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Jedes vierte Kind in Deutschland psychisch auffällig

Laut dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf seien mittlerweile 25 Prozent aller Kinder innerhalb der Bundesrepublik psychisch auffällig. Zu diesem Ergebnis sei man durch die Auswertung zweier Studien gekommen.

Prof. Michael Schulte-Markwort erklärt dies mit dem immer höher werdenden Leistungsanspruch seitens der Eltern und der ebenfalls erhöhten Leistungsbereitschaft seitens der Kinder. Mittlerweile sei Burn-Out keine Erwachsenen-Krankheit mehr, sondern trete auch schon bei Kindern und Jugendlichen auf.

Als Konsequenz daraus fordert er kleinere Klassen, eine individuellere Förderung und einen verbesserten Lehrer-Eltern-Kontakt. Eltern sollen sich zudem fragen, ob ihr Kind ihren Ansprüchen gerecht werden kann oder ob sie es überfordern.


WebReporter: Venturus
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Kind, Krankheit, Burnout-Syndrom
Quelle: www.abendblatt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2010 14:16 Uhr von Venturus
 
+17 | -1
 
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In den letzten zehn Jahren scheint der deutsche Nachwuchs, überspitzt formuliert, in zwei Gruppen zu zerfallen. Diejenigen die von ihren Eltern mehr oder minder vernachlässigt werden und diejenigen die durch die Förderwut ihrer Eltern schon im Grundschulalter den Tagesplan eines Erwachsenen haben. Wobei ich die Zahl 25% für übertrieben halte. Jedes Kind hat mal so seine Phasen, wo es nicht der medizinischen Norm der Ärzteschaft entspricht. Interessant wäre die Zahl der langfristigen Fälle.
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12.08.2010 14:18 Uhr von Sonny61
 
+13 | -1
 
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Wen wundert´s und das werden noch mehr werden.
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12.08.2010 14:23 Uhr von werhamster40kilo
 
+21 | -1
 
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Zu dem Ergebnis komme ich jedesmal, wenn ich durch die Fußgängerzone gehe. Dazu brauche ich keine Studie.
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12.08.2010 14:31 Uhr von aknobelix
 
+6 | -4
 
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bei den meisten sehe ich eher eine unterforderung...aber ich habe ja nicht studiert.
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12.08.2010 14:51 Uhr von skueeky
 
+13 | -2
 
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Hallo, war das vor 50 Jahren auch so? Weil die jetzige Generation sagt ja angeblich immer dass die nachkommende die schlimmere sei.
Wenn nicht, dann würde ich es jetzt mal dreist auf die antiautoriäre Erziehung und die gefailte Familienpolitik schieben.
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12.08.2010 15:25 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -1
 
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erhöhten Leistungsbereitschaft seitens der Kinder: wo denn? ich selbst war eine zeitlang sehr streberhaft. das hatte aber eher was mit wettbewerb zu tun. scheiss auf leistungsbereitschaft.

wer "gefailt" sagt, ist übrigens auch schon irgendwo psychisch auffällig. :D

[ nachträglich editiert von JesusSchmidt ]
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12.08.2010 15:53 Uhr von aknobelix
 
+5 | -2
 
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ich kann mich nicht erinnern zb das es früher so viele verhaltensauffällige kinder gab.wenn da mal einer war,wars der zappelphilip:-)

heute haben wir eine wahre adhs industrie-woran das wohl liegen mag?
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12.08.2010 16:03 Uhr von GuruRoach
 
+8 | -1
 
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wenn jeder vollidiot sein kind aufs gymnasium schicken will, auch wenn das kind den IQ eines zwerghamsters hat, kommt sowas dabei raus. es sind nunmal nicht alle menschen geistig gleich ausgestattet.

Ich zitiere die Direktorin von St. Trillian:
"Wenn es so aussieht als wäre ihr Kind Dumm, haben Sie schonmal darüber nachgedacht dass es daran liegen könnte dass Ihr Kind vielleicht einfach dumm ist?"

Dass diese Kids bei ständiger Überforderung dann aggressiv werden ist kein Wunder. In der Gesellschaft zählt nur noch, wer oben an der spitze steht, alle anderen werden als versager und faulenzer hingestellt.
Das war vor 40 Jahren anders, da hatte auch der Klemptner, Metzger, Bäcker noch ein ordentliches Ansehen.
Heute ist ein Handwerker jemand der zu blöd war um Ingenieur zu werden.

Solange sich das nicht wieder ändert, wird auch der Druck auf die Kinder bleiben. Es muss in das Bewusstsein der Bevölkerung einsickern, dass die Bäckereiverkäuferin und der Aufsichtsratvorsitzende völlig gleichwertige Personen sind.

[ nachträglich editiert von GuruRoach ]
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12.08.2010 18:18 Uhr von Muay_Boran
 
+0 | -0
 
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Haha, Extron und Aguirre sind schon mal 2
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12.08.2010 20:36 Uhr von snfreund
 
+3 | -0
 
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@ Truth_Hurts: **** Ey Alta, isch mach Disch Kranknhaus Du Opfa****

das ist eben die generation blöd sprache ...traurig aber wahr
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12.08.2010 20:37 Uhr von sicness66
 
+5 | -0
 
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Das Problem haben wir uns doch selbst geschaffen. Ich könnte hier 100 Punkte aufzählen, die mich am Schulsystem stören...nur mal ein kurzer Auszug:

Lehrer:
Erst letztens kam ein Bericht, dass es immer weniger Lehrer werden. Ist das ein Wunder? Ich finde, dass das einer der ehrernvollsten Berufe ist, die es gibt. Aber durch Haushaltskürzungen wird dieser Beruf mit Füßen getreten, so dass die Ausbildung ebenfalls immer schlechter wird, während die Anforderungen immer höher werden. Und da wird noch nach kleineren Klassen gerufen...

Schulsystem:
16 Bundesländer, 16 Schulsysteme...eine Schande!

Schüler:
In Zeiten in denen Unternehmen an Schulen "Praxisunterricht" geben, um schonmal in die Wirschaft "reinzuschnuppern" kann einem nur noch schlecht werden. Kinder werden dadurch unterschwellig systematisch dem Leistungsdruck ausgesetzt. Mit 5 eingeschult, mit 17 Abi und 23 Master und dann ab in den 50h Wochenjob. Darwinismus in Reinkultur. Das da nach Arbeitszeit bis 70 geschrieen wird ein blanker Hohn.
Genauso für die, die auf Grund ihrer armen Eltern aus diesem Kreis ausgegrenzt werden, die trotz hoher intelligenter Anlagen doch nur Realschulabschluss machen können und dann nen xbeliebigen Job annehmen müssen, und diesen durch HartzIV aufstocken, um wenigstens im Monat über die Runden zu kommen. Von den Ausländischen Kinder will ich gar nicht anfangen...

Das ist nur eine Kurzfassung von dem, was ich alles erleben muss.

Ich kenne das beste Schulssystem nicht. DAS ist es jedenfalls nicht. Denn wenn man böswillig ist, kann man dahinter auch System erkennen. Das System Angst. Man setzt die Menschen in einen permanenten Stresszustand, wie Tiere, die ständig auf der Jagd sind. Nach dem Sinn wird nicht gefragt, Hauptsache, der Stärkste setzt sich durch und der Schwächere bleibt liegen. Wenn man dann das System durchschaut hat, ist man gerade auf dem Boden gelandet und der Stärker rennt an einem vorbei.

Wo ist nur Humboldt geblieben ?

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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12.08.2010 21:55 Uhr von Shik
 
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Ich glaube dieses Problem tritt heute häufiger als früher auf.
In unserer Gesellschaft gilt mitlerweile jeder der nicht Studiert oder zumindest Abitur macht als "Versager". Wer eine Ausbildung in einem höherwertigen Beruf (IT, Medizin, Bank etc.) macht bekommt evtl. auch noch etwas Anerkennung, aber auf Jobs die früher den Großteil ausgemacht haben, wie Bäcker, Handwerker oder Bauarbeiter usw. wird heute nurnoch herablassen geschaut.

Aus dieser Abwertung normaler Jobs entwickelt sich der Wille vieler Eltern "Mein Kind muss was gutes werden". Und wie beschrieben geht das vermeintlich nur dann wenn man auf die beste Schule geht, Abi macht und auch noch nach der Schule (wo meine Generation bolzen gegangen ist) noch mehr Paukt und sich auf das harte Leben mit seiner eiskalten Selektion vorbereitet.

Das viele Kinder hier überfordert sind scheint mir nur eine logische Konsequenz des ganzen.

Desweiteren ist es ja auch so, dass es das Problem, wenn auch im verringerten Maße schon früher gegeben haben wird.
Nur ist es doch so, dass dieser Bereich der Forschung noch vor 20-30 Jahren kaum beachtung gefunden hat und es kaum Fakten über dieses Krankheitsbild bei Kindern gibt, weil nicht sein konnte was nicht sein darf.

Heute gehen Eltern mit ihren Kindern viel schneller zu pychologen als es früher der Fall war. Ein beleg dafür ist z.B. der exponentielle Anstieg der Volks-(Kinder) Krankheit ADS und ADHS.
Noch vor ein paar Jahrzehnten wären viele dieser Kinder nicht im heutigen Sinne "Krank" gewesen, sondern einfach nur sehr Lebhaft!
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13.08.2010 00:15 Uhr von HouZe
 
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Deutsche Rechtschreibung: => Des Weiteren
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13.08.2010 12:08 Uhr von datenfehler
 
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verständlich Jedes vierte Kind, wird von den Eltern ja auch entsprechend schlecht bis gar nicht erzogen. Es ist ein Wunder, dass wir soviele "normale" Kinder haben...

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