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Steinigungs-Urteil: Ausreise nach Brasilien verweigert

Der zum Tode durch Steinigung verurteilten Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani wurde nun die Ausreise in ein anderes Land verweigert. Brasiliens Präsident hatte angeboten, die Iranerin aufzunehmen (SN berichtete).

"Der Prozess betrifft Iraner, warum sollten andere Länder daran beteiligt sein?" erklärte der iranische Botschafter in Brasilien. Die iranische Regierung nehme das Angebot des brasilianischen Präsidenten aber nicht übel, es sei aus "menschenfreundlichen Beweggründen" erfolgt.

Es gehe jedoch um Vergehen, die der Iran den geltenden Gesetzen entsprechend nach kulturellen und moralischen Ansichten behandeln wird. Auch die Bundesregierung hatte gegen die Vollstreckung des Urteils protestiert. Aschtiani sitzt seit zwei Jahren im Gefängnis in Tabris


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Brasilien, Steinigung, Ausreise
Quelle: nachrichten.t-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2010 13:11 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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Laut Amnesty International wurde sie bereits 2006 oder 2007 verurteilt und hat bereits 99 Peitschenhiebe als Strafe erhalten....
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16.08.2010 23:13 Uhr von SpeblHst
 
+1 | -1
 
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seid wann wird einem hier gedroht? Bei uns herrscht Meinungsfreiheit! Auch wenn man Hans Kloss heisst,hat man hier keine Sonderrechte und muss hier andere bedrohen. Ich bin auch gegen solche Praktiken wir leben doch nicht mehr im Mittelalter.

[ nachträglich editiert von SpeblHst ]

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