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Frühes Ende des Atomzeitalters: In Zehn Jahren wird das Uran knapp

Die EU-Kontrollbehörde ESA, zuständig für Ein- und Ausfuhr von Uran, warnt vor einem Versorgungsengpass. Spätestens 2020 sind die erschlossenen Uranvorkommen nicht mehr ausreichend, um die Versorgung der Kernkraftwerke mit dem Brennelement Uran zu gewährleisten.

Bereits seit dem Jahr 1990 wird mehr Uran verbraucht als gefördert. Sogar ausgemusterte Atomsprengköpfe werden zu Brennelementen verarbeitet. Aus dem sogenannten "Redbook Uran" der IAEA gehe hervor, dass Deutschland nur ein Jahr ohne Uran-Neulieferungen seine Atommeiler betreiben könne.

Die OECD-Nuklearbehörde NEA warnt vor einem weiteren Ausbau der Kernenergie, in 15 Jahren sei nicht mehr genügend Uran auf dem Markt, was zur Folge hätte, dass wieder vermehrt Verbrennungskraftwerke, aber auch alternative Energien eingesetzt werden müssten.


WebReporter: Reflektion
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, Uran, ESA, Kernkraftwerk, Engpass, Vorkommen
Quelle: www.freie-allgemeine.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2010 12:15 Uhr von Reflektion
 
+29 | -2
 
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Das uns das Uran ausgeht wird überhaupt nicht ausreichend kommuniziert, es scheint so, als würde man dem Bürger in dem Glauben halten das Kernenergie nicht nur sauber, sondern auch ewig Nutzbar sei. Ähnlich den endlichen Energieressourcen muss ein Umdenken stattfinden. aber eins ist Gewiss, die Energiekonzerne werden die Uran-Verknappung für sich nutzen können.
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11.08.2010 12:20 Uhr von penetrada
 
+15 | -19
 
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Wir sollten die Atomkraft weiter nutzen, bis es kein bezahlbares Uran mehr gibt. Es ist sicherer, das Uran in deutschen AKWs zu verbrennen als in Indien oder China. Außerdem sinkt die Gefahr eines Atomkrieges, wenn es kein Uran mehr gibt.
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11.08.2010 12:22 Uhr von Reflektion
 
+41 | -0
 
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@penetrada: Eins ist sicher, das Militär wird genügend Uran zurückhalten um die Erde tausendfach in die Luft zu jagen.
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11.08.2010 12:55 Uhr von Rocketman01
 
+21 | -2
 
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Schon lange bekannt: Zudem wird uns verkauft das es "unser" Uran ist. In ganz Europa wird kein Uran gefördert. Namibia ist da der größte Lieferant und die Menschen in den Minen arbeiten ohne ausreichenden Schutz. Die Arbeiter werden in den seltensten Fällen 40 Jahre alt und die umliegenden Dörfer haben eine hohe Sterblichkeitsrate.

Soviel zur "sauberen Energie". Der Dreck landet ja nicht bei uns. Danke RWE und die anderen Energieriesen. An euren Pfoten klebt nicht nur Schwarzgeld, sondern auch Blut.
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11.08.2010 13:04 Uhr von U.R.Wankers
 
+9 | -0
 
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@ penetrada: Uranmunition (depleted uranium shells) wird aus radioaktiven Abfällen hergestellt.

http://www.youtube.com/...

sehr interessant ist auch die Doku "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra":
http://video.google.com/...
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11.08.2010 13:07 Uhr von Josch93
 
+4 | -1
 
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@penetrada: Mach dir da mal keine Sorgen, gibt genug spaltbares Material. Muss nicht Uran heißen... Früher wurden die Dinger auch mit Plutonium-Isotopen gebaut...
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11.08.2010 13:13 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -1
 
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Naja 1. gibt es noch andere "Munition" für die Atomreaktoren

2. geht es darum, dass die ERSCHLOSSENEN Vorkommen nicht ausreichen. Lagerstätten gibt es aber noch, einige sind bereits bekannt, nur wird dort noch nicht gefördert.

3. finde ich es viel alarmierender, dass uns langsam aber sicher der Phosphor ausgeht. In 20 Jahren könnte das schon soweit sein und ohne Phosphor gibts keinen Dünger mehr....
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11.08.2010 13:17 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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Uran wird teurer - und knapper http://www.heise.de/...
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11.08.2010 13:17 Uhr von lugfaron
 
+9 | -4
 
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Na klar, genauso wie seit 50 jahren das Öl knapp wird -.- wers glaubt
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11.08.2010 13:18 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
+0 | -10
 
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11.08.2010 15:03 Uhr von strausbertigen
 
+4 | -2
 
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Ich kanns nimmer hören: 1.) Sind ganz klar Alternativen vorhanden wenn man sie auch WILL! Ich sag nur Lobbypolitik und korrupte PArteiendiktatursysteme.

2.) Dies knapp, das knapp, blablabla....wir sterben alle.

3.) Achso ne....halt.....das andere war der Koimakollaps und dieses Untergangsgefasel.....dass es auf anderen Planeten im System auch gerade wärmer wird, interessiert da keinen.

4.) Panikmache um am Ende wieder Geld unter irgendwelchen dämlichen Argumenten zu machen. Danach heisst es "Trinkwasser wird knapp" Danach "firsche Luft wird knapp"
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11.08.2010 15:16 Uhr von Reflektion
 
+4 | -1
 
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Mag sein: "Danach heisst es "Trinkwasser wird knapp" Danach "firsche Luft wird knapp" "

Aber nicht ohne eine Steuererhebung des Staates. Die Sonnensteuer ist nun ja auch immer wieder im Gespräch.
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11.08.2010 15:41 Uhr von ceska
 
+0 | -0
 
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Amis halten bestimmt geheime reserven: alleine für ihre flugzeugträger, kriegsschiffe und u-boote die mit einem kernreaktor angetrieben werden, haben die bestimmt den weltmarkt leer gekauft
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11.08.2010 16:33 Uhr von usambara
 
+3 | -0
 
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Wiederaufarbeitungsanlagen: wie in Sellafield und La Hague werden bevorzugt am Meer gebaut, um den Mist in das Meer entsorgen zu können.
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11.08.2010 17:10 Uhr von Venturus
 
+1 | -0
 
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Die Frage ist wohl nicht die Reichweite der Uranvorkommen, sondern eher deren Erschließbarkeit. Sieht man ja sehr schön an den deutschen Steinkohlevorkommen. Wir hocken auf einem gigantischen Vorrat, aber der Abbau ist, momentan, einfach nicht lukrativ genug.

Das Ende der Atomindustrie wäre somit nicht mit dem letzten Kilo Uran eingeläutet, sondern mit dem Zeitpunkt ab dem AKW-Strom einfach nicht mehr konkurrenzfähig ist.
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11.08.2010 19:24 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+2 | -0
 
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soso: nachdem also das öl knapp wird und die preise steigen, wird nun auch das uran knapp und die preise steigen. ach moment, die preise steigen ja sowieso....
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12.08.2010 07:38 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Wenn: an diesem Schubladengerüchten etwas dran sein würde,
wäre das dann ein guter Zeitpunkt um eine neue Technologie hervorzukramen.
Wenn es kein Uran mehr gibt, kann man auch kein Geld mehr damit verdienen.
Da muss neues her aber bis dahin werden am Uran noch ordentlich Gewinne gemacht.

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