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Verlust: Commerzbank zahlt wieder keine Zinsen an den Staat

Im Rahmen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise war auch die Commerzbank in eine Schieflage geraten. Daher übernahm die Bundesrepublik Deutschland 25 Prozent an der Bank und unterstütze das Finanzinstitut mit 18,2 Milliarden Euro.

In der Zeit von April bis Juni fuhr die Commerzbank nach internationalen Bilanzregeln einen Gewinn in Höhe von 352 Millionen Euro ein. Allerdings entspricht das Ergebnis nach deutschen Bilanzregeln einem Minus.

Demnach würden die Zinszahlungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro an den Staat entfallen. Bereits im Jahr 2009 hat die Commerzbank diese entsprechenden Zinsen aus dem gleichen Grund nicht überwiesen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verlust, Staat, Finanzkrise, Commerzbank, Zins
Quelle: www.rp-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2010 20:05 Uhr von artefaktum
 
+16 | -3
 
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Die Kunden sollten geschlossen ihre Konten bei dem Laden kündigen.

Einer solchen Bank, die ihren eigenen Verbindlichkeiten nicht nachkommt, kann man nicht mehr trauen.
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09.08.2010 20:34 Uhr von floutsch
 
+13 | -1
 
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Da sollte man lieber mit dem Finger auf die Politiker zeigen, die damals diese Bedingungen ausgehandelt haben und jetzt einen auf dicke Hose machen und der Commerzbank den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben versuchen.

Erst so vereinbaren und dann jammern. Denen sollte man eher kündigen (vulgo "abwählen").
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09.08.2010 23:32 Uhr von dragon_eye
 
+0 | -3
 
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Läuft doch richtig?! Die internationalen Regeln IAS sind eben anders als die deutschen... da kann man wohl kaum rummeckern.
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10.08.2010 00:21 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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lol: kwt
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10.08.2010 02:21 Uhr von Loichtfoier
 
+0 | -0
 
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Sonderbar: Ich finde es eigenartig, dass gerade diese Bank in den Miesen steht. Mal abgesehen davon, dass man aufgrund des Hintergrunds der Führungsebene auf eine ganz andere Schlussfolgerung kommen könnte, ist dies eine der wenigen Banken, die bei ihren Kunden fett abkassiert.

Ich finde, der Staat, also wir, sollten in deren Fall nicht einfach auf die Schulden der Bank verzichten, sondern diese sollte die Schulten in Form weiterer Anteile an den Staat ausgleichen. Auf diese Weise würde sich eine bewusst falsche Geschäftsführung verhindern lassen, denn irgendwann würde die ganze Bank uns, dem Staat gehören.
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10.08.2010 02:36 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: Schlechte Idee. Wenn die Bank jetzt insolvent geht, haftet der Staat. Und 18 Mrd Euro sind da schon RICHTIG schmerzhaft. ;)
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10.08.2010 03:56 Uhr von arne55
 
+3 | -0
 
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Ganz einfach: Bei der Berechnung der Boni werden internationale Regeln verwendet und bei den Zinszahlungen selbstverständlich die Regeln aus Deutschland.
Läuft so wie gehabt ...
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10.08.2010 06:23 Uhr von wordbux
 
+3 | -1
 
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Verstehe ich nicht: "Allerdings entspricht das Ergebnis nach deutschen Bilanzregeln einem Minus"

Oder ist sowas normal ?
Ich bin ja kein Betrü... äh Banker, aber ich dachte immer Gewinn ist auch Gewinn.
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10.08.2010 06:43 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -1
 
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boni: die 352 millionen werden als boni ausgezahlt, wovon dann nichts mehr übrig bleibt um als gewinn verbucht werden zu können ==>

in der hinsicht hat unsere taugenichtsregierung wieder einmal erstklassige arbeit geleistet, um die von der existenz bedrohten banker zu retten ==>
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10.08.2010 09:13 Uhr von PakToh
 
+1 | -0
 
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In Deutschland werden Firmen nun mal absichtlich "klein" gerechnet.
Das führt zu unschönen Efekten wenn man Deutsche und z.b. Amerikanische Unternehmen in den direkten vergleich nimmt, aber jeweils nur die nationalen Bilanzzahlen hat.
Hier sollte man internalttionale Zahlen vergleichen.

Umgekehrt heisst dies: der Politiker, welcher dies ausgehandelt hat und sich diesen Umstandes ncith bewusst war, war ein Depp und hätte zumdinest andere Kennzahlen zu Grunde legen sollen...

Aber hmm, dann hättte er keinen Beratervertrag oder Aufsichtsratsposten gekriegt *G* - ichw eiss ncith wer es genau ist, aber irgendwas dergleichen wird er garantiert haben oder nach seiner aktiven Zeit bekommen...
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10.08.2010 13:51 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -1
 
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der Werbetetat für den Wetterbericht: frisst sicher alles auf, was nach Abzug von Managementgehältern und Boni noch übrig ist...
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19.08.2010 20:59 Uhr von vertikal
 
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oha: die wissen wie mans macht;)??

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