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THQ geht gegen Wiederverkauf gebrauchter Spiele vor

Neben anderen Herstellern möchte nun auch der Publisher THQ gegen den Wiederverkauf von gebrauchten Spielen vorgehen. THQ reiht sich damit in die Liste mit Firmen wie Activision oder Ubisoft ein.

Für THQ-Chef Brian Farrell stellt der Handel mit Gebrauchtspielen eine zunehmende Bedrohung für die Spieleindustrie dar. Er plant deshalb, den Weiterverkauf der Games unattraktiv zu machen. Neben Premium-Online-Modellen geht der Trend weg von physikalischen Datenträgern hin zu Downloads.

Allerdings werden diese Pläne auch innerhalb der Branche als kritisch gesehen. Mike Hayes befürchtet einen Image-Schaden für Publisher oder Hersteller, die so gegen den Gebrauchtmarkt vorgehen.


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WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Spiel, Verkauf, THQ, gebraucht, Wiederverkauf
Quelle: spiele.t-online.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2010 12:14 Uhr von Jolly.Roger
 
+68 | -2
 
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Wer glaubt, ein Spiel gehört ihm, wenn er es gekauft hat, hat sich wohl getäuscht. Die Gängelung geht also weiter...
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11.08.2010 12:19 Uhr von dimio
 
+128 | -3
 
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mein Spiel: Wenn ich mir ein Spiel kaufe, ist es mein Spiel!!!!!!!
Wenn mir dieses Spiel dann nicht mehr gefällt, wird es verkauft!!!!!!!!
Ich weis, am liebsten soll ich ein Spiel kaufen, es ein paar mal spielen und anschliesend wegschmeisen damit die Firmen noch mehr verdienen an den sonst schon überteuerten Spielen.

NEIN, SO NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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11.08.2010 12:23 Uhr von HisDudeness
 
+85 | -1
 
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Na, herzlichen Glückwunsch …: … damit wird man GANZ SICHER das Problem mit den Schwarzkopien eindämmen können. =)

Wie bescheuert sind die eigentlich?
Da soll man 50€ für ein Spiel ausgeben und darf es noch nicht mal weiterverkaufen wenn man´s durch hat?

Downloads vs. Spieleindustrie:
1:0 durch Eigentor
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11.08.2010 12:30 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
+13 | -14
 
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Wer glaubt Wer glaubt, ein Spiel gehört ihm, wenn er es entwickelt hat... Naja, lassen wir das... ;-o
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11.08.2010 12:35 Uhr von Darrkinc
 
+35 | -7
 
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[edit;prepina]

was sind das eigentlich fuer schwachkoepfe?!?
noch bleibt es ja wohl mir ueberlassen, was ich mit meinem eigentum anstelle. §903 BGB
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11.08.2010 12:54 Uhr von Mario1985
 
+53 | -2
 
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nach: §929BGB ist das Eigentum an diesem Datenträger durch die Übergabe an den Käufer übergegangen, dadurch hat man als Eigentümer die rechtliche Herrschaft über das Produkt.

Machen wir mal ein anderes Beispiel:

Autoindustrie geht gegen den Gebrauchtwagenmarkt vor.........
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11.08.2010 12:56 Uhr von Vasto-Lorde
 
+19 | -0
 
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Tja wieder nen Publisher der sich zu den ganzen anderen Abzockfirmen in die rote Liste einreiht.

Einfach die Spiele nicht mehr kaufen, die werden sehen was die davon haben.
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11.08.2010 12:59 Uhr von U.R.Wankers
 
+17 | -0
 
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wenn die ihre Kunden mit Gewalt loswerden wollen: sind sie auf dem besten Weg...
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11.08.2010 13:15 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -4
 
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@Briefmarkenanlecker: "Wer glaubt, ein Spiel gehört ihm, wenn er es entwickelt hat... Naja, lassen wir das... ;-o "

Ist auch besser so, kommt nur Unsinn dabei raus...
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11.08.2010 13:24 Uhr von Fahnenflucht
 
+18 | -3
 
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Und aus diesem Grund werden auch für mich Downloads die einzige Bezugsquelle kopiergeschützter Spiele bleiben. Allerdings sicher nicht von der off. Herstellerseite ;)

Wenn ich mir ein Spiel oder ein Film im Original kaufe:

-habe ich keine Lust mir "Anti Raubkopierspots" anzusehen.
-möchte ich mich nicht 3 Stunden mit dem Kopierschutz beschäftigen müssen
-möchte ich das Spiel weiterverkaufen können wenn ich es nicht mehr Spiele. Ist ja schließlich auch ne Branche, Gebrauchtläden für Spiele sind ja auch nicht unüblich.

