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Wohnorte von Sexverbrechern sollen öffentlich gemacht werden

Wie Medien berichten, unterstützt die CSU die Forderung der Gewerkschaft der Polizei, den Aufenthaltsort von Sexualstraftätern zu veröffentlichen.

Außer der sogenannten Sicherungsverwahrung solle darüber nachgedacht werden, die Sicherheit der Bevölkerung durch die Bekanntgabe der Wohnorte von Sexualstraftätern zu erhöhen.

Der Name, die Adresse und ein Bild der Straftäter sollen auf der Internetseite der Polizei für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, fordert die Polizeigewerkschaft.


WebReporter: aynix1000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, CSU, Öffentlichkeit, Sexualstraftäter, Wohnort, Aufenthaltsort
Quelle: www.haschcon.com

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2010 08:28 Uhr von werhamster40kilo
 
+47 | -7
 
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Warum bauen wir nicht gleich wieder den Pranger auf dem Marktplatz auf??
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09.08.2010 08:36 Uhr von Vladimir.Danilov
 
+12 | -34
 
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09.08.2010 08:51 Uhr von PeterLustig2009
 
+35 | -7
 
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Kehren wir doch ins Mittelater zurück und: lynchen sie einfach direkt.

Denkt die Gewerkschaft der Polizei eigentlich auch mal nach was dasfür Folgen hat.

Ich verurteile jemanden als Sexualstraftäter, veröffentliche das auf der Internetseite, die Nachbarschaft informiert sich schonmal und macht mobil.
Dann kommt heraus, ups der war es ja gar nicht, er kommt frei und wird von seiner Nachbarschaft wärmstens empfangen. Der Makel bleibt und nach einem Jahr Spießrutenlauf (wenn er es denn durchsteht) wird bestimmt auch der letzte begriffen haben dass er es gar nciht war.

In den USA wird der Wohnort von Sexualstraftätern übrigens auch seit einigen Jahren veröffentlicht, bzw sogar die Nachbarschaft informiert.
Folge: Im Jahr 2008 wurden 15 dieser Sexualstraftäter, Opfer von Angriffen aus der Nachbarschaft in 4 Fällen verlief dieser Angriff tötlich.
Bei 3 von Ihnen stellte sich hinterher heraus, ups der war es gar nicht.

Oder man erinnere sich an den Fall hier aus Deutschland in der die Nachbarschaft jeden Abend das Haus der Familie des Sexualstraftäters belagert, die Familie traktiert und diese mittlerweile sogar 50 km weit weg zum einkaufen fahren muss, da der örtliche Supermakrt die Familie nicht mehr bedient.

Genau diese Zustände wollenw ir dohc ganz bestimmt.
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09.08.2010 08:59 Uhr von fallobst
 
+10 | -30
 
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09.08.2010 09:08 Uhr von maretz
 
+14 | -4
 
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klasse: idee... Und was bringt das? Entweder die Leute müssten Selbstjustiz üben (was hoffenlich nicht das Ziel des Staates ist!) oder die wüssten halt das irgendwer "falsches" da auf der Ecke wohnt...

Sorry, aber den Vorschlag finde ich zimlich Unsinnig... Denn es bringt keine Sicherheit und sorgt nur dafür das Ermittlungen usw. erschwert werden (da man erstmal die Personen schützen müsste bevor die Leute aus der Bevölkerung den umhauen obwohl da jemand ganz anders etwas verbrochen hat...).

Sorry, von mir aus können die solchen Leuten ohne Betäubung den Sch... abschneiden. Da hab ich wenig Mitleid mit. Aber solche Vorschläge sind einfach unsinnig da es eben auch nix bringt wenn man WEISS das nebenan nen Sexual-Straftäter wohnt... Das schützt mich auch nicht (oder soll ich jetzt jedesmal die Wohnung wechseln weil ich die falschen Nachbarn habe? Dann wohn ich bald im Wohnwagen...)
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09.08.2010 09:15 Uhr von PakToh
 
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@Vladimir.Danilov: Hast den Knall nicht gehört was?
Können dich gerne mal in die Zeitung setzen mit allen Verfehlungen die du in deinem Leben begangen hast, mal sehen wie dir das gefällt...

