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Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt verlangt mehr Flexibilität der Lehrlinge

Zu mehr Flexibilität hat Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt jetzt die jungen Menschen aufgerufen, die sich demnächst um eine Lehrstelle bemühen müssen.

Er sagte: "Ich appelliere an die jungen Männer und Frauen, nicht nur ihren Traumberuf im Auge zu haben, sondern sich auch für eine Ausbildung in anderen Bereichen zu interessieren."

Auch mahnte er zu größerer geografischer Flexibilität. Jugendliche müssten für eine gute Ausbildung auch bereit sein, den Wohnort zu wechseln. Zurzeit sind in der Wirtschaft noch über 100.000 Lehrstellen nicht besetzt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Beruf, Bewerbung, Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident, Flexibilität
Quelle: www.open-report.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2010 12:48 Uhr von aknobelix
 
+35 | -2
 
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ich bin dafür das im arbeitgeberverein eine altersbeschränkung von 60 eingeführt wird-je älter diese deppen werden,umso kranker ihre hirngespinste.
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13.08.2010 12:49 Uhr von usambara
 
+14 | -0
 
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tja, Dieter dann schau mal gen Osten.
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13.08.2010 12:56 Uhr von chitah
 
+16 | -0
 
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Juchu, da ist es wieder, mein Unwort des Jahrhunderts.
Flexibilität
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13.08.2010 13:44 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -0
 
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hmmm also wenn ich unter Flexibilitaet verstehe, komplett umzuziehen und nicht zu pendeln, versteh ich das noch halbwegs.
Wenn keine Arbeitsplaetze vor Ort sind, muss man die sich ja woanders suchen.
Natuerlich ich hab damals fuer meine Ausbildung auch Kreise von meiner Heimat aus gezogen und den Radius solange erweitert, bis ich das passende gefunden hab, was nach 50km der Fall war...aber es gibt ja Gegenden (wie schon gesagt wurde, der Osten), wo man mit einem weiteren Umzug rechnen muss.

Ansonsten sollte sich mal dieser Praesident zur Ruhe setzen...wer nicht im Ansatz einen Job findet, wie er sich ihn vorstellt, der wird auch relativ unmotiviert rangehen und hat nicht das Gefuehl sich selbst zu verwirklichen. Schliesslich kommt Beruf ja von Berufung...also sollte man eigentlich das tun koennen, was zu einem passt, natuerlich im Zusammenhang auch was produktives fuer die Gesellschaft zu leisten...da fallen natuerlich einige Jobs bei Privatsendern weg...ok
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13.08.2010 13:53 Uhr von Maverick Zero
 
+27 | -1
 
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Naiver Mensch: Nach Flexibilität schreien ist einfach. In der Realität lässt sich das aber nicht so einfach umsetzen, wie es sich im Munde dieses Herren anhört.

So kommen Schüler teilweise mit rund 16 Jahren von der Schule, haben noch keine Lebenserfahrung und sind oft noch gar nicht reif genug, einen eigenen Haushalt zu führen. Sie können ja noch nicht einmal selbst einen Mietvertrag unterschrieben.

Davon abgesehen muss das auch alles finanziert werden. Wer trägt denn die Kosten für den Umzug in die 200km entfernte Stadt? Wer zahlt die Miete? Möbel? Elektrogeräte? Möglicherweise braucht der Lehrling auch ein Auto um zur Arbeitsstätte fahren zu können.
Bei netto-Einnahmen von 350-600 EUR während der Ausbildung ist so etwas einfach nicht drin.
Wie soll denn das funktionieren?

Wie manche Leute sich die Welt schönreden... meine Güte...
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13.08.2010 14:33 Uhr von Chuzpe87
 
+8 | -1
 
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Ich konnte aus schulischen Gründen meinen Traumberuf nicht machen und habe jetzt was vom "Berufsberater" aufgeschwatzt bekommen und siehe da? Total unglücklich und planlos, was die Zukunft angeht.

Sucht euch einfach nen realistischen Traumjob der auch für die Zukunft sicher ist und lasst diesen senilen Mann weiterhin Scheiße vom Stapel labern.
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13.08.2010 17:45 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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Heutzutage: bedeutet flexibel sein, Abstriche zu machen.
Der Typ schläft auch noch, weil genug Jugendliche machen das schon...

Aber wie soll sich ein Azubi, bei einem Gehalt von sagen wir mal 400 Euro, eine Wohnung, Verpflegung und Mobilität leisten können?

Viele Eltern haben es auch nicht mehr so dicke!
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13.08.2010 18:18 Uhr von Totoline
 
+4 | -0
 
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LOL: "Auch mahnte er zu größerer geografischer Flexibilität. Jugendliche müssten für eine gute Ausbildung auch bereit sein, den Wohnort zu wechseln"

Also unter 18 bei den Eltern ausziehen und auf eigenen Füßen stehen!
Super Idee - und das klappt auch ganz hervorragend mit dem üppigen Lehrgehalt.
Aber halt! Dafür gibt es ja H4 - so wird man schon in jungen Jahren daran Gewöhnt nur einfacher Handlanger für die Geldsäcke zu sein!

