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Telekom unterliegt vor dem Landgericht: Kundin bekommt 5.300 Euro zurück

Das Landgericht in Bonn (Nordrhein-Westfalen) hat jetzt entschieden, dass die Deutsche Telekom eine Fürsorgepflicht gegenüber den Kunden hat.

Daher muss die Telekom einer Kundin 5.300 Euro zurückerstatten.

Innerhalb von fünf Monaten musste die Frau 5.750 Euro für die Nutzung des Internets bezahlen. Dieser hohe Betrag war dadurch entstanden, dass der DSL-Router nicht richtig eingestellt war.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Telekom, Kunde, Rechnung, Landgericht, DSL-Anbieter
Quelle: www.wdr.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2010 21:59 Uhr von kurti11
 
+6 | -0
 
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Naja. Aber auch 450 Euro für 5 Monate sind schon heftig. Was hat die denn für einen Vertrag ?
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12.08.2010 22:00 Uhr von Sascha001
 
+7 | -1
 
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Das finde ich echt klasse! Weiß aus eigener Erfahrung, dass Fürsorgepflicht gegenüber dem Kunden bei denen nicht grad groß geschrieben wird.
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12.08.2010 22:11 Uhr von einsprucheuerehren
 
+28 | -4
 
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"Warum prüfte die Dame nicht vor Inbetriebnahme, ob der Router ordnungsgemäß konfiguriert war?"

Weil nicht jeder so ein Nerd sein kann wie du?
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12.08.2010 22:31 Uhr von kostenix
 
+4 | -1
 
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die neuen router: stellen sich doch von selbst ein.. du gibst nur einen code ein und der macht alles von alleine...

wieso sollte sich die kundin auch jedes mal bevor sie ins internet geht vergewissern ob es noch IHRE verbindung ist? als ob das jemand von euch macht...

erst denken, dann schreiben... sagten die lehrer seit der 5. klasse schon...

war klar, dass irgendwann, irgendwas nicht stimmen wird..
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12.08.2010 22:33 Uhr von Asasel
 
+4 | -10
 
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Ich sehe das so ,dass im Router ihre alten Zugangsdaten eingetragen sind, anstatt den neuen. Alte Tarif wird der ECO gewesen sein, den ihr ein Bekannter wohl eingerichtet hat und nicht die neuen Zugangsdaten eingetragen hat.

Wieso soll aus Dummheit der Kunden immer die T-Com auf ihre Kosten sitzen bleiben? Finde das echt eine Schweinerei....
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12.08.2010 22:43 Uhr von Krebstante
 
+4 | -0
 
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Mir hat die Telekom mal den Anschluss gesperrt und mir innerhalb zwei Tagen eine Information darüber geschickt wegen einer ungewöhnlich hohen Telefonrechnung (als ich noch keine Flatrate hatte). Also manchmal scheint es mit der Fürsorgepflicht wohl zu klappen.
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12.08.2010 22:48 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -0
 
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Der: Richter hat ja mal ein echten "Daumen hoch" verdient :)
Der muss sich mit der Materie ja ein bisschen ausgekannt haben.
So ein fall wie oben beschrieben kann sehr schnell passieren.
Bei CT TV gab es diesen fall auch. Ne Frau zieht um erhält an ihrem neuen Anschluss auch neue Zugangsdaten...diese gehen aber verloren und erreichen sie nicht. Die betreffende schließt einfach ihren alten Router an und er funktioniert auch problemlos mit den alten Daten!. Nun das fatale: Die alten Zugangsdaten sind durch den Umzug aber umgestellt auf Minutenabrechnung -> Peng schon war es passiert.
Das steht sogar auf den Telekomschreiben auf der Rückseite im Kleingedruckten.. aber wer liest das ???. Dieser " Service" wird vom rosa Riesen gemacht damit man noch surfen kann
falls die neuen Zugangsdaten noch nicht da sind... aber eben nur auf Minutenbasis... Ergo -> Böse falle.
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12.08.2010 23:18 Uhr von WTMReaper
 
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@einsprucheuerehren: nerd???
sorry aber die handbücher für die router von der telekom sind mehr als einfach!
ich war 14 als ich unseren hier eingestellt hab... mit hilfe von der anleitung!

zur fürsorge: hmm anscheinend gibt es fürsorge, nur eben nicht für alle...oO
bei uns haben sie auch mal einen brief geschickt, dass ein rechner hier spam mails verschicken würde und sie die alle abblocken. wäre sonst vermutlich nie aufgefallen, dass hier ein pc infiziert ist.

zur news: top richter! da hat die telekom echt gepennt. frau hat nochmal glück gehabt.
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12.08.2010 23:45 Uhr von darkdaddy09
 
+2 | -3
 
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Diese elenden Gauner: tricksen ihre Kunden eh nur aus!
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13.08.2010 00:02 Uhr von HeeHoo
 
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Telekom: Telekom hat eigentlich nen guten Service, Internet ging nicht, schon am nächsten Tag kam einer und hat alle Leitungen im Haus überprüft - kostenlos.