Mal im Ernst: Das Mittelalter ist vorbei und die Sicherheitsverwahrung ist auch immer noch da, nur dass sie von den Richtern öfter angeordnet werden sollte.

Und die EU hat nichts mit der Sicherheitsverwahrung zu tun, sodnern die Menschenrechte! - Das hätte ebensogut jedes andere Gericht entscheiden können, welches fürs Völkerrecht und Menschenrecht zuständig ist!

In dem Urteil wurde nur gesagt, dass man, wenn ein Häftling seine Strafe (fast) komplett abgesessen hat, ihm dann nicht nochmal sagen kann: Ne wir lassen dich jetzt doch noch länger drin bis du schwarz wirst... - Und das ist, egal welche Strafe jemand begangen hat, richtig so!

Wenn dann sollte man von vorne herein eine hohe Strafe aussprechen und die Sicherheitsverwahrung anordnen, denn die heisst nur Man bleibt in Haft bis man nicht mehr gefährlich ist, könnte also theoretisch, direkt nach der angeordneten Haftstrafe auch frei kommen, oder eben Sicherheitsverwahrt werden, wenn man noch gefährlich ist.

(Wie dann die Praxis aussieht ist ne andere Sache, denn es ist unwahrscheinlich dass man direkt frei käme, aber man weiss direkt welche Strafe einen erwartet).
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09.08.2010 09:22 Uhr von falkz20
 
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geteilte meinung: fakt ist, wenn ein als potenziell gefährlicher kinderschänder oder sonst was frei gelassen werden muss, ist irgendwas faul!
ok, er hat seine strafe abgesessen. aber die strafe war ja nicht nur süne, sondern sollte ihn auch resozialisieren. was ja scheinbar bei vielen nicht geht.

ich denke nicht das es zu lynchjustits kommen würde. ehr zu solchen wohnslums wie in den usa, wo nur noch kidnerschänder und vergewaltiger wohnen, weil sie wo anderst keiner mehr will.
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09.08.2010 09:24 Uhr von Haarwurm
 
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find ich gut wer die Menschenrechte anderer wie Dreck behandelt und sich einen Spaß aus quälen und töten macht - wieso sollte diese Person ihre Menschenrechte im vollen Umfang behalten?
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09.08.2010 09:25 Uhr von penetrada
 
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Zustände wie in England? http://www.dailymail.co.uk/...

Wie sollen die Täter nach Verbüßen ihrer Haftstrafe wieder ohne Angst vor Schlägen auf die Straße gehen?
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09.08.2010 09:32 Uhr von Unrockstar
 
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So etwas: ist doch lächerlich.
In Deutschland läuft es auf resozialisierung hinaus, darauf baut unser Rechtssystem.
natürlich ist das bei Wiederholungstätern eher fragwürdig, aber nur weil die Politiker bei der Sicherungsverwahrung geschlafen haben, sollten es nicht die Täter büsen, die höchstwahrscheinlich genug Probleme haben.
Dass diese Leute frei herumlaufen ist lediglich der Unfähigkeit der Politik geschuldet, also sollte die auch dafür büßen und nicht die, auf die sowie so schon eingeschlagen wird von Bild und Co.

