09.08.10 22:16 Uhr
 424
 

Großbritannien: 1.300 Muslime wurden im Antiterror-Sommercamp geschult

In Coventry (Großbritannien) fand ein dreitägiges Antiterror-Sommercamp statt, an dem über 1.300 junge Muslime aus europäischen Staaten teilnahmen.

Die Muslime wurden in Vorträgen, Workshops und Debatten darüber unterrichtet, wie sie gegen Aufrufe zum Terrorismus von Extremisten vorgehen können.

Die Organisation Minjah ul-Quran, sie besteht seit 1981 und wurde in Pakistan gegründet, ist Träger dieser Veranstaltung. Die Organisation wurde von Muhammad Tahir ul-Qadri gegründet. Im Frühjahr diesen Jahres hatte er eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) gegen Terroristen ausgesprochen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Großbritannien, Gewalt, Muslim, Antiterror
Quelle: de.news.yahoo.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Herr Altmaier (CDU - Kanzleramtschef) empfiehlt statt AFD besser nicht zu wählen
Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema
Finanzministerium: Geschachere um Wolfgang Schäubles Ministerposten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.08.2010 00:45 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Gute Sache. Nur Aufklärung hilft gegen die gut aufgestellten und mit allen Wassern gewaschenen Terror-Hetzer.

Junge Leute mit einer Mischung aus falschen Versprechungen und Drohungen bezüglich Gesellschaft und Jenseits zu terroristischen Taten zu überreden, ist für die Spezies kein Problem, wenn die nicht entsprechend geschult sind, die Sache zu durchschauen.

Dazu kommt dann noch die patriarch(a)ische Struktur, die Jungs natürlich entgegenkommt. Auch da hilft nur Aufklärung und die Vermittlung eines frauenfreundlicheren Weltbilds.
Kommentar ansehen
10.08.2010 14:55 Uhr von Bleifuss88
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Sollte es: öfter geben, solche Workshops. Und es sollte auch mehr Muslime wie diesen ul-Quran geben. Ich werde nämlich den Eindruck nicht los, dass sich viele normale Muslime zwr vom Extremismus distanzieren und sich mit der Allzweckverteidigung "Das hat nichts mit dem Islam zu tun" rechtfertigen, aber stillschweigend den Extremismus doch tolerieren, frei nach dem Motto: "Lieber ein extremistischer Moslem, als ein nicht extremistischer Ungläubiger". Man möge mir Gegenbeispiele präsentieren, aber diesen Eindruck werde ich einfach nicht los. Da sind solche Leute eine gute Abwechselung.
Kommentar ansehen
11.08.2010 17:38 Uhr von WadeOdreyDrift
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ bleifuss: ich bin islamisch aufgewachsen bin aber nur bedingt gläubig (soll heißen ich glaube nicht an "gott" vielleicht gibt es einen vll aber auch nicht man kann es eben nicht wissen oder beweisen vll noch nicht naja aber dafür gibt es eben auch grundsätze im islam die garnicht mal verkehrt sind...) wie auch immer ^^

ich sage auch das extremismus und terror nichts mit islam zutun hat aber zu sagen lieber extremistischer moslem als ein nicht extremistischer ungläubiger das würd mir nie in den sinn kommen wäre ja auch ziemlich sinnlos wenn man sagt es hat nichts mit dem islam zutun aber dann extremismus in irgendeiner weise tollerieren vorallem wenn es dann mit dem islam in verbindung gebracht wird ???
Kommentar ansehen
11.08.2010 23:51 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@Wade: Ich glaube dir das gerne, dass du das anders siehst als es von mir sehr spitz formuliert gewesen ist. Nur macht eine Schwalbe leider noch keinen Sommer. Ich nenn dir mal ein kurzes Beispiel, was mich o.g. Eindruck gewinnen lässt:

Nach den Anschlägen vom 11. September hat es nur sehr wenige Demonstrationen von Moslems gegen den islamistischen Extremismus gegebn, und diese waren auch meist nicht groß besucht (ich glaube die Größte hatte mal 40.000 Menschen, was ja immerhin schonmal ein Anfang ist). Beim Irakkrieg 2003 waren in der gesamten westlichen Welt Millionen von Menschen auf den Straßen. In der islamischen Welt blieben solche Demonstrationen nach dem 9/11 und anderen Anschlägen in der westlichen Welt meist aus bzw. erreichten nicht annähernd diese Intensität.

Und dann kamen die Mohammed-Karikaturen. Plötzlich stand nahezu jeder Muslim dieser Welt auf der Straße, wo es um seine Religion geht. Dass die Islamisten das Ansehen des Islam weitaus mehr in den Dreck ziehen als ein paar Zeichnungen sollte doch jedem einleuchten. Nur wo waren diese Menschen nach den Taten, die ihre Religion wirklich beleidigen?

So gewinnt man sehr schnell einen solchen Eindruck.
Kommentar ansehen
12.08.2010 18:35 Uhr von WadeOdreyDrift
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
das kann ich durchaus verstehen

ich denke du hast auch recht es gibt wirklich viele die so denken aber das ist halt die mangelnde bildung die meisten "moslems" könnten dir eigentlich kaum was über ihre religion erzählen sie sind nur damit aufgewachsen und haben iwelche geschichten in den kopf bekommen das wars und da viele sowieso usa"hater" sind sieht man halt schon den zusammenhang zum 11 sep. im gegensatz zu den karikaturen damals wo ich auch sagen muss das es schon lächerlich war die meisten nehmens einfach viel viel zu ernst da hört eben der spaß auf hmm

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Herr Altmaier (CDU - Kanzleramtschef) empfiehlt statt AFD besser nicht zu wählen
Die Flüchtlingskosten sind ein deutsches Tabuthema
Sport1: Oliver Pochers "Fantalk" nach nur einer Sendung eingestellt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?