich : Viele verstehen einfach nicht das Enke KRANK war. Depressionen machen unzurechnungsfähig. Oder meckert ihr auch einen an, der mitten auf der Straße ein Schlaganfall bekommt und dann vom Bus erfasst wird? Jaaa, der hätte ja sein Schlaganfall auch aufm Bürgersteig kriegen können! Ich fands gut und Bono ist ein super Typ der wenigstens sinnvolle Sachen tut. Aber wenn man sich in Deutschland jetzt schon über "Gutmenschen" aufregt, dann ist dieses "Volk der Dummen" wahrlich verloren.
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18.08.2010 14:04 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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@backuhra: Es ist schon deshalb unangemessen, weil sich seit Enke eine ganze Reihe noch viel jüngerer Menschen umgebracht haben, die auch Depressionen hatten oder zu schwerem Druck ausgesetzt waren.

Es ist einfach eine unangemessene Betonung der Person Enke, der ja nun außer seiner Position als Torwart, die gegenüber anderen anspruchsvollen Jobs nichts Besonderes ist, keinerlei Alleinstellungsmerkmale besaß.
Er war keine Person des öffentlichen Lebens in dem Sinne, dass man ihn als Star bezeichnen könnte, oder etwas in der Art. Er war ein ganz simpler Torwart, wenn auch kein schlechter.

Es gab wesentlich mehr gute Leute in Hannover, die man dann genauso gut hätte besingen können. Mit dem gleichen Recht und - vor allem - der gleichen Pflicht.


Von daher sehe ich das Andachtslied als das, was es vermutlich auch war: Eine Masche zur Unterstützung eines gewissen Images.

Wenn es das nicht war, warum wurde dann nicht auch in Hannover der Loveparde Opfer gedacht, sondern etwas Ortsspezifisches genommen?

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