@Haarwurm:
Sexulstraftäter haben oft psychische Probleme, die man oft auch nicht behandeln kann, aber trotzdem haben sie eine Krankheit und dafür kann man sie schwerlich Verantwortlich machen

[ nachträglich editiert von Unrockstar ]
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09.08.2010 09:35 Uhr von esopherah
 
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@fallobst: gott bist du dumm...
95% aller missbräuche passieren in der familie, also muss niemand vor den bösen männern geschützt werden, die sind schon da! Du willst jemanden schützen ? wie denn? bist du richter oder supermann und damit allhaben? Ein großteil wird auch von geistig zurückgebliebenen begagen, alle gleich wegsperren? kraker idiot..
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09.08.2010 09:41 Uhr von BK
 
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Solche Menschen gehören für immer Weggesperrt. Sie sind Krank und haben anderen Menschen schweren Schaden zugefügt.

Rauslassen und Anprangern bringt nichts... Denn dadurch werden Sie möglicherweise nur "gezwungen" noch so einen Tat oder eine andere Tat durchzuführen um wieder ins Gefängnis zu kommen.... :(
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09.08.2010 10:01 Uhr von don_vito_corleone
 
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Nicht nur Wohnorte: auch Namen und Fotos sollten von Kinderschändern Veröffentlicht werden.

Strafe Absitzen, das ich nicht Lache. Wie oft hört man das so einer Kurz nachdem er seine "Strafe Abgesessen" hat wieder ein Kind Vergewaltigt oder sogar Tötet.

Da hilft es auch nicht wenn man den Eltern dann sagt, "Ja aber der hat seine Strafe schon Abgesessen" oder "Wir wussten das der Kerl der bei ihnen im Haus eingezogen ist ein Kinderschänder ist aber wir dachten er macht es nicht mehr".

[edit;wazzztl]

Psychisch krank. Tolle Ausrede. Ich geh mal Jemanden Umbringen und mach dann einen auf Verrückt.

Buhuhu. Ihr habt wohl alle Keine Kinder die ihr Schützen wollt.

Glaubt ihr echt das ist so ein Tolles Gefühl wenn Plötzlich ein Kind Tot in einem Gebüsch gefunden wird weil so ein Kranker Perverser grad ausm Knast gekommen ist und Nebenan Eingezogen ist und man davon nichts wusste und seine Kinder deshalb ganz Normal allein raus Lässt?
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09.08.2010 10:02 Uhr von PakToh
 
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@falkz20: Keine Lynchjustiz? - Du scheinst eine Hohe Meinung von der Menscheit zu haben...

In dem Punkt muss ich Hobbbes zustimmen: Homo homini lupus est! (Der Mensch ist des Menschen Wolf).

Im Übrigen gebe ich dir Recht, dass es falsch ist wenn man gefähriche Straftäter wieder freilassen muss, aber wenn man seine rechtmässige Strafe verbüßt hat ist man frei und sollte auch so behandelt werden - es ist dann eben wie ich schon schrieb die Strafe die falsch war!

Was bekommt man denn heute als Lehrer der ziog Schüler sexuell bedrängt oder sich an ihnen vergeht? - definitiv weniger als jemand der nen Geldtransporter klaut, ohne jemanden zu verletzen.

Das isst für mich das erschreckende, Wirtschaftsdelikte werden zehnmal höher bestraft als jedes Delikt am Enschen, wenn man keinen Materiellen hitnergrund zugrunde legen kann.
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09.08.2010 10:02 Uhr von sickboy_mhco
 
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einerseits gut, einerseits schlecht, ich bin immer noch für die elektronische fussfessel so kann man immer festsellen wo sich ein täter grad aufhält vor nem kindergarten schule usw usw sollten dort taten begannen werden kann man den schuldigen schnell ausfindig machen oder die tat verhindern. wegen dem veröfentlichen von personalien hmmm schwierig denn dann geht die hetzjagd los auf solche täten denn wenn vater s erfährt wo der vergewaltiger seiner tochter k wohnt kann er ja hinfahren und wer weis was tun, oder stell dir mal vor der vergealtiger zieht aus und ein neuer nachbar zieht ein der kein triebtäter ist oder ähnliches ist denn die justiz ist ja meist sehr langgggsammm bei der verfolgung oder umändern der taten. dann bist du schnell als unschuldiger der depp wenn du es vorher nicht weist in welche wohnung du grade ziehst
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09.08.2010 10:05 Uhr von PeterLustig2009
 
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@fallobst: Kommen wir mal kurz zur Medienpolitik in Deutschland.

