09.08.10 17:15 Uhr
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Politik könnte auf Rauchverbot ein Alkoholverbot folgen lassen

Die Drogenbeauftragte der Bundesrepublik, Mechthild Dyckmans, möchte nach ihrer Sommerpause eine Strategie zur Alkoholprävention in Angriff nehmen. Nach Ansicht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" wird damit alles auf ein weitgehendes Alkoholverbot hinauslaufen, wie es beim Rauchverbot vorgemacht wurde.

Die "FAZ" argumentiert damit, dass auch ein Fahrradhelm einmal unvorstellbar gewesen ist und ein Rauchverbot noch vor kurzem undenkbar war. Die Verbannung von Alkohol aus der Alltagskultur könnte zwar etwas länger dauern, der Weg zum Verbot sei aber vorgezeichnet.

Seit dem Jahr 2006 wird in der EU bereits an einem Anti-Alkohol-Konzept gearbeitet. Viele Vorschläge erinnern dabei an der Anti-Tabak-Kampagne, welche Werbeverbote, Steuererhöhungen oder Warnhinweise auf Flaschen beinhalten soll.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Alkohol, Konzept, Rauchverbot, Alkoholverbot, EU-Verordnung
Quelle: www.faz.net

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131 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2010 17:15 Uhr von Teffteff
 
+41 | -8
 
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Der Artikel in der FAZ liest sich wie eine Parodie, aber er ist die bittere Wahrheit, wie ich glaube.
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09.08.2010 17:20 Uhr von AnitaF
 
+48 | -211
 
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09.08.2010 17:23 Uhr von BeaconHamster
 
+151 | -19
 
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Werden schon wieder: Erwachsene bevormundet, wie beim Rauchen, bei Filmen und Spielen ab 18? Danke, aber ich entscheide gerne selbst was ich tue und wann ich was trinke oder rauche.

[ nachträglich editiert von BeaconHamster ]
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09.08.2010 17:27 Uhr von Jorka
 
+78 | -13
 
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Und bald: gibts auch ein politisches Denkverbot, immer schön mittanzen.
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09.08.2010 17:28 Uhr von Simon_Dredd
 
+64 | -10
 
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Ironie: Die Bundesregierung denkt darüber nach, Freizeit und Spaß zu verbieten. Das Personal der Deutschland GmbH ist schließlich zum Arbeiten da, nicht zum Vergnügen...

/Ironie off
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09.08.2010 17:29 Uhr von Jolly.Roger
 
+38 | -8
 
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Getreu dem Motto: "Meine persönliche Freiheit endet da, wo die eines anderen beginnt."

Danach wurde das Rauchen folgerichtig in geschlossenen, öffentlichen Räumlichkeiten verboten. Wenn ich eine rauche, kann das dem neben mir stören und ist auch gesundheitsschädlich. Akzeptiert.

Was aber ist für jemand anderen schädlich, wenn ich ein Bier trinke? Da müssen verdammt viele Wenn´s dazu.
Ist meiner Meinung nach ein sehr dünnes Eis.

Obwohl es im Ansatz durchaus nicht gänzlich falsch ist. Alkoholkonsum ist in gewissen Kreisen ja schon sehr extrem. "Vorglühen", "Komasaufen" etc. Und die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss ist auch nicht gerade gering.


@BeaconHamster

"bei Filmen und Spielen ab 18?"

Wo wirst du da als Erwachsener bevormundet?
Kannst doch ohne Probleme kaufen und anschauen/spielen.

