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Google Street View: Mieterbund rät zum Widerspruch

Nachdem bekannt wurde, wie das geplante Widerspruchsverfahren für Googles Street View abläuft, gehen Verbraucherschützer nun erneut auf die Barrikaden. Zwar bestehe zum Beispiel die Möglichkeit einen "Antrag auf Unkenntlichmachung von Häusern/Wohnungen" zu beantragen, jedoch sei dieser unzureichend.

Zu diesem Ergebnis kommt Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes, da Google Mietern und Hauseigentümern lediglich eine vierwöchige Frist für den Widerspruch vor dem Start des Projektes einräumt.

Deshalb stellt der Mieterbund auf Ihrer Webseite ein Formschreiben zur Verfügung, welches per Brief oder E-Mail auch nach Ablauf der Frist gegen die Online-Schaltung eingereicht werden kann. Auch andere Verbände, wie die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund, raten zum Widerspruch.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, Google Street View, Google Maps, Mieterbund
Quelle: news.immobilo.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2010 12:36 Uhr von wwewrestling
 
+6 | -3
 
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Und wieso: raten diese Herrn zum Widerspruch?

Ich finde diese ganze aufregung krank. Gestern hab ich eine Nachricht hier bei Shortnews bekommen, da wo mich ein User mit dermaßen hirnlosen Argumenten zugetextet hat...
Ich würde verstehen, wenn sich die leute aufregen, wenn ihr haus Live über einen Stream bei Google gezeigt wird. Aber sie regen sie auf, weil ihr haus fotographiert wird?
Haben die leute und die regierung nichts besseres zutun als sich über so einen Unsinn zu streiten?
Street View zeigt in Paris z.B. sehr viele Wohnungen die sicher um einiges mehr kosten als so manche häuser in irgendwelchen Deutschen Städten.
Den Eigentümern dieser Wohnungen ist es egal. Aber hier in Deutschland sieht man wie immer ein problem.
Die leute die hier widersprechen sind in der vergangenheit stehengeblieben.
Irgendwann werden das unsere Straßenkarten! Das verstehen aber einige nicht...
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13.08.2010 12:44 Uhr von timoworld
 
+1 | -0
 
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Mehrfamilienhaus: Was ist eigentlich, wenn man in einem Hochhaus wohnt und nur einer darin die Adresse "pixeln" lassen will. Dann wird das ganze Hochhaus unkenntlich gemacht, selbst wenn der Rest darin das nicht will?
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13.08.2010 12:46 Uhr von karmadzong
 
+2 | -7
 
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@wwewrestling: kein Mensch hätte ein problem damit wenn Google in augenhöhe Filmen würde.. Das Problem ist das die kameras derartig hoch montiert sind das die bequem über praktisch jeden Sichtschutz hinwegspähen können.. und jetzt stell dir mal vor du liegst auf deiner Terrasse, umgeben von 2,20 hohen Hecken und sonnst dich mit deiner Lebensabschnittsbegleiterin nakisch weil dich ja keiner sehen kann.. dann kommt Google vorbei und ein paar wochen später kannst du dich bis auf dein verpixeltes Gesicht im Internet bewundern... viel spass dabei ;)
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13.08.2010 12:49 Uhr von Slingshot
 
+2 | -5
 
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@ wwewrestling: Es ist mein verdammt gutes Recht, einer kommerziellen Firma zu verbieten, Bilder von meinem Haus und meinem Auto zu machen. Fertig! Mehr muss man nicht wissen.

Was das Thema "Kann doch jeder fotografieren" angeht: glaubt hier tatsächlich einer, dass jemand EXTRA aus China, Japan, USA hierher fliegt um mein Haus zu fotografieren? Steht das Bild von meinem Haus im Internet haben schon mal zig Millionen locker leichten Zugriff drauf. Im RL haben sie das nicht. Und das ist auch gut so.

Wer nicht verstehen kann, dass jemand seine Privatsphäre schützen will, der sagt auch Ja und Amen zu Entscheidungen der Bundesregierung in Sachen Datenschutz.
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13.08.2010 13:05 Uhr von hnxonline
 
+6 | -5
 
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Ich als Vermieter begrüße "StreetView". So kann sich jeder potenzieller Mieter direkt über das Internet seine (eventuelle) neue Wohngegend anschauen.