Über welche Fälle wirst du unterrichtet.

Über das normale Verfahren wo der Sexualverbrecher für 20 Jahre in den Knast geht, oder wird eher über den Sexualstraftäter berichtet der auf Bewährung frei kommt oder der nur 4 Jahre in den Knast muss?
Wird bei diesen Sonderfällen auch berichtet warum es so kommt? Zum Beispiel dass in 90% dieser Fälle gar kein Schuldspruch wegen Vergewaltigung oder ähnlichem gefällt wird?

WIrd von den Sexualstraftätern die erfolgreich therapiert werden und danach friedlich in unserer Gesellschaft leben berichtet oder über das "Monster" welches nach 1 Jahr rauskommt und direkt das nächste Opfer sucht?

Hilft man dem Opfer wenn man den Wohnort des Sexualstraftäters bekannt gibt?

Wenn man schon so ein heißes Thema anfasst sollte man sich schon überlegen was richtig und was sinnvoll ist.

Übrigens solltest du mal meinen Post gründlich lesen und dann überlegen.

Ich sprach an dass die Fehlerquote bei den Verurteilungen einfach zu hoch ist um das zu realisieren, da man auch jemanden fälschlich in die Mühlen bringen kann und dann ist es aus mit seinem Leben.

Jüngstes Beispiel ist doch Kachelmann,
wurde in Untersuchungshaft genommen, die Medien haben sich draufgestürzt wie ein Aasgeier auf seine Beute und die Sensation draus gemacht.
Jetzt kommt raus, war wohl doch alles gelogen aber der Makel bleibt. Wieviele werden weiterhin denken er hat sie vergewaltigt.

In 5 Jahren werden viele noch sagen, Kachelmann, da war doch mal was mit ner Vergewaltigung.

Alexander Türk (Moderator im deutschen Fernsehen) wurde 98 wegen Vergewaltigung angeklagt. Obwohl seine Unschuld bewiesen wurde, verlor er seinen Job und hat bis heute keinen Job mehr gefunden.

Das sollte man bedenken.
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09.08.2010 10:09 Uhr von PeterLustig2009
 
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@PakToh: Du kannst nicht Strafendie dir weniger schlimm erscheinen miteinander vergleichen.

Übrigens bekommt man für einen Überfall ohne Tote (sonst ist es Mord) max. 8 Jahre. Für Sexualverbrechen zwischen 5 und 20 Jahre. Also ganz so schlimm ist es nicht :)
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09.08.2010 10:32 Uhr von maretz
 
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@don_vito & co Ich finde das Argument immer klasse: "Wie oft hört man das die nach dem Knast das wiedermachen". Ein gutes Argument - großes Kino für euch... Wie oft hörst du denn das "normale" Menschen KEIN Kind vergewaltigen? Also wenn dann lese ich in der Zeitung das z.B. der nette Familienvater von Nebenan gestern doch ne Frau getötet hat o.ä. Also: Alle Familienväter töten - weil man immer nur hört das die sowas machen? Denn ich habe noch nie irgendwo gelesen: "Familienvater Meyer von Nebenan hat gestern gar nichts getan!".

Na - merkst du was? Stimmt - du hörst von Verbrechern die sich wirklich gebessert haben nunmal nichts mehr. Kein wunder also das du "oft" hörst das die Rückfällig werden - da Bild & Co. das ausschlachten bis zum Ende...