Und beim Rauchen sehe ich es schon ein, dass der Qualm andere stört, belästigt und auch gesundheitlich nicht unbedenklich ist. Das betrifft nunmal nicht nur mich.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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09.08.2010 17:35 Uhr von Doktor_Kommentar
 
+42 | -9
 
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Und mit welcher Begründung? Ich schade anderen Menschen um mich herum, wenn sie passiv mitrauchen!
Vom Passiv-Trinken habe ich allerdings noch nie was gehört...
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09.08.2010 17:35 Uhr von derSchmu2.0
 
+18 | -4
 
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Ma ueberlegen Alkoholverbot, Rauchverbot...wie will der Staat die fehlenden Steuereinnahmen wieder reinholen? Is ja nich so, dass der sinkende Gebrauch von Alkohol und Tabak die Krankenkassen wirklich entlasten wuerde, dafuer gibts noch genug andere Faktoren, die das Leben ungesund machen.

Will der Staat wirklich, dass dem Buerger auch das letzte Quaentchen Realitaetsflucht, quasi das Opium genommen wird und dann anfaengt, mal klar zu sehen?

Das waeren 2 Probleme auf einmal....

...zum anderen, meine Guete, mal nen Abend ordentlich feiern etc. oder auch mal gemuetlich n Bierchen trinken ist gesellschaftlich etwas, dass ich nicht missen moechte, nicht direkt aus Gruenden der Realitaetsflucht, sondern einfach der Gemuetlichkeit wegen oder um den Ottonormalleben eine gewisse Wuerze zu geben, so dass die Charaktereigenschaften auch mal ausserhalb der gewoehnlichen Parameter liegen...
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09.08.2010 17:36 Uhr von umb17
 
+22 | -6
 
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Wer schon Mechthild heißt....
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09.08.2010 17:37 Uhr von fallobst
 
+9 | -7
 
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unsinn: das rauchverbot als solches heißt doch kein totales rauchverbot überall, sondern es geht um die vermeidung der schädigung anderer, am rauchen unbeteiligter leute. durch alkoholkonsum könnte man höchstens einen zu tode kotzen...
solange niemand anderes geschädigt wird, weil ich ein bier trinke, solange gibts kein argument für ein verbot. die freiheit mit meinem körper zu tun und zu lassen habe noch immer ich und nicht irgendein größenwahnsinniger politiker.

die drogenbeauftragte sollte lieber selber mal die finger von den drogen lassen... oder ist das der gruppendruck in der regierung????

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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09.08.2010 17:38 Uhr von nostrad_amus
 
+34 | -0
 
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Ich bin: dafür, dass das Alkoholverbot in Kraft tritt. Und zwar einen Tag BEVOR das OKTOBERFEST in München startet.
Es darf auf dem Gelände und im Umkreis von 100m kein Alkohol verkauft noch getrunken werden.
Prohibition olé.
:-)

[ nachträglich editiert von nostrad_amus ]
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09.08.2010 17:40 Uhr von Alice_undergrounD
 
+15 | -4
 
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@ AnitaF: und wer bei DER stimmung ohne alkohol spass hat, der sollte shcleunigst rat beim psychologen holen^^
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09.08.2010 17:46 Uhr von iamrefused
 
+10 | -3
 
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ich arbeite um zu leben und lebe NICHT um zu arbeit!...^^
nachtrag:
spätestens dann wird auch der besoffene hannes aus seinem sessel aufstehen und laut schreien!

[ nachträglich editiert von iamrefused ]
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09.08.2010 17:46 Uhr von Jolly.Roger
 
+11 | -4
 
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@nokia1234: Wenn du schon vergleichst, solltest du das fair machen.

74.000 Menschen sterben an den Folgen IHRES Alkoholkomsums. 3.000 Menschen sterben, weil sie den Rauch ANDERER einatmen müssen. 140.000 sterben an ihrem eigenen Rauch.