[ nachträglich editiert von Fahnenflucht ]
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11.08.2010 13:29 Uhr von ElJay1983
 
+12 | -7
 
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@ Darrkino: Wenn du so "beschränkt" bist und immer noch über Peer to Peer Börsen ziehst... freu dich auf Post vom Anwalt. Wer heute noch (sei es nur nen Hörspiel oder kleinkram) über Torrent oder Emule zieht is meiner Meinung nach Opfer eines Diebstahls geworden, weil nen Hirn hat man da wohl nicht mehr!
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11.08.2010 13:29 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -0
 
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verdammenswert... einfach nur verdammenswert. alles was hier hilft ist boykott!
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11.08.2010 13:32 Uhr von penetrada
 
+8 | -2
 
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@Darrkinc Warum empfiehlst du nicht gleich eMule? Filesharing sux!
Filehosting rulez!
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11.08.2010 13:33 Uhr von Spafi
 
+7 | -0
 
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was solls: fast alle guten Spiele kamen schon vor Jahren heraus, als es noch kein Steam oder ähnliches gab
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11.08.2010 14:37 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -0
 
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Dazu mal ein interessanter Artikel: http://www.makinggames.de/...
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11.08.2010 14:52 Uhr von fatcat
 
+6 | -0
 
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Bin ausnahmslos dagegen. Prudukte dieser Art sollten boykotiert werden. Eingie Beispiele hierfür: Die Sielder 7 und Starcraft 2.
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11.08.2010 15:02 Uhr von GuruRoach
 
+11 | -0
 
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Ich habe mich schon lange aus der Nummer verabschiedet. Mein System ist auf dem Stand von vor 5 Jahren, und die Spiele kaufe ich grundsätzlich nur in der Grabbelkiste für einen Zehner wenn sie mal ein paar Jährchen gut abgehangen sind. Spiele mit Kopierschutz oder Onlinepflicht kaufe ich schon gleich gar nicht.
Onlinespielen geht auch Kostenlos. Diese Ganze Reibachmache der Spieleverlage geht mir schon länger auf den Zünder.
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11.08.2010 15:24 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -1
 
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@Halma: "Wann kapieren es die Leute endlich, die Spiele gehören NICHT euch. Euch gehört der Datenträger, für die Software habt ihr nur eine Nutzungslizenz."

Naja, und diese Nutzungslizenz kann ich auch an jemand anderen abtreten. Kann man jetzt drehen und wenden wie man will...

Egal wie man es nun nennt, ob Nutzungslizenz oder "gehören", ich möchte bestimmen, was mit MEINEM Spiel gemacht wird, dass ICH gekauft habe.
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11.08.2010 15:25 Uhr von fricare
 
+1 | -0
 
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ach die Spielehersteller: Die Spielehersteller sind immer nur am Jammern.
Waren es noch die ach so bösen spielekopierer ist es nu der Gebrauchthandel.
Wenn ich mir überlege das ich für meine PS3, COD modern warfare 2 für 70 euro gekauft hab und für jedes mappack update noch mal 16 euro hinblättern soll komm ich auf 102 euro für nur 1 spiel.
das kann/will sich nun mal nicht jeder leisten.

Oder das beste beispiel sind die ganzen fussball reihen.
ich kauf mir jedes jahr Fifa und muss immer feststellen das ich den vollen preis bezahlen für ein spiel das eigendlich nur ein upgrade ist...
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11.08.2010 15:36 Uhr von realsatire
 
+2 | -0
 
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naja, Microsoft hat sich da schon einige Schlappen eingefangen, zumindest in Deutschland konnten die ihre Regeln nicht durchsetzen, also OEM nur mit Hardware etc.
Cisco hat es meines Wissens immer noch so, das deren Hardware verkäuflich sind, aber nicht dessen nötige Betriebssysteme IOS. Zumindest habe ich noch nichts drüber gelesen, das jemand das gerichtlich geklärt hätte, umgekehrt aber nichts das Cisco das so unterbinden konnte.
Warum wohl ist bei vieler Software inzwischen eine Registrierung, Key oder auch teilweise nur Lauffähigkeit in Verbindung mit dem Internet die Regel.
Andererseits nichts wirklich Neues, siehe Musik- und Filmbranche, starke Lobby und schon wurden die Gesetze geändert. Theoretisch hat weiter jeder das Recht eine Sicherheitskopie zu machen, nur darf man dabei keinen Kopierschutz umgehen.
Ich persönlich spiele unter anderem deswegen lieber ältere Spiele, ansonsten eher Onlinespiele, bei denen es möglich ist umsonst zu spielen. Wenn man dann doch kostenpflichtige Premiumfunktionen nutzt, ist es eine freie Entscheidung.
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11.08.2010 15:44 Uhr von dinexr
 