Wenn also deine Lösung ist: Lynchen weil die das wieder machen könnten -> gut, und wer morgen aus nem Laden was klaut könnte das wieder machen. Also ab zum Marktplatz und die Hand abhacken! Ging im Mittelalter doch auch ganz gut. Vorteil: Der kann sich nur max. 2x erwischen lassen - weil mit den Füßen klauen is scho schwer! Und du wirst lachen: Auch bei Dieben/Einbrechern usw. hörst du oft das die nach dem Knast das gleich wieder machen - du hörst aber selten das die das NICHT wieder gemacht haben!

Sorry - aber mit solchen Stammtisch-Parolen sollte man lieber vorsichtig sein. Denn ansonsten bietet sich die Rückkehr zum Mittelalter an - inkl. Verbrennung u.ä. für schwere Verbrechen. Oder wo möchtest du die Linie ziehen? Vergewaltigung -> Tod. Mord -> Tod. Was ist aber z.B. mit nem Raub (die Opfer sind auch oft dauerhaft geschädigt und haben Angst allein zu sein...)? Auch Tod? Und Einbruch (auch hier haben die Opfer oft Probleme weil die sich in der eigenen Wohnung nicht mehr sicher fühlen)? Also auch Tod... Nen Auto-Diebstahl? Je nachdem was du für ein Auto nimmst und wem das gehört kannst du auch da schon für große Probleme sorgen (z.B. Familien -> die können sich nicht mal eben nen neues Auto kaufen - und müssen den Einkauf jetzt umständlich per Bus/Bahn transportieren). Also schonmal Hand-Ab... Kneipenschlägerrei - und der andere fällt ungünstig d.h. Rollstuhl: Du hast dessen Leben auch zerstört -> Tod? Was ist denn mit Fremdgehen? Hier zerstörst du ggf. ne Familie -> also sowohl derjenige der Fremdgegangen ist als auch die Person die das mitgemacht hat gleich erstmal bestrafen (hier empehle ich dann Säure fürs Gesicht -> dann will die niemand mehr). Hmm - also wo möchtest du die Grenze ziehen? Wann zerstörst du ein Leben und wann wäre das für dich noch "ok" das du eine geringe Strafe akzeptierst?

Und nur mal nebenbei: Du schützt auch keine Opfer damit. Nehmen wir nur mal an du weisst das Hr. Meyer von Nebenan ein verurteilter Sexual-Straftäter ist. Nun wird Hr. Meyer von Nebenan wieder rückfällig. Da er aber weiss das er nunmal zuerst verdächtigt wird bringt er die Frau/das Kind doch lieber gleich um und verscharrt das irgendwo im Wald o.ä. wo es niemand findet. Kein Opfer -> keine Tat... Und solang du nicht weisst ob deine Frau / dein Kind einfach nur abgehauen ist oder was los ist - willst du gleich Hr. Meyer ans Leder und den Umbringen? Dumm nur wenn dein Kind nach 3 Tagen mit schlechten Gewissen vor dir steht und beichtet das es Unsinn gemacht hatte und daher angst hatte nach hause zu kommen... Gehst dann rüber zu Hr. Meyer und machst ne Wiederbelebung bzw. seine Verletzungen wieder weg? Oder wenn deine Frau plötzlich wieder vor dir steht und dir sagt "Sorry Schatz,ich war bei nem anderen" -> gehst dann rüber "Sorry Hr. Meyer, mein Fehler... aber ich wusste ja nich das meine Frau nen anderen hatte...". Tja - schon doof mit so selbstjustiz, oder? (Und auch da gilt: Wie oft hast du gelesen das sich Leute trennen oder nen Kind aus Angst einige Tage sich nicht nach Hause getraut hat...).
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09.08.2010 11:09 Uhr von Sabamos
 
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Heisses Thema: Interessant das die Meinungen hier sowas von auseinander gehen...

Ich selber habe eine 4 Jahre alte Tochter. Mein erster Kommentar wäre sicher gewesen...Prima, alle bekannt machen - dann kann ich meine Tochter besser schützen.