"Er sagte: "Ich appelliere an die jungen Männer und Frauen, nicht nur ihren Traumberuf im Auge zu haben, sondern sich auch für eine Ausbildung in anderen Bereichen zu interessieren." "

Gute Idee! Statt einigermaßen Gut bezahlter Mechaniker werden zu wollen kann man sich auch fürs besohlen alter Tennisschuhe interessieren.
Da Verdient man dann zwar nichts und kann auch nicht aufsteigen, aber immerhin ist eine Lehrstelle besetzt.
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13.08.2010 18:33 Uhr von KingPR
 
+2 | -0
 
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Immer diese Witze: woher soll man das Geld für die "Flexibilität" nehmen? Immerhin muss man für viele Stellen vermutlich ein Fahrzeug besitzen, gerade wenn der Wohnort sehr wenig urban ist, um zu einem weiter entferntem Arbeitsplatz zu kommen. Wer sich das nicht leisten kann (oder wie ich nicht mal den Führerschein, aber ich wohn ja jetzt auch in der Stadt und suche auch keine Lehrstelle, mache vermutlich erstmal zwo Jahre Reseveoffizier um Geld fürs Studium beisammen zu kriegen / ne gut bezahlte Dauerbeschäftigung für die Semesterferien zu kriegen) der wird sich auch keine eigene Wohnung finanzieren können. Und unter 18 Jahren ist das ja noch schlimmer, die meisten Schüler die dann auf Lehrstellensuche gehen dürften aber die Schule mit 16-17 verlassen.

Also sollte sein Appell sein: Jugendförderung um die Flexibilität zu ermöglichen ODER verstärkter Ausbau der Infrastruktur auf dem Land um die Verkehrsanbindung dort ansässiger Jugendlicher zu verbessern und so die Lehrstellensuche fern der Heimat zu erleichtern.
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13.08.2010 19:01 Uhr von TeKILLA100101
 
+5 | -1
 
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da isses wieder: kleines beispiel: kölner jugendlicher sucht ausbildungsstelle als koch, findet aber nur eine in hamburg....

hamburger jugendlicher sucht ausbildungsstelle als koch, findet aber nur in köln eine.... na merkt man was???

die ganzen unternehmen sollten mal in die pflicht genommen werden nicht nur auszubilden, sondern danach die selbst ausgebildeten personen auch zu übernehmen und längerfristig an das unternehmen zu binden....
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13.08.2010 19:24 Uhr von spamsucks
 
+4 | -0
 
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das bild ist ja putzig sone weltfremde fettbacke. der kann doch gern mal ne ausbildung heutzutage machen.
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13.08.2010 20:09 Uhr von realsatire
 
+4 | -1
 
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Bestimmt ist Hundt nur teilweise zitiert worden, er meinte dann das die sozialen Arbeitgeber gerne die Lehrlinge unterbringen. Diese dürfen dann gegen Kost und Logis plus ein kleines Taschengeld die geforderten Arbeiten ausführen.
Nach Feierabend werden sie in ihr "luxuriöses Appartement" im Keller gebracht, dort angekettet um auf die Befehle ihres Herren zu warten. ;)
Sonntags dürfen sie dann den Herren preisen, wie gut sie es doch getroffen haben.
*Ironie, vermute ich mal, oder Hr.Hundt?*

Komisch, aber wenn ich vom Hundt etwas höre oder lese, fühle ich mich jedesmal an die finsterste Vergangenheit erinnert..
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15.08.2010 21:24 Uhr von BoltThrower321
 
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Setzt den an der Autobahn aus! Von was soll der Azubi seine Wohnung bezahlen???? Ne das geht nicht so einfach...aber der Hundt...immer wieder gibt der seine verbale Diarhoe in den Medien ab....Pfui!
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25.08.2010 12:28 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Super Idee: wie auch bei dem Arbeitsplatz auch. Klar muss man gewisse Entfernungen hinnehmen. Aber Wohnort wechseln? An den Arsch der Welt ziehn, weg von Familie und Freunden. Dann wird man dort arbeitslos und hat den Salat, dann hockt man weit weg von denen die einem helfen würden.
Früher wo es noch ne gewisse Arbeitsplatzsicherheit gab war das sicher was anderes. Aber in der Zeit von befristeten Arbeitsverträgen? Da müsste man mir schon ne Stelle bieten die mir auf Jahre garantiert wird, damit ich sowas in Betracht ziehe.
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10.10.2010 16:10 Uhr von Marco Werner
 
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Ginge es nach Politikern und Arbeitgebern, dann hätten wir schon längst indische Verhältnisse: Man zieht der Arbeit nach,die natürlich gerade so bezahlt ist,daß man nicht vor Hunger aus den Latschen kippt. Wen kümmert schon,ob man vielleicht noch Familie und Freunde hat,die man ab und an mal sehen will ? Hätte auch gleich noch den Vorteil,daß man nie lang genug an einem Ort ist,um sich mit anderen Leidensgenossen zusammenzurotten.
Irgendwie macht D den Anschein,als verkommt es immer mehr zu einem riesigen Experiment: Wie lange kann wohl ein Land existieren, wenn man nach und nach immer mehr menschenunwürdige Schikanen der verschiedenen Wirtschaftsysteme der Welt einführt ?

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