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Spenderblut-Not: DRK in Halver verschenkt Taschenlampen an Blutspender

Um der sommerlichen Blutspende-Flaute zu entgehen, hat sich das DRK-West in Halver eine besondere Aktion ausgedacht.

Jeder Blutspender erhält zurzeit eine Taschenlampe, "die in vielen Lebenslangen hilfreich sein kann". Zur Blutspende aufgerufen sind alle gesunde Menschen, die mehr als 50 Kilogramm wiegen und zwischen 18 und 68 Jahre alt sind.

Die moderne Medizin und die damit verbundenen fortschrittlichen Operationen verursachen einen hohen Bedarf an Blutreserven. Besonders Krebsbehandlungen machen viele Transfusionen notwendig.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Blut, Blutspende, DRK, Taschenlampe
Quelle: www.derwesten.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2010 07:28 Uhr von fuxxa
 
+6 | -6
 
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Schlechter Deal Ne Taschenlampe können die sich dahin stecken wo die Sonne nicht scheint.

Die haben doch bestimmt Zugang zu guter Medizin, die man nicht ohne Rezept bekommt. Sollen die mal davon was rausgeben. Nen Kasten Bier wäre auch nen Anreiz...
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12.08.2010 08:07 Uhr von wordbux
 
+5 | -0
 
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Blutspende-Flaute: Nicht alles Blut für Millionen verhökern, dann gibts auch keine Flaute.
Profitgier geht über Menschenleben, leider.
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12.08.2010 09:22 Uhr von PakToh
 
+4 | -0
 
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Also ich würde eh bei der Uniklinik statt dem DRK spenden, denn wie wordbux schon andeutete - das DRK verkauft das hier gesammelte Blut gerne ins Ausland, wo sie höhere Einnahmen erzielen, als wenn sie es an hiesige Krankenhäuser verkaufen.

Daher wird nur ein gewisser Teil hier an Krankenhäuser gegeben - dem Gewissen zu liebe.

PS: Ich hätte nichts dagegen, wenn man Blut verkauft, um die eigenen Kosten zu decken, aber der Umfang ist über dieses Mass weit drüber und sofern hier eine Knappheit besteht sollte es Prioritäten geben...!
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12.08.2010 10:25 Uhr von Prentiss
 
+2 | -0
 
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Und wenn schon.
Dann gehen eben nur ~30% von meinem Blut tatsächlich kostenlos an Krankenhäuser. Solange der Laden nicht größenwahnsinnig wird und damit nachvollziehbare Dinge bezahlt werden, is mir das völlig egal.

Jeder der mal in einen heftigen Unfall verwickelt war oder Krebs oder ähnliches überstanden hat, wird das fremde Blut zu schätzen gewusst haben und deswegen spende ich. Da könnt ihr mich naiv nennen so oft ihr wollt.
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12.08.2010 10:34 Uhr von PakToh
 
+1 | -1
 
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@Prentiss: Anscheinend zu blöd zum Lesen was?

Ich habe doch explizit geschrieben man solle zu Uniklinikern fahren, welche im übrigen sogar Geld auszahlen, obwohl sie kein Blut gewinnbringend verkaufen.

Im Gegensatz dazu verkauft das DRK das Blut sogar noch und speist die Spender mit Kaffee und Schnittchen ab.

Nicht dass es mir um die Bezahlung ginge, aber die Relationen sind doch etwas sehr verdreht!
Und wenn du einen Unfall hast wirst du wahrscheinlich eher von Blut aus der Uniklinik geheilt, als dass du DRK-Blut bekommst...

Im Übrigen müssen Krankenhäuser auch ans DRK zahlen - zwar nur der eigene Arbeitsaufwand, aber die Eigenkosten sind für mich auch nicht "kostenlos".

Sicher tut das DRK auch viele gute Dinge, aber insgesamt kann man dem Laden doch eine gewisse Orientierung hin zur Profiterwirtschaftung ansehen (Was man dann ggf in Ausschweifenden Sommerfesten ausgibt, statt was sinnvolles damit zu tun...)

Derartige Einrichtungen sollten ihr Geld sinnvoll nutzen, was ich beim DRK teilweise vermisse.

[ nachträglich editiert von PakToh ]
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12.08.2010 10:35 Uhr von MrsHebadesher
 
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Ethik-Debatte: Ehe wieder die Leute kommen und sagen: "Euer Blut hilt Menschen, schenkt es Ihnen doch, etc."

