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Israel: Boykottdrohung gegen UN-Untersuchungskommission

Trotz bereits erteilter Zustimmung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, bei der Untersuchungskommission der UN zu den Angriffen israelischer Soldaten auf die Gaza-Hilfsflotte mitzuarbeiten, will Israel die Untersuchung nun verhindern.

Hintergrund dieses Sinneswandels sei die unterschiedliche Auffassung, ob die UN-Kommission auch israelische Soldaten vernehmen dürfe. Israel will dieses nicht zulassen.

Nach israelischer Auffassung sei es lediglich Aufgabe der Kommission, die Arbeit der israelischen Untersuchungen zu überprüfen und keine neuen Nachforschungen anzustellen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon teilt diese Sichtweise nicht.


WebReporter: mamuko
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, UN, Drohung, Boykott, Benjamin Netanjahu, Untersuchungskommission
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2010 08:46 Uhr von mamuko
 
+25 | -3
 
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Israel-Bashing ist sicherlich nicht angebracht, dennoch sollte gerade Deutschland seine Haltung gegenüber dem israelischen Staat neu überdenken. Ich betone dabei "Staat", nicht "Volk"!

[ nachträglich editiert von mamuko ]
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10.08.2010 08:52 Uhr von hofn4rr
 
+36 | -1
 
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untersuchung: zu einer kriminalistischen untersuchung gehört auch die vernehmung der täter, möchte man meinen.
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10.08.2010 09:07 Uhr von usambara
 
+21 | -3
 
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möchte er seine Soldaten vor Strafe schützen? Wohl kaum.
Das israelische Soldaten neben serbischen in Den Haag sitzen
ist undenkbar.
Befürchtet er internationale Sanktionen? Wohl kaum.
Während ein friedliebendes Kuba ein halbes Jahrhundert durch die USA wirtschaftlich isoliert ist, wird ein kriegerisches Israel wirtschaftlich/militärisch subventioniert.
Das Ergebnis der UN-Untersuchungskommission ist völlig egal, Israel braucht die Zeit nur abzusitzen, dank ihrer Schutzmächte.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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10.08.2010 09:14 Uhr von dreamlive
 
+1 | -13
 
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10.08.2010 09:18 Uhr von Acun87
 
+18 | -4
 
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israel ist: schuldig im sinne der anklage.

deshalb wird versucht die kommission zu boykottieren
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10.08.2010 09:24 Uhr von krausenbaum
 
+0 | -5
 
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sch....ß halbwissen! befehle, die gegen geltendes recht verstoßen, dürfen nicht ausgeführt werden.
nur, ist doch nichts neues, das soldaten von ihrem land geschütz weden, außer in deutschland!
usa zb.
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10.08.2010 09:28 Uhr von meisterthomas
 
+8 | -1
 
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"Keine eigenen Nachforschungen anstellen": Warum wohl nicht? Diese Boykottandrohung kommt einem Schuldeingeständnis gleich.

Nur bisher hat niemand Israel für seine Schuld zur Verantwortung gezogen, ganz so wie Deutschland nicht zur Nazi-Zeit. Damals wußte nicht nur die katholische Kirche was vorgeht, sondern viele Andere auch.

Aber Regierungen wissen nie etwas, solange es nicht Gegenstand öffentlicher Untersuchungen ist.
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10.08.2010 09:31 Uhr von DeeRow
 
+9 | -2
 
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krausenbaum: Easy, Bruder.

Das steht so im deutschen Soldatengesetz, wie siehts da mit Israel aus? Zumal für manche Israelis das Töten von Goyim geltendes Rechts IST.

So siehts aus.
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10.08.2010 09:37 Uhr von dreamlive
 
+2 | -1
 
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@krausenbaum: zwar hast Du recht, aber hilft das den Soldaten nicht. Im Kriegsfalle ist für Soldaten nur der befehl seines Vorgesetzten geltendes Recht. Das Militär handelt als juristisch in Einer-Person. So ist das international anwendbar. Hier muss das Kriegsgesetz geändert, und Krieg generell als Verbrechen eingestuft werden. Erst wenn gerichtlich festgestellt wurde, dass Israel zu unrecht handelte, war dieser Akt gesetzeswidrig. Leider wird in Friedenszeiten kein Gedanke an diesen Vorgehensweisen gehegt.

Ich war beim Bund und habe es miterlebt, dass ein Soldat keine Aussage machen kann ohne die Genehmigung von oberster Stelle zu erhalten.

Darum sehe ich die Negative in meinem Vorkommentar von denen gesetzt, die keine Ahnung von dem ganzen haben aber sich immer System-negativ bemerkbar machen wollen.
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10.08.2010 10:30 Uhr von datenfehler
 
+8 | -2
 
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Keine Sorge Israel Merkel und Obama werden schon ein gutes Wort für euch einlegen, dass die böse böse UN euch in Ruhe lässt. :)
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10.08.2010 10:45 Uhr von Mui_Gufer
 
+6 | -5
 
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mc donalds sollte israel als werbeträger engagieren.
"Ihr glaubt wohl, ihr könnt euch alles erlauben !?"
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11.08.2010 10:52 Uhr von Smile52
 
+1 | -1
 
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Erst Hü dann Hott! Die UN scheint der Spielball isrealischer Arroganz geworden zu sein!

Heute sagen wir des Eine,-Morgen ist ein neuer Tag und wir sagen eben was anderes!

Wûrde sich ein anderer Staat diese Taktik leisten,-währen Sanktionen gegen Ihn wohl kaum mehr vermeidbar!(siehe Irak=>UNSCOM=>Krieg, siehe Iran=>Nuklearprogramm=>Sanktionen, siehe Kuba etc...)

Aber mal ganz im Ernst: Israel darf Das!
Sie sind schliesslich das("angeblich") auserwählte Volk Gottes! Da gibt´s keine UN!

So & jetzt ein kleiner Tipp: Vielleicht sollte man als humanitäre Geste gegenüber Israel mal aus allen Ländern Psychater zusammentrommeln, um bei der Genesung des Grössenwahnsinns Hilfestellung zu leisten!

mfG,

P.S.: Nein Ich bin & war ´NIE´ ein Antisemit!

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