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Wachovia: Bank verdient mit am Drogengeld in Mexiko

Das Bankhaus Wachovia musste nun zugeben, zwischen 2004 und 2007 mexikanische Peso-Einlagen in Höhe von mindestens 375 Millionen US-Dollar nicht kontrolliert zu haben. Einlagen in dieser Höhe müssen nach dem Geldwäsche-Paragrafen der Finanzaufsicht gemeldet werden.

Die wegen der Bankenkrise inzwischen bei Wells Fargo eingegliederte Bank Wachovia stellte aber ihre gesamte Infrastruktur den Drogen-Kartellen zur Verfügung, wie Chef-Ermittler Jeffrey Sloman gegenüber Bloomberg angibt. Ohne diese Möglichkeiten wären viele Drogengeschäfte nie zustande gekommen.

Der ehemalige Mitarbeiter Martin Woods berichtete von "hollywood-reifen" Fällen, an denen er in der internen Anti-Geldwäsche-Abteilung von Wachovia arbeitete. Laut den Ermittlungsakten sollen insgesamt 720 Millionen Dollar über Konten bei Wachovia auch zur Bank of America geleitet worden sein.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bank, Mexiko, Geldwäsche, Drogenkartell
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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13.08.2010 11:58 Uhr von Jolly.Roger
 
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Eigentlich unglaublich!
Andererseits aber auch logisch, dass solche Beträge nicht einfach im Koffer rumgetragen werden.
In der Quelle sind auch ein paar Geschichten zu finden, wie da vorgegangen wurde. Da kaufte man eine DC-9, die mit fast 6 Tonnen Kokain beladen wurde....

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