Selbst mit den Verkehrsunfällen kommt der Alkohol nicht annähernd ans Rauchen ran.
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09.08.2010 17:49 Uhr von mymomo
 
+7 | -3
 
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gibt es etwa auch passiv-trinken? also beim rauchen kann ich das noch verstehen... als nichtraucher gezwungen zu werden passiv zu rauchen (was nunmal schädlich ist), oder ständig nach besuch eines lokals o.a. nach zigarettenqualm zu stinken...
bei alkohol versteh ich das aber wiederum nicht so ganz... mir soll´s persönlich ja egal sein, weil ich ohnehin sehr wenig trinke, aber mir erschließt sich der sinn nicht, sollte es tatsächlich zu solch einem gesetz kommen
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09.08.2010 17:55 Uhr von floridarolf
 
+11 | -0
 
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verbote gehören verboten: schön jetzt ist bald alles verboten hurra fehlt nur noch das verbot von politik,kapitalismus und industrie dann klappts vielleicht... weil verbote ja so wirksam sind wer ironie findet darf sie verbieten ;)
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09.08.2010 17:56 Uhr von wussie
 
+13 | -1
 
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Sie lernen es nicht: mir fällt gar kein Wort für so viel Dummheit ein.
Viel schlimmer finde ich hier aber mal wieder die Zustimmung aus der Herde, äh des Volkes.
Und das sage ich als Jemand der fast nie Alkohol trinkt und Nichtraucher ist...

Solange Menschen Geschichte dauernd wiederholen, haben sie nichtmal ansatzweise das recht sich als Intelligent zu bezeichnen.

[ nachträglich editiert von wussie ]
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09.08.2010 18:01 Uhr von DirtySanchez
 
+7 | -2
 
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Darf ich die aufebrachte Meute daran erinnern, dass es sich hier um eine einzelne Person handelt, die nichts mit dem Rest der Regierung zu tun hat. Und versucht euch bitte mal vorzustellen, einem bayrischen CU-Politiker sein Hefeweizen zu verbieten.

Passiv trinken? Wenn man die letzten Tropfen aus den Gläsern anderer Leute trinkt?
Im Nachhinein (und das sage ich als Raucher) finde ich die strengeren Rauchergesetze nicht so wild, immerhin stört man damit andere. Das ist beim Alk nicht so.
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09.08.2010 18:17 Uhr von Simon_Dredd
 
+15 | -3
 
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@emilio: Ist das so ne Mastercard-Geschichte?

Eine Schachtel Kippen, 6€ (? k.a, bin nichtraucher),

der Schaden für die Umwelt, ca, 40€,

der Moment, in dem du eine Zigarette nach einem unheimlich stressigen Arbeitstag genießt, unbezahlbar.

Manche dinge sind einfach unbezahlbar, für alles andere gibt es Mastercard.

/Ironie =)
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09.08.2010 18:22 Uhr von rocker48
 
+7 | -12
 
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zum thema: ich rauche wo ich will ich trinke wo ich will wen das stört der brauch nicht hinschauen.

@emilio.giggle

deine rechnung ist der größte schmarrn.

kosten sind die alten leute die mit aller kraft am leben erhalten werden...raucher geben wenigstens gleich den geist auf

logisch gedacht und nichts aus der luft gezogen
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09.08.2010 18:27 Uhr von Agnostiker2010
 
+5 | -1
 
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richtig so wenn das rauchen und das kiffen verboten ist dann aber bitte auch alkohol !

NUR weil es weniger alkoholtote gibt als tote raucher ist das ganze nicht weniger schlimm.
wenn wir so denken dann müsste das kiffen ohne wenn und aber erlaubt sein denn tote durch cannabis gibt es keine, ausser man setzt sich bekifft ans steuer und fährt an nen baum (das is wohl tot durch dummheit).
und der tabak beim kiffen muss auch nicht sein, mann kann es auch essen trinken pur rauchen, ein leckerer tee oder kakao ist auch ne leckere sache ebenso wie kekse salat oder sonnstige nette rezepte die man so findet.

in diesem sinne .... gebt das hanf frei :)
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09.08.2010 18:28 Uhr von Ich_denke_erst
 