Aber wie ? Wegziehen ? Eher nein, den Typ aus dem Verkehr ziehen ? Schon gar nicht ...bleibt nur noch:

A) Ständig aufpassen was der Typ macht oder
B) Ihm die Hölle heiß machen bis er wegzieht.

Im ersten Fall würde ich meines Lebens nicht mehr froh und würde ständig in Angst leben - ganz zu schweigen davon das die Gefahr eventuell von den Personen denen man es gar nicht zutraut meist größer ist - weil diese nicht unter Beobachtung stehen !

Im zweiten Fall würde dieser Mensch nie wieder eine Möglichkeit haben sich in die Gesellschaft zu integrieren und sich logischerweise erneut gegen die Gesellschaft stellen "auf die ein oder andere Art und Weise".

ICh selber bin auch der Meinung das der TÄTER nicht im Mittelpunkt stehen sollte - sondern das OPFER. Aber wenn die Gesellschaft sowieso nicht glaubt das diese Menschen jemals wieder integriert werden können, dann verstehe ich die "milden" Strafen nicht . dann bitte immer "Lebenslänglich". - Dieser Meinung bin ich im übrigens nicht !
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09.08.2010 11:47 Uhr von Marius2007
 
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Das ist ja schön und gut Klar ich finds auch wiederlich was die gemacht haben aber dann sind wir nicht mehr weit entfernt von Zeiten zwischen 14.Jahrhundert und 15.Jahrhundert , fehlt nur noch das der jenige irgendwo zur Schau gestellt wird und angespuckt werden darf.

Ich würde dem Typen vermutlich auch an die Gurgel gehen aber wenn wir uns soweit herablassen als Menschen dann sind wir kein Stück besser.
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09.08.2010 12:13 Uhr von luaf
 
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ja klar! ja klar! was für eine sicherererererere welt muss es werden, wenn gewisse kleinbürger leute in ihrer nachbarschaft, vorallem in solchen delikaten fällen, problemlos identifizieren können. die sind dann sicherlich 24h/7tage die woche auf der pirsch, um, zweifelsohne grausame, verbrechen zu verhindern!

toll toll
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09.08.2010 12:44 Uhr von shadow#
 
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Gesundheits- und Sozialsystem sind geschafft: Also wird jetzt fleissig der Rechtsstaat in Schutt und Asche gelegt...
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09.08.2010 12:51 Uhr von Bruno2.0
 
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Gibt: es in den USA schon und daran können wir doch sehen wie das so ablaufen wird/bzw. was die Folgen sein werden
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09.08.2010 13:09 Uhr von Maverick Zero
 
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Menschenrechte: Verurteilte Verbrecher öffentlich an den Pranger zu stellen darf auf keinen Fall in Deutschland erlaubt werden. Das sind Methoden aus dem finstersten Mittelalter. Nicht nur, dass dies gegen die Würde eines jeden Menschen verstößt (und die gilt auch lt. §1 GG für verurteilte Straftäter), es setzt diese auch der Gefahr durch andere Menschen aus (Selbstjustiz). Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass eine Person doch unschuldig ist, so ist deren Leben aufgrund dieser Bloßstellung bereits ruiniert.

Sicher mag einem das Wissen darum, dass ein ehermaliger Sträfling in der Nachbarschaft wohnt ein gewisses Gefühl der Sicherheit geben, da man aufgrund dieses Wissens agieren kann. Aber wie würde das konkret aussehen? Wegziehen? Den Nachbarn unter ständiger Beobachtung halten? Den Nachbarn mobben, bis dieser weg zieht? Den Nachbarn vllt. sogar töten? Letztendlich gewinnt man hierdurch nicht wirklich einen Vorteil. Der Bloßgestellte verliert aber unglaublich viel.

Das Urteil, dass eine nachträglich ausgesprochene Sicherungsverwahrung gegen die Menschenrechte verstößt begrüße ich jedoch. Man kann nicht eine Strafe verhängen, warten bis der