12.08.10 09:12 Uhr
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Nordkorea will Kredite mit Ginseng bezahlen

Kim Jong Il möchte anstatt 500.000 Dollar, die er dem Staat Tschechien schuldet, bis zu 20 Tonnen Ginseng liefern, um seine Schulden bei dem mitteleuropäischen Land zu begleichen.

Aufgrund des teuren Atomprogrammes, der internationalen Isolation und der daraus resultieren Abgeschnittenheit vom Kapitalmarkt, kam man in Pjöngjang auf die skurrile Idee. Die tschechische Regierung zeigt sich von dem Handel nicht abgeneigt, da Ginseng früher schon eine wertvolle Ware gewesen ist.

Auch wenn die beiden Länder zu Sowjetzeiten eng verbunden waren, erhofft sich die Regierung in Prag zusätzlich noch eine Schiffsladung Zink. "Die könnten wir immerhin zu Geld machen", sagte Vizefinanzminister Tomas Zidek. Der Ginseng-Verbrauch von Tschechien liegt nur bei 1,4 Tonnen pro Jahr.


WebReporter: Pilzsammler
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Nordkorea, Schulden, Kredit, Tschechien
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2010 09:12 Uhr von Pilzsammler
 
+38 | -0
 
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Was für eine Idee. Ich glaube das dieses Angebot sogar die Hilflosigkeit von Nordkorea widerspiegelt. Trotzdem sollte man nicht vergessen, das Korea einer der Größten Ginseng Produzenten ist, und man die Heilpflanze früher schon in Gold aufgewogen wurde. Also beileibe kein wertloses "Kraut"...
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12.08.2010 09:18 Uhr von PLZDIETHXBYE
 
+10 | -1
 
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Ginseng ist immerhin besser als nichts....
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12.08.2010 09:27 Uhr von kadinsky
 
+63 | -5
 
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warum nicht? das ist die urform des handels und wahrscheinlich die ehrlichste und fairste...
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12.08.2010 09:29 Uhr von Pilzsammler
 
+18 | -1
 
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@kadinsky: Schöner comment. Daran habe ich die ganze Zeit gedacht als ich die News schrieb :)
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12.08.2010 09:44 Uhr von PakToh
 
+13 | -0
 
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@autor: Naja, in Gold aufwiegen kann man viel, die frage ist ob ich 1:1 aufwiege oder in einem anderen Verhältnis...

Generell fidne ich die Idee nicht verkehrt, wobei Tschechien blöde wäre ohne zu handeln drauf einzugehen.

Zu Geld machen können sie das überschüssige Ginseng auf jeden Fall auch...
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12.08.2010 10:02 Uhr von Pilzsammler
 
+15 | -0
 
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@PakToh: In Gold aufwiegen ist in diesem Fall mehr umgangsprachlich eingesetzt worden. Damit meinte ich nur, das mehrere Tonnen Ginseng keine wertlosen Güter sind.

Ich finde es übrigens Schade das diese News unter Kurioses gelandet ist :(

[ nachträglich editiert von Pilzsammler ]
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12.08.2010 10:09 Uhr von PakToh
 
+8 | -0
 
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@Pilzsammler: Ok, so rum macht es Sinn.
Ginseng ist sicherlich kein Wertloses "Heu" o.ä. - 20 t wird aber kaum ein Land innerhalb eines Jahres verbrauchen - ist hier aber auch nicht gefordert, wenn ich überlege wie viel Milch Deutschland erzeugt, das trinken wir auch nicht alles selber, sondern der Subventionen-Gulli...

Kurios - Naja, es ist Kurios, dass ein Land nicht zahlen kann (wobei *zu Griechenland rüber schiel*) - und Naturalienzahlungen sind auch nciht ugnewöhnlch, wäre es Öl, Gold oder Gas würde keiner auch nur im Entferntesten an "Kurios" denken.

Von daher ist es für mich auch eher eine Mischung aus Weltpolitik und Wirtschaft...
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12.08.2010 10:28 Uhr von zeitgeist
 
+7 | -0
 
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guter Deal: entspricht ziemlich genau dem Marktimportpreis von 25$/Kg Ginsengwurzel
wenn die jetzt noch ein bissl Zink drauf legen, wirds sicher was.

