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Studie sagt langfristigen Fall der Immobilienpreise voraus

Eine aktuelle Studie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) kommt zu dem Ergebnis, dass in den nächsten 40 Jahren die Preise für Eigenheime drastisch fallen könnten. Die Studie geht dabei von Einbußen von bis zu 75 Prozent aus, wobei aber keine konkreten Prognosen erstellt werden können.

Ursache für den Einbruch der Preisstruktur sei nach Expertenmeinung der demografische Wandel. Immer mehr Senioren werden ihre Eigenheime zu Geld machen, wobei die Zahl der potenziellen Käufer immer niedriger werde. Dies führe zu einem Preisverfall, der teilweise auch schon zu beobachten sei.

In Deutschland wirkte der demografische Wandel in den letzten 40 Jahren mit einer etwa 20-prozentigen Senkung auf die Immobilienpreise ein. Allerdings, so betonten die Experten, seien noch viele andere Faktoren für den Immobilienpreis wichtig. Als Grundlage dienten Daten von 1970 bis 2009 aus 22 Industriestaaten.


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WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Studie, Preis, Immobilie, Demografie
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2010 18:03 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -0
 
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preisverfall: >> In Deutschland wirkte der demografische Wandel in den letzten 40 Jahren mit einer etwa 20-prozentigen Senkung auf die Immobilienpreise ein. <<

na wo denn, an der deutsch polnischen grenze?

da die bevölkerung die letzten 40 jahre nicht geschrumpft ist, "dank" dem demographischen wandel, wird es wohl ähnliche gründe geben warum die immobilienpreise nachgeben.
ähnlich wie in japan, wo seit jahrzehnten die "deflation" die ursache des preisverfalles (niedrigere löhne/preisdruck) ist.
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10.08.2010 18:21 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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@hofn4rr: "demografischer Wandel" bedeutet nicht, dass die Bevölkerung schrumpft!

Sie steigt, aber da mehr Senioren ihr Eigenheim verkaufen wollen und es immer weniger junge Familien gibt, die kaufen wollen, hat das einen negativen Einfluss auf die Preise.

Insgesamt, also wenn man alle Faktoren die den Immobilienpreis beeinflussen zusammennimmt, sind die Preise in den letzten Jahrzehnten natürlich trotzdem gestiegen.

Aber laut dieser Studie soll der demografische Wandel in Zukunft deutlich mehr Einfluss auf die Preise haben.
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10.08.2010 19:21 Uhr von w0rkaholic
 
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Platz ist das einzige auf der Welt, was nicht: unbegrenzt wieder verwendet werden kann und damit als einzige Ressource extrem beschränkt. Alle anderen lassen sich, wenn auch mit enormen Aufwand, immer und immer wieder verwenden. Der Raum allerdings ist irgendwann aufgebraucht, allerspätestens dann explodieren alle Preise für jeden qm auf der Erde. Das könnte allerdings noch so lange dauern, dass ich nichts mehr davon habe :-)

Der Preis für Grundstücke und/oder Immobilien wird meiner Meinung nach niemals bundesweit extrem fallen, allein schon deswegen, weil dann einige Reiche alles aufkaufen würden (siehe Argument oben). Einzige Ausnahme könnte natürlich ein Krieg oder eine andere Katastrophe sein, die die Preise purzeln lässt.
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13.08.2010 18:08 Uhr von computerdoktor
 
+0 | -0
 
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Erzählt mal den Grundstückseigentümern in Salzburg: von dieser Studie... die lachen sich dann vielleicht tot, und die Preise sinken wirklich...

Ehrlich, die Preise sind in den letzten drei Jahren gestiegen wie nur was. Inzwischen sind wir in der Umgebung von Salzburg bei 350 Euro für den Quadratmeter angelangt. Nicht viel? Stimmt, für Baugrund nicht, aber das ist der Preis für Gewerbegrund - Baugrund für Privatbauten wird inzwischen teilweise vierstellig gehandelt. Für ein kleines Häuschen braucht man ca. 400 Quadratmeter, macht also 400.000 Euro - ohne Haus...

Und der Grund wird langsam aber sicher auch wenig - freie Grundstücke gibt es kaum noch, und bei Altbauten kommt zum horrenden Grundstückspreis auch noch der teure Abriss dazu.

Auf der anderen Seite gibt es Immobilien, die man fast geschenkt bekommt. Die sind allerdings am Arsch der Welt - oder man sieht zumindest bis dort hin. Da will keiner mehr wohnen, und dann verfällt der Preis - Kunststück...

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