+6 | -5
 
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Genau wegen Leuten wie Dir: @ rocker48

ist das Rauchverbot gemacht worden. Ohne Rücksicht auf andere überall den Gestank verbreiten. Und mit dem Alkohol ist es genau dasselbe. Die Kosten für die Alkis tragen nämlich alle mit.
Und Deine letzten Bemerkungen stellen dich genau dort hin wo ich Dich vermute: ziemlich weit unten in der Gesellschaft.
Wer sich einigermassen informiert kennt die Kosten die Raucher und Trinker verursachen. Lungenkrebs durch Rauchen ist eine böse Sache und dauert sehr lang - und wer trägt die Kosten?
Tue uns bitte alle einen Gefallen - wenn es bei Dir soweit ist mach Dich selber weg und verursache keine Kosten.
Danke!
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09.08.2010 18:30 Uhr von Muay_Boran
 
+7 | -7
 
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Richtig so: verbietet Alkohol und legalisiert Cannabis!
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09.08.2010 18:30 Uhr von R.D.61
 
+7 | -2
 
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Klar doch: wir machen doch alle mit.Macht die Kneipen alkoholfrei und nikotinfrei und vor allen Dingen öffnet alle eure Keller damit man mal herzhaft lachen kann sonst könnte sich ja ein Anwohner gestört fühlen und das Bundesverfassungsgericht bemühen wollen. Ja schöne deutsche Welt ich komm mir vor wie ein 6 jähriger du darfst dies nicht und du darfst das nicht.Übrigens die Zahnärzte werden sich freuen alkoholfreie Softgetränke sind ja nicht grad Zahnfreundlich glaub ich.Naja außerdem kann man ja gleich nochmal Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen erhöhen wegen der versauten Zähne.
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09.08.2010 18:39 Uhr von lutze92
 
+3 | -1
 
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Wie schon erwähnt wurde ein Tabakverbot als undenkbar gehandelt und über dessen Vertreter höchstens süffisant gelächelt.
Das sich das durchsetzen ließ, trotz aller Gegenarbeit der Lobbyisten, ist, meiner Ansicht nach, höchst erstaunlich.
Aber ein Alkoholverbot?Als eine der Biernationen überhaupt?
Da häng/t/en soviel/e Geld,Arbeitslätze etc. dran dass das ganze Vorhaben schon aus rein ökonomischer Sicht sehr schwachsinnig wäre.
Und aus sozialer Sicht einfach unvertretbar.
Klar, wer Fahren will/muss soll die Hände vom Glas fernhalten, aber wer möchte sich den das Feierabendbier in der Stammkneipe verbieten lassen?
Ich jedenfalls nicht,wobei ich auch der Logik des Autors des Quellartikels nicht ganz folgen kann.
Die Annahme, dass die Gründe, die auch schon ein Rauchverbot herbeiführten, objektiv betrachtet,auch ein Trinkverbot einleiten müssten, ist in meinen Augen nicht richtig.
Einschränkungen ja, Verbot nein.Wenn man sich die Anzahl derer ansieht, die regelmäßig Alkohol konsumieren und davon den Anteil der Süchtigen berechnet kommt man auf einen zu kleinen Anteil als das gerechtfertigt werden könnte,dass ein solches Verbot eingeführt wird.
Außerdem ist Alkohol im Gegensatz zu Zigaretten nur für den direkten Konsumenten schädlich, wenn man mal von alkoholbedingten Randalen absieht,aber das dürfte sich in grenzen halten.
Und das der Fakt, dass der Alkoholkonsum rückläufig ist zu einer Prohibition gereichen soll leuchtet mir so gar nicht ein.
Da tritt das gewünschte Ziel doch schon von alleine ein, wenn auch in einem kleinerem Ausmaß.
Wie immer in solchen Diskursen wird nie differenziert sondern von Extrempunkt 1 zu Extrempunkt 2 gedacht.
Entweder Komasaufen für alle oder oder Alkoholprohibition für alle.Einen Mittelweg/Kompromiss gibt es nicht bzw. er wird ausgeblendet.

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