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USA: Hypothekenanbieter Freddie Mac benötigt erneut Finanzspritze

Freddie Mac, eine der größten Hypothekenbanken der Vereinigten Staaten, benötigt erneut Hilfe vom Staat. Das Institut teilte am gestrigen Montag mit, dass es auf eine 1,8 Milliarden Dollar hohe staatliche Hilfe angewiesen ist.

Dadurch steigt die in Anspruch genommene Gesamthilfe auf 64,1 Milliarden Dollar an. Diese Summe macht Freddie Mac zu einer der größten Lasten der Finanzkrise. Obwohl viele Schuldner ihre Raten wieder pünktlich zahlen, machten hohe Spekulationsverluste die Verbesserung zunichte.

Freddie Mac und das Schwesterunternehmen Fannie Mae sind für die US-Immobilienmärkte unverzichtbar. Die beiden Firmen sind sowohl direkt als auch indirekt für eine Mehrzahl der Hypotheken des Landes verantwortlich.


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WebReporter: Pilzsammler
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Staatshilfe, Finanzspritze, Hypothek, Freddie Mac
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2010 14:07 Uhr von Pilzsammler
 
+6 | -0
 
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Ein Fass ohne Boden... Die Regierung gewährt Freddie Mac übrigens bis 2012 unbegrenzten Kredit. Ob sich der US-Amerikanische Markt von diesem riesigen Schlag jemals richtig erholen wird?
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10.08.2010 14:23 Uhr von pippin
 
+5 | -0
 
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Kriegen wohl selber keine Hypotheken mehr :-/

Tja, wer glaubt, dass der Boden dieses Loches bald erreicht ist, der darf sich noch auf einen langen Fall gefasst machen.
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10.08.2010 14:29 Uhr von Pilzsammler
 
+3 | -0
 
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Es ist schwer: so ein Umfangreiches Thema, mit vielen wichtigen Informationen, in so einem "kurzen" Text zusammenzufassen.

Deswegen möchte ich noch auf die Quelle hinweisen.

"Auch nach dem Auslaufen des unbegrenzten Kredites 2012, werden die Steuerzahler noch in begrenztem Umfang für die Verluste aus den Hypotheken gerade stehen müssen."

Ich frage mich wie lange diese Zeitspanne wohl sein wird :)
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10.08.2010 15:03 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -0
 
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Banker müsste man sein: da geht man einfach zum Staat und hält die Hand auf.

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