Zum Urteil - Fehlt irgendwie auch die verhältnismäßigkeit zu ner dsl flat. Auch eine Grund wieso ich mir nie ein Neues Handy kaufen werde, solange es dort keine einheitlichen und übersichtlichen verträge gibt, das kleingedruckte ist dort einfach zu viel.
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13.08.2010 00:58 Uhr von cyclemat
 
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richtig so: habe selbst mal für den laden gearbeitet damals hatte ne kundin sich das internet vom instalations dienst einrichten lassen und schwups war der fehler auch drinne wat meint ihr was das fürn stress gab und was war telekom wollte es auf die kundin schieben. von wegen super service die sollten mal in ihr abrechnung system einpflegen das bei solchen kunden max 50 euro abgebucht werden zumindestens bei privat kunden aber ich verstehe auch nicht die leute die 5 euro sparen wollen die sie sowieso versurfen und meist auch drüber sind aber die verkaufen sowas noch ich rate jedem nehmt ne flat damit seid ihr auf der richtigen seite
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13.08.2010 07:42 Uhr von Li4m
 
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@onay_77: "in die mülltonne werfen" - soso

und cih frage dich, warum haben wir (ja ich arbeite bei der dtag) dann immernoch weit über 40 millionen kunden?
und dir ist schon klar das bis auf einige ausnahmen alle anbieter ihre Leitungen nur bei uns mieten?

ich mein ist schon klar, dass in diesem fall etwas schief gelaufen ist, aber trotzdem, nur weil es viele unfälle auf autobahnen gibt sagst du ja auch nich "AH die autobahnen sind gefährlich ich fahr nur noch feldwege"

und dazu: "naja als kunde erwarte ich das alles ruckzuck geht und ich nicht erstma irgendwelche daten irgendwo eingeben muss" kann ich dir sagen, dafür kommen telekomtechniker auf wunsch vorbei und richten dir alles ein, umsonst!
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13.08.2010 07:44 Uhr von GonZoo_IK
 
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@cyclemat: Schon einmal etwas von Satzzeichen gehört?
Kein wunder das die Telekom schlechte Schlagzeilen macht, wenn solche leute wie du dort arbeiten/gearbeitet haben!
Die haben bei der rechnungserstellung auch vielleicht nur ein paar kommata und tausenderzeichen vergessen :-P
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13.08.2010 08:32 Uhr von emjaybmg
 
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Ich bin wahrhaftig kein Freund der Telekom, aber das geht seit 5 Monaten, meines Wissens schickt die Telekom monatlich Rechnungen und bucht die Beträge ab. Daher hätte ihr das eigentlich viel früher auffallen müssen. Was kann die Telekom dafür, wenn die nie ihre Rechnungen oder Auszüge kontrolliert?
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13.08.2010 08:49 Uhr von dragon_eye
 
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Saftladen Telekom: Das verwerfliche am Handeln der Telekom ist ganz einfach, dass der Zugang zum Internet mit Flatrate-Daten erlaubt wird und dann minutengenau abgerechnet wird. Sowas geht einfach nicht! Wenn die Telekom die Verbindung zulässt, dann darf diese auch nur zu den gewohnten Tarifen abgerechnet werden.

Mein Bruder hatte seinen Anschluss zu einem bestimmten Termin gekündigt. Die Telekom hatte stillschweigend den Anschluss einen Monat zuvor auf Minutenabrechnung umgestellt. Mein Bruder war im Ausland und ich durfte mich mit den Trollen im Call center anlegen. Hatte ein halbes Jahr gedauert und die Telekom hat per Anwaltskanzleien was weiß ich alles angedroht. Was war das Ende vom Lied? Mein Bruder bekam eine Gutschrift. Warum nicht gleich so???

Mich haben diese Heinis letztens jeden Tag mehrfach angerufen. Beim Rückruf konnten sie mir nicht sagen um was es ging. Angeblich wäre ich dort Kunde. Ich war aber noch NIE Kunde bei dem Laden und trotzdem hatten sie Daten von mir gespeichert und wollten mir irgendwas verkaufen. Als mir die Dame sagte "Wir sind Marktführer..." habe ich gelacht und gesagt, dass nur aufgrund der früheren Monopolstellung überhaupt jemand bei Telekom wäre und als sie merkte, dass ich ihren ach so tollen Arbeitgeber nicht mag, hat Sie aufgegeben und aufgelegt. HA HA
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13.08.2010 12:49 Uhr von MBGucky
 
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@Li4m: Zitat:"und dazu: "naja als kunde erwarte ich das alles ruckzuck geht und ich nicht erstma irgendwelche daten irgendwo eingeben muss kann ich dir sagen, dafür kommen telekomtechniker auf wunsch vorbei und richten dir alles ein, umsonst! "

Das glaub ich gern, dass das umsonst ist. Hoffentlich kostets auch nix ;)

@News

ganz was ähnliches ist mir auch mal passiert. Hatte ein neues Handy mit so ner Kartenfunktion. Die hab ich mal eben 2 Minuten ausprobiert. Da ich aber noch nen alten GPRS-Datentarif hatte und diese Kartenfunktion gleich mal die ganze Umgebung als Karte über UMTS heruntergeladen hat, kosteten mich diese 2 Minuten ca. 80 Euro. Ok, die Dame aus der News hatte eine um einiges teurere Rechnung, aber da ging es ja auch um mehrere Monate, nicht um 2 Minuten.

Ich finde aber schon, dass man wenigstens ein Mal im Monat seine Telefonrechnung und mehrmals im Monat seine Kontoauszüge kontrollieren sollte. Aber hier ist es ja noch mal gut ausgegangen. Richtige Entscheidung vom Landgericht.

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