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Ich glaub an den Erfolg :-): Ich mein, Premiere hat ja eindrucksvoll gezeigt, wie gut das klappt, wenn man gegen Schwarzgucker angeht.

Das gleiche machen die Spielefirmen hier - insofern noch extremer, dass es mittlerweile sogar besser ist, gecrackte Versionen zu nehmen. Bei einigen Games kann man erst auf diese Weise den Umfang des Spiels voll und ungehindert ausnutzen.

Naja, ich seh in dem bisherigen Geschäftsmodell keine Zukunft. Ich sehs aber immer wieder gern, wenn Gier sich selbst ins Abseits zwängt :-)

Mir Persönlich ists zwar egal, denn ich kauf eh nur neue Games, aber was ich von dem Vorgehen halte, dürfte klar sein :-)

Im Bezug auf die Technik, die Gebrauchtspiele verhindern soll möcht ich aber nochmal daran erinnern, wie das ist, wenn man von den Servern der Hersteller abhängig ist (Ubisoft ick hör dir tapsen).

Edit :
Machen wir doch mal ne kleine Wette - jeder, der hier noch nen Kommentar abgibt, möge doch am Ende nochmal schreiben, was er meint, wie lange (in Jahren) das noch gut geht.

Ich sag 2.

[ nachträglich editiert von dinexr ]
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11.08.2010 15:46 Uhr von Jolly.Roger
 
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@Halma: Nichts durcheinanderbringen bitte.

ORACLE hatte damals gegen eine Einmalzahlung den Download und die Nutzung von Software erlaubt. Allerdings klipp und klar mit einem nicht übertragbaren Nutzungsrecht in der Lizenz.

Der "User" hatte diese Lizenz, im Gegensatz zur beliebten EULA, vorher gesehen und akzeptiert.

Begründet wurde damals seitens des LG übrigens ausdrücklich damit, dass der Erschöpfungsgrundsatz bei einer "unkörperlichen Überlassung der Software" nicht greife.

Erschöpfungsgrundsatz: Wurde ein Gegenstand, der auf einer patentierten Grundlage beruht, einmal vom Patentinhaber willentlich verkauft, so darf der Käufer diesen Gegenstand inkl. der Nutzungsrechte auch weiterverkaufen ohne das dies der Patentinhaber verbieten darf.

Solange ich also mir eine Verpackung aus dem Regal nehme und bezahle, darf ich das auch wieder weiterverkaufen. Wenn es aber soweit kommt, dass ich die Games nur übers Internet kaufe und dabei nur das nicht übertragbare Nutzungsrecht bekomme, darf ich es nicht mehr weiterverkaufen. Und genau da wollen einige Hersteller hin.
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11.08.2010 16:13 Uhr von Seits
 
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Ich meine da muss sich die Spiele Industrie nicht wundern wenn immer mehr Raubkopiert wird.

Ich Verkaufe auch meine alten Spiele und Investier das Geld dann in ein neues Spiel.

Mal gucken wie lange das noch gutgeht
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11.08.2010 16:57 Uhr von Chuzpe87
 
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Mittlerweile kassieren die um die 50-60€ pro Spiel ... spinnen wir mal rum, sind das ungefähr 100-120 D-Mark ... und dann wollen die noch verhindern, dass ich alte ausgelutschte Spiele weiterverkaufe, nur damit die das Geld kassieren und ich nicht allzu viel Verlust mache?

Ich bin mal gespannt was als Nächstes kommt. Man kauft ein Spiel und kann es dann nur 1 Jahr benutzen. Danach zahlt man 50% des Kaufpreise nochmal, um eine erneute Jahreslizenz zu erwerben? *g* Ist klar, THQ.
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11.08.2010 16:58 Uhr von lopad
 
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treibt nur weiter eure Kunden zu Raubkopien.

Ist doch kein Wunder das die Leute keine Spiele kaufen wenn man vom Hersteller immer wieder mit neuen Schnapsideen drangsaliert wird.

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