Euer Blut wird seitens des Roten Kreuzes, DRK und wie sie auch alle heißen, verkauft. Ihr schenkt denen also euer Blut und sie machen damit Gewinn.
Daher spende ich euch nur Blut da, wo ich dafür einen gewissen Gegenwert bekomme. Bei uns in der Uniklinik sind es immerhin 20€ bar auf die Hand und ein detailliertes Blutbild gratis.

Edit: Da war PakToh um einige Sekunden schneller ;-).

[ nachträglich editiert von MrsHebadesher ]
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12.08.2010 10:41 Uhr von PakToh
 
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@MrsHebadesher: Naja, zu oft kann mans aber nicht sagen ;)

Sidn hatl die Methoden mit denen dort gearbeitet wird und DRK hat halt so seine MEthoden auch bein anderen dingen wie dem KRankentransport sich "seine Schäfchen ins Trockene" zu holen...
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12.08.2010 10:50 Uhr von yeahdaddy
 
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Trodzdem wird verdient: Ich hoffe Ihr wisst schon das die Krankenhäuser für eine Blutkonserve über 400€ bei der Krankenkasse berechnen. Und da steckt ordentlich Gewinn drin für das Krankenhaus.
Und einem selber geben die oft nur ein wenig Essen oder ein geringes Entgeld.
Und die Kosten für die Krankenkasse zahlen letztendlich wieder alle.
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12.08.2010 11:07 Uhr von PakToh
 
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@yeahdaddy: Ah und deswegen soll man sich noch mehr ausbeuten lassen und gar kein Geld kriegen und das DRK irgendwas zwischen 500 und 1000 Euro verdienen lassen, damit die "bösen bösen Krankenhäuser" das nicht tun?

Ich hab kein Problem damit dass dort Geld verdient wird, aber wenn man Blut spendet sollte man da hin gehen wo man selber am wenigsten verarscht wird!
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12.08.2010 11:44 Uhr von sunsmile
 
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Eintrittskarte statt Taschenlampe: bei uns gabs Eintrittskarten für einen Freizeitpark, man sollte nicht glauben wieviele Leute das genutzt haben. Waren teilweise 2 Stunden Wartezeit... Ansonsten egal ob DRK oder Uniklinik oder Blutspendezentralen, die Hauptsache ist doch das gespendet wird
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12.08.2010 13:06 Uhr von derSchmu2.0
 
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Komme gerade ausm Klinikum AC: Hab wieder ma Thrombos gespendent. Wird akut gebraucht fuer OPs, gibt n verdammt gutes Gefuehl, weil man 1. was gutes getan hat und 2. man sich sicher sein kann, dass mit dem eigenem Blut alles ok ist und zu guter letzt gibts auch Gutscheine oder Gutschriften dafuer.
Man gibt lediglich ein bischen Zeit und Koerperfluessigkeiten dafuer und die Fluessigkeiten werden wieder erneuert...verstehe daher garnet, warum das so wenige machen (ausgeschlossen die, die net koennen/duerfen).

Ich machs gerne und werd in 2 Wochen wieder hin, wennses brauchen koennen...
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12.08.2010 13:16 Uhr von rtk2
 
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das drk baut zumindest keine paläste mit dem erwirtschaftetem geld. wenn irgendwo auf der welt menschen geholfen wird, steht das drk da und hilft. sowas kostet auch geld (transport, technik usw.) . denkt mal darüber nach.
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12.08.2010 13:20 Uhr von yeahdaddy
 
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@pakToh: Da hast du mich etwas missverstanden. Ich bin generell dagegen das man die Leute billigst abspeist und dann richtig an den Konserven verdient. Das darf nicht sein.
Es stimmt aber trotzdem das an 1. Stelle die Hilfe für Andere zählt, aber verdient wird rücksichtslos auf dem Rücken der Spender.
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12.08.2010 15:10 Uhr von Nr.47
 
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@sunsmile: tripsdrill?
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08.11.2010 21:07 Uhr von Lieberal
 
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Drückerkolonnen: hab eine Jobanzeige für Studenten in Hamburg gesehen:

Mitglieder werben, 2000 Euro Provision pro Monat

die Anzeige war von einem Unternehemn,

die Organisationen, für die geworben

werden sollte, waren u.a. DRK, WWF, BUND

NABU etc.

Beauftragen die derartige Unternehmen,

auf provisionsbasis und werden die Provisionen

dann von den Spenden gezahlt?

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