13.08.10 16:09 Uhr
 177
 

Bienenschutz: Imker und Umweltschützer fordern schärfere Regeln

Nachdem in den vergangenen Jahren die Bienenvölkeranzahl stark abgenommen hat, setzt sich der Bund für Umwelt- und Naturschutz nun in Kooperation mit dem Berufsimker-Bund für eine Anhörung im Bundestag bezüglich der Bienensterblichkeit, hervorgerufen durch Pestizide, ein.

Nachdem zuvor 1991 noch eine Million Bienenvölker ausflogen, sind es mittlerweile nur noch 600.000 bis 700.000 an der Zahl. Dabei sind 70 bis 80 Prozent der Pflanzen unter anderem auf diese Nutzinsekten angewiesen. Der Schaden pro 100.000 fehlenden Bienenvölkern wird mit 45 Millionen Euro beziffert.

Der Hauptfeind der Bienenvölker wird in dem Insektizid "Clothianidin" gesehen welches zur Gruppe der "Neonicotinoide" zählt. Problematisch ist dieses Insektizid prinzipiell für alle Tiere, da es wasserlöslich ist. Ein weiterer Stoffe aus der Gruppe "Neonicotinoide" steht im Verdacht Krebs auszulösen.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Protest, Verbot, Biene, Umweltschützer, Massensterben, Imker, Insektizid
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

London: Polizei evakuiert nach möglichen Schüssen Oxford-Station-U-Bahn-Station
Schweizer Konvertitin vergleicht Burka-Verbot mit Holocaust an Muslimen
Ägypten: Über 150 Tote bei Bombenanschlag auf Moschee

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.08.2010 16:09 Uhr von Marius2007
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde es persönlich gar nicht gut, da ich selber fotografiere und diese kleinen liebevollen Wesen in der Natur beobachte, allerdings müssen wir uns als Verbraucher auch in der Verantwortung sehen da wir ebend bestimmte Produkte benötigen und somit aufgrund geringer Preise teilweise indirekt verantwortlich für den Einsatz solcher Mitteln sind.
Kommentar ansehen
13.08.2010 16:30 Uhr von TrangleC
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Neulich hiess es noch es sei vermutlich die Strahlung der Mobiltelefone. Ich kenne mich mit sowas nicht aus, aber der Zeitpunkt des Bienensterbens spricht schon dafür. Pestizide wurden in den 60ern, 70ern und 80ern ja noch viel zügelloser versprüht als heute und damals gab es kein Bienensterben.
Kommentar ansehen
13.08.2010 16:45 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Nicht alles: Neben Insektiziden spielen da aber auch noch andere Faktoren mit.
Unter anderem Milben, Bakterien und noch irgendwas "unbekanntes"
Auch bei Insekten gibt es einige Krankheiten.
Wenn die Bienenvölker immer kleiner werden siehts nicht nur mit dem Honig essig aus sondern auch mit Obst und Gemüse. Ohne Befruchtung keine Frucht.
Kommentar ansehen
14.08.2010 16:30 Uhr von U.R.Wankers
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Varroa-Milben? man hörte doch in letzter Zeit diese aus den USA eingeschleppte Varroa-Milbe sei für das rasante Bienensterben verantwortlich. Dort waren ja auch ganze Völker verschwunden.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Todesstoß": Jusos strikt gegen eine Große Koalition
Großbritannien: Mann erblindet wegen intensivem Orgasmus auf einem Auge
Dschungelcamp: Dr. Bob ist besorgt wegen Teilnehmerinnen mit Silikon-Busen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?