Und verstößt auch nicht direkt gegen das Handelsembargo, da ja Ware gegen Schuldtilgung getauscht wird.
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12.08.2010 10:50 Uhr von Devilnight
 
+2 | -1
 
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Viel Gingseng: Da müssen die aber noch viel Gingseng produzieren um ihre Auslandsschulden zu begleichen, sie betragen ca 12 Milliarden US-Dollar. Des weiteren wurde Nordkorea mit 200 - 300 Millionen US/Dollar an humanitäre Hilfe allein 1997 unterstützt.
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12.08.2010 10:59 Uhr von quade34
 
+8 | -10
 
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Bei unter kommunistischen Bedingungen: hergestellten Landprodukten ist Vorsicht geboten. Gifte und andere schädliche Hilfsmittel, wie Radioaktivität, werden ohne Rücksicht auf Folgen zur Produktionssteigerung eingesetzt.
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12.08.2010 12:54 Uhr von meinemeinungdazu
 
+6 | -3
 
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@ quade34: "Bei unter kommunistischen Bedingungen hergestellten Landprodukten ist Vorsicht geboten. Gifte und andere schädliche Hilfsmittel, wie Radioaktivität, werden ohne Rücksicht auf Folgen zur Produktionssteigerung eingesetzt."

Ach und Monsanto, Bayer und Konsorten sind wohl Klosterschülerinnen??? Die machen die ganze Chemie und Gentechnik natürlich nur zum Wohle der Menschheit und natürlich nicht um eine Produktionssteigerung zu bewirken oder gar noch daran zu verdienen???

Informiere Dich mal, was wirklich los ist auf der Welt!

Ne, ne,ne, also den Kommentar hättest Du echt stecken lassen können!

[ nachträglich editiert von meinemeinungdazu ]
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12.08.2010 14:18 Uhr von kingmax
 
+2 | -6
 
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vermutlich radioaktiv: verstrahlter ginseng, deshalb für little kim uninteressant und somit kann er noch menschen umbringen mit seinem leuchtendem ginseng
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12.08.2010 14:40 Uhr von Jacques_Mesrine
 
+4 | -4
 
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ginseng hat einen WERT. geld ist nur papier.

wenn die tschechen mucken, würde ich erstmal die hübschen blondinen da raus schaffen und denen dann eine nuke verpassen.
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12.08.2010 14:57 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -2
 
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schlecht geschrieben. in der quelle steht, dass die 500.000$ nur 5% der schulden bei den tschechen sind.
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12.08.2010 15:28 Uhr von Sascha001
 
+4 | -1
 
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bei uns hat sich: sowas schon im kleinen durchgesetzt.

Tauschbörse - man kann da seine (Dienst-) leistungen reinstellen - z.B. einer repariert dem andern den Abfluss und dem wird dafür im Garten geholfen...

Warum sollte das im großen Stil nicht funktionieren?

Ich finde das gut, so können auch ärmere Länder Wetbewerbsfähig bleiben.
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12.08.2010 19:24 Uhr von kirgie
 
+1 | -0
 
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@Jacques_Mesrine: voll karses statment alda - wir nuken einach alle nachbarn dan können wir gepflegt chillen
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12.08.2010 19:50 Uhr von NikiB5
 
+1 | -3
 
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Wenn´s aus China käme: wär es bestimmt gefälscht :D

aber bei diesen nordkoreanern ist echt hopfen,malz&ginseng längst verloren
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12.08.2010 22:39 Uhr von Venturus
 
+1 | -1
 
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besser als nichts: Ich würde den Deal (sofern das Zeug eine vertretbare Qualität hat) machen. Bares ist von Nordkorea kaum zu erwarten. Einer Volkswirtschaft in der Vorkriegsloks (gemeint ist der WK II, nicht der KK) mit alten Autoreifen befeuert werden, lockt man kein Geld mehr heraus. Und das was noch da ist, verhurt und versäuft das Regime. Insofern besser als nichts.

[ nachträglich editiert von Venturus ]

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