13.08.10 11:17 Uhr
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Bundesregierung gegen lange EU-Kontonummern

Das Bundesfinanzministerium setzt sich dafür ein, dass deutsche Bankkunden ihre alten Kontonummern weiterhin verwenden dürfen.

Die Pläne der EU-Finanzkommission sehen hingegen vor, dass verbindlich ab 2013 EU-weit einheitliche 22-stellige Kontonummern eingeführt werden sollen.

Eine Sprecherin nannte die Interessen der Kunden als Grund für den Widerstand. Auch Verbraucherschützer sehen ein Umstellungs-Chaos sowie überforderte Kunden voraus.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Verbraucherzentrale, Finanzministerium, Kontonummer
Quelle: nachrichten.t-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2010 11:17 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -0
 
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Ich kann gut auf die 22stelligen Kontonummern verzichten. Habe sie zwar auch schon im internationalen Zahlungsverkehr verwenden müssen, aber es ist schon sehr leicht, sich da mal zu vertippen...
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13.08.2010 11:34 Uhr von wwewrestling
 
+7 | -3
 
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Wir in Polen: haben das schon lange und wir kommen damit prima zurecht.
Wenn man sich vertippt sieht man das sofort, weil diese nummer dann keiner bank zugeordnet werden kann.
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13.08.2010 11:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -4
 
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UPDATE: Die EU-Kommission hat angekündigt, der Bundesregierung entgegenzukommen.
Man werde die Bedenken der Gesprächspartner berücksichtigen, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, hieß es in Brüssel.
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13.08.2010 11:46 Uhr von playtime
 
+12 | -2
 
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Ich hab: eine 5stellige Kontonummer und das passt so. :)

@wwewrestling: Und was ist, wenn man sich vertippt, und die neue Nummer ist ein bestehendes Konto?

Das einzige was ich mir da vorstellen kann, ist das wenn man innerhalb Deutschlands eine Überweisung tätigt, man die normalen Deutschen BLZ und Kontonummern verwendet und für EU weite Überweisungen die andere. Wobei das ja jetzt schon so ist.... also wozu?
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13.08.2010 11:55 Uhr von wwewrestling
 
+1 | -3
 
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@playtime: Die wahrscheinlichkeit dass das passiert ist zu gering.
Das kann bei euren 5 bis 9 Stelligen Kontonummern viel schneller passieren als bei der 22-stelligen.

Und ich kontrolliere bei einer Überweisung immer die Kontonummer. Und wenn ich doch einen Fehler übersehe dann sehe ich anhand der fehlermeldung dass was nicht stimmen kann.
Und falls diese kontonummer dann immernoch bestehen sollte, dann sieht man ja in der Übersicht welcher Bank diese Nummer zugeordnet wurde.
spätestens dann sollte bei einem klingeln, dass da was nicht stimmen kann.

Ich kann ja verstehen dass ihr es so gemütlich wie möglich haben wollt. Aber wir im Ausland haben damit die größten probleme.
Ich kann nicht am Automaten eine Auslandsüberweisung machen, sondern muss immer an den schalter und diese dort seperat machen.
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13.08.2010 12:02 Uhr von DeusExChao
 
+9 | -1
 
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warum bleibt man nicht einfach: bei den allten nummern und die eu-typen denken sich nen ländercode aus. sowas wie ne vorwahl.
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13.08.2010 12:07 Uhr von datenfehler
 
+1 | -6
 
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ohjaaaaa In anderen Ländern gehts auch, aber die Deutschen jammern mal wieder.
SUPER! Man kann sich bei einer kurzen Kontonummer auch vertippen und dann passiert das gleiche, wie bei der langen. Die Nummer ist ungültig!

"Auch Verbraucherschützer sehen ein Umstellungs-Chaos sowie überforderte Kunden voraus."
Die meisten Kunden sind mit ihrer VIERSTELLIGEN PIN schon überfordert...

Naja, hauptsache man hat einen Grund zum Jammern.
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13.08.2010 12:13 Uhr von realsatire
 
+2 | -0
 
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sowas von umständlich, ist doch jetzt schon so, das aus Kontonummer und BLZ mit Landeskennzeichnung diese internationale Kontonummer gebildet wird.
In zig anderen Sachen wird da normiert, sich von Seiten der EU in Länderrecht eingemischt.
Warum kann man nicht dieses Schema etwas einfacher gestalten wie bisher?
Die IBAN funktioniert doch, aber warum muß man dann anfangen sich wieder einen Rattenschwanz zu merken? Meine Kontonummer und BLZ kenne ich auswendig, zwei Zahlenreihen sind merkbar, auch bei Kontowechsel, aber eine 22stellige Nummer wesentlich schwerer.
Wozu gibt es denn Computer, diese können doch weiter die Nummern des jeweiligen Landessystems durch die IBAN ersetzen.
In anderen Ländern gibt es auch andere Telefonsysteme, trotzdem kann man relativ einfach ins Ausland telefonieren.
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13.08.2010 12:14 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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gibts doch schon und @realsatire: @realsatire
Warum muss man sich bitte seine Kontonummer merken. Ich kenne meine BLZ und meine Kontonummer zwar auch auswendig, aber es besteht doch kein Bedarf dafür. Normalerweise erhält man zu jedem Konto eine EC-Karte. Da steht die Kontonummer drauf und man hat sie eh meistens dabei.

Also ich weiß gar nicht, wo das Problem ist.
Es gibt doch bereits für Auslandsüberweisungen die IBAN-Nummern und die BIC/Swift-Codes.

Wenn es jetzt nur noch eine Kontonummer gibt, finde ich das gut.

Vertippen ist kein Grund soetwas abzulehnen, denn bei Überweisungen kontrolliert man immer, ob es auch stimmt. Wer das nicht macht, ist selbst schuld, wenn er dann Aufwand hat.

Aber hat man dann wirklich nur diese Nummern oder gibts immer noch einen Bankleitzahl?

Iin Belgien finde ich es ganz Praktisch. Man hat eine zwölfstellige Kontonummer und mehr nicht. Die gibt man ein und ie Bank wird automatisch ausgewählt. Betrag und Betreff eingeben. Fertig.

Außerdem kann man sich hier den Pin für seine EC-Karte aussuchen und auch ändern. Daran könnten sich deutsche Banken mal ein Beispiel nehmen.

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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13.08.2010 12:20 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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technisch: kein problem, die alten kontonummern beizubehalten, die dann die software der bank für die amerigauner lesbar in den bic-code
(SWIFT-BIC) umschreibt.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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13.08.2010 12:28 Uhr von realsatire
 
+1 | -0
 
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@psycoman: 12 Stellen gehen ja noch, das mit der Pin ärgert mich auch immer.
+++ ++ +++ ++ meine Kontonummer, also 10stellig, plus blz 8 Stellen, wären 18 stellen, ein DE davor, reicht.
Die fehlenden 2 Stellen sind wohl Prüfziffern, die auch von der Software generiert werden können.
Wenn ich online meine Bankgeschäfte (hochtrabendes Wort..) mache, brauche ich nur die Kontonummer und Pin, muß ich mir jetzt eine 22stellige Kontonummer merken?
Da ist es wahrscheinlicher das man ewig einen Zettel braucht um die Kontonummer abzulesen.
Was denn noch, soll man sich seine Sozialversicherungsnummer merken, seine Steuernummer, Kontonummer plus Identnummer (vom Ausweis)?
Diese ganzen Daten sind seit zig Jahren in Gebrauch, werden durch EDV ergänzt, ich möchte weiterhin mit Namen angesprochen werden und nicht als Nummer.
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13.08.2010 12:39 Uhr von wwewrestling
 
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realsatire: also ich hab hier einen benutzernamen, ein passwort und eine liste mit einweg passwörtern die mich vor missbrauch schützen.
Ich muss meine 22 stellige Kontonummer nicht abtippen...
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13.08.2010 12:59 Uhr von realsatire
 
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@wwewrestling: Es gibt verschiedene Systeme, deins liest sich für mich einfacher, TANs gibt es bei den meisten Systemen.
Aber diese unselige Gleichschaltung von oben diktiert nervt langsam. Nur weil viele auch einen PC haben muß doch nicht jeder darüber Briefe schreiben etc.
Wenn man eine Kosten-Nutzen-Rechnung der EU aufstellen würde..
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13.08.2010 15:08 Uhr von Herbstdesaster
 
+2 | -0
 
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Man ey: Können wir die verschissene EU nicht endlich mal einstampfen...mir reicht es langsam mit den Trotteln.

Sie nahmen unsere guten alten Glühbirnen, Beim Duschen sollen wir nur Rinnsale benutzen, EU-Steuer...

Was kommt demnächst? Toilettenpapier von beiden Seiten benutzen? Regenwasser auffangen, damit man was zu trinken hat?

Scheiss EU
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13.08.2010 15:54 Uhr von BadBorgBarclay
 
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Wozu gibt: es IBAN und BIC/SWIFT Codes? Damit kann ich bequem eine Überweisung ins Ausland tätigen. Das neue EU-System ist damit so Überflüssig wie die Fliege auf dem Essen.

Wir haben in Frankreich ne relativ lange Kontonummer, bestehend aus BankId, SchalterId, persönliche Kontonummer und Prüfziffer. Aber wie geschrieben IBAN und BIC/SWIFT Nummern reichen doch Völlig aus. Auf den meisten Geschäftsrelevanten Unterlagen (Rechnungen, Webseiten, Schreiben...) stehen diese Ohnehin drauf.

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