Ich bin sowieso der Meinung das der Eigentümer darüber bestimmen sollte ob sein Haus dort veröffentlicht werden darf oder nicht. Wenn es einen Mieter stört das man die Fassade des Hauses im Internet sehen kann, kann sich gerne nach einer anderen Wohnung umsehen.
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13.08.2010 13:07 Uhr von vitamin-c
 
+2 | -2
 
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Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen. Daher habe ich schon Widerspruch eingelegt.
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13.08.2010 13:13 Uhr von NoStreetview
 
+1 | -2
 
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Online Einspruch gegen Street View einlegen: Es gibt jetzt auch eine einfache Möglichkeit, online Einspruch gegen Google Street View einzulegen. Auf http://www.streetview-einspruch.de kann man mit wenigen Klicks ein Musteranschreiben personalisieren und an Google mailen. Einfacher geht´s nicht. Klappt prima!
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13.08.2010 13:43 Uhr von NoStreetview
 
+0 | -2
 
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Online Einspruch gegen Google Street View einlegen: Es gibt jetzt auch eine einfache Möglichkeit, online Einspruch gegen

Google Street View einzulegen. Auf http://www.streetview-einspruch.de kann man

mit wenigen Klicks ein Musteranschreiben personalisieren und an Google

mailen. Einfacher geht´s nicht. Klappt prima!
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13.08.2010 13:52 Uhr von kingoftf
 
+5 | -3
 
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Ja, da: freut sich der deutsche Michel, endlich wieder was zum Aufregen, SV ist ja soooooo schlimm

Einfach nur lächerlich.

Hoffentlich kommen die Fotos, die andere User aus Jux grad von den Häusern machen, die bei SV verpixelt werden, ganz groß ins Internet, verbieten kann der deutschen Amtsschimmel das ja nicht.

§ 59 UrhG – Werke an öffentlichen Plätzen
„(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Grafik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.“



Irgendwann ist D. der einzige weiße Punkt auf der SV Seite und alle Welt lacht darüber....
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13.08.2010 13:59 Uhr von ederkiller
 
+4 | -1
 
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hmm: also jeder sollte selbst entscheiden können, ob er und sein Grundstück fotografiert bzw. archiviert werden darf.
Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn man das Haus in dem ich wohne im Internet zu sehen ist. Da gibts nämlich nicht so viel zu sehen.
Grundsätzlich wäre es schön, wenn google die Anwohner rechtzeitig informieren würde, an welchen Tagen das Auto vorbei fährt und man somit sich drauf vorbereiten kann.
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13.08.2010 14:42 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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Seltsam bescheuert Egal wie man es macht ...
entweder hat "Google" das Foto des Hauses oder aber dank "Widerspruch" den vollständigen Namen, Adresse, Hausnummer und ggf. sogar noch das Aussehen der Unterschrift.

Ein Schelm, der da böses denkt ...
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13.08.2010 15:11 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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So bescheuert sind nur die Deutschen Naja, irgendwas Aufregendes braucht der Mensch (auch Herr und Frau Mustermann), und wenn das Leben sonst nix hergibt, muss halt sowas als Ersatzbefriedigung herhalten.

Über paar Fotos heulen, aber sich von allen Seiten gnadenlos abziehn lassen - soviel Dummheit gehört verboten.
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13.08.2010 15:41 Uhr von Atrio
 
+0 | -0
 
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Ach für die Wohnungssuche echt ne Klasse Sache....bis jetzt nutzen wir dafür Google Earth, um einfach mal vorab zu schauen, was für eine Gegend oder Haus es ist. Thema Datenschutz....welche Daten werden denn hier veröffentlicht ??? Ich glaube nicht, dass man die Namen Klingelschilder erkennen kann...da bekomm ich in der Regel über die Telefonauskunft mehr raus....die Fotografie hat meines Erachtens nur bedingt was mit dem Datenschutz zu tun....selbstverständlich bleibt das jedem selbst überlassen....deshalb sollte auch jeder, der damit ein Problem hat widersprechen....und nicht gleich ein Fass auf machen....wir haben glaub ich wichtigere Probleme als dieses....

[ nachträglich editiert von Atrio ]
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14.08.2010 13:23 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Wichser, allesamt. Pro Panoramafreiheit!
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14.08.2010 13:26 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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@ederkiller: nein, sollte er er nicht!
siehe panoramafreiheit.

es gibt übrigens normalerweise auf der streetview seite grobe zeitpläne wann welche gegenden abgefahren werden.

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