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Barack Obamas Pressesprecher empfiehlt nörgelnden Linken einen Drogentest

Barack Obamas Popularitätswerte sinken auch unter seinen eigenen Anhängern. Amerikas Linke ist gefrustet und vergleicht Barack Obama sogar mit dem ungeliebten Vorgänger George W. Bush. Das dauernde Genörgel scheint nun dem Pressesprecher des Weißen Hauses zuviel und er geht zum verbalen Rundumschlag über.

Robert Gibbs wirft den linken Kritikern politische Weltfremde vor und empfiehlt, sie sollten sich "mal einem Drogentest unterwerfen". Nach dem Dampfablassen entschuldigte er sich jedoch: "Ich schau zu viel Kabelfernsehen, ich gebe es ja zu. Tag für Tag, es ist frustrierend."

Michael Moore, selbst Anhänger Obamas und derzeit unzufrieden, kontert den Vorwurf der Realitätsfremde: "Meine Erfahrung ist, dass derjenige, der sich am meisten Sorgen macht über die Rauchware im Zimmer, immer auch der ist, der das schwerste Zeug schmaucht."


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Kritik, Barack Obama, Droge, Michael Moore, Robert Gibbs
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2010 12:24 Uhr von usambara
 
+11 | -1
 
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immerhin hat er bisher keinen neuen Krieg begonnen- ist doch schon mal was für einen US-Präsidenten...
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12.08.2010 12:35 Uhr von theG8
 
+2 | -1
 
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Wie wahr "Meine Erfahrung ist, dass derjenige, der sich am meisten Sorgen macht über die Rauchware im Zimmer, immer auch der ist, der das schwerste Zeug schmaucht."... wie wahr, wie wahr!...
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12.08.2010 12:47 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -0
 
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was haben die dnen gedacht? dass mit ihm "alles besser" wird...lol?
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12.08.2010 12:53 Uhr von aggromon
 
+3 | -1
 
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Unbedingt früh kommen diese Anschudligungen nicht, hat sich schon kurz nach Amtsübernahme deutlich abgezeichnet, dass er nicht mehr, als ein etwas besser getarntes Model seines Vorgängers ist, aber wer wirklich überrascht ist, dass die Kandidaten, mit der größten Medienpräsenz im Wahlkampf, ausnamslos Marionetten der Global Players sind, sollte auf sein Wahlrecht verzichten.
Mein erster Gedanke nach der Machtübernahme war "Jetzt kann man politische Querdenker wie M. Moore einfach als Nazis titulieren und hat damit seinen medialen Frieden zurück", doch sie überraschen mit "Gegenargumenten" wie Drogentests. Wenn man schon nichts zu entgegnen hat, sollte man vielleicht einfach still sein, bevor man versucht, auf diese Weise entgegen zu wirken. Obama hat nichts besser gemacht als Bush, aber er wird die Früchte der Arbeit seines Vorgängers tragen und zum gefeierten Held werden, der die USA wieder zu wirtschaftlicher Stabilität geführt hat - aber wie interessiert niemanden.
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12.08.2010 14:37 Uhr von playtime
 
+1 | -5
 
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was will eigentlich Michael Moore: Der soll schön brav im Untergrund weiter hetzen... der ist so überflüssig wie ein Kropf.
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17.08.2011 12:11 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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"Robert Gibbs wirft den linken Kritikern politisch: e Weltfremde vor"

Wo er Recht hat, hat er Recht.

" (...) hat sich schon kurz nach Amtsübernahme deutlich abgezeichnet, dass er nicht mehr, als ein etwas besser getarntes Model seines Vorgängers ist, (...)"

Trotzdem steht er für Inhalte. Und die sind allemal besser als die der Republikaner.

Man sollte nicht übersehen, was passiert, wenn Obama nicht wiedergewählt wird.

Deshalb hat Michael Moore ja nebenbei gesagt, daß er Damon für seine Art wählen würde. Er empfiehlt aus seiner Sicht, eine neue Art des Denkens. Und das kann auch Obama tun. Das ist eben Michael Moores Art Änderungen anzumahnen. Nur darf man nicht übersehen, daß das U.S.-amerikanische System so ausgelegt ist, daß man Änderungen nur bei parlamentarischen Mehrheiten erreicht. Außenpolitisch mag Obama zwar der mächtigste Politiker der Welt sein, aber innenpolitisch ist er gebunden an all die Regeln, die ihn hindern so zu agieren, wie er dies wünscht. Er hat versucht, das Gefangenenlager von Guantanamo-Bay aufzulösen. Das gelang ihm nicht, weil wohl eine Menge Regeln im Wege stehen. Ähnliches gilt für den Patriot Act, der durch Bush jr. etabliert wurde. Wenn Moore jetzt die Werte Obamas anmahnt, dann nur, weil es Zeit ist und er jedes Recht hat, dies zu tun. Aber:

"Robert Gibbs wirft den linken Kritikern politische Weltfremde vor (...)"

Ohne Rückdeckung aus der Bevölkerung wird Obama kaum seine Ideale durchsetzen können. Diese Rückendeckung mahnt er auch an, indem er erklärt, daß er weder das House of Representatives und den U.S. Senate zwingen kann, seinen Ansichten zu folgen. Und es ist so: Dort wo die Bevölkerung massiv sich gegen Haushaltskürzungen wehrte, war die sogenannte "Tea Party"-Bewegung ganz weit weg. Die "Tea Party"-Bewegung wird nämlich aus Washington, D.C. von der Antisteuer-Bewegung gesteuert. Diese wurde unter Ronald Reagan etabliert, hat aber kein offizielles Mandat.

Der Vorwurf der Weltfremdheit ist schon richtig, aber trotzdem: die Bush-Jahre waren zu schlimm, als daß Michael Moore die Klappe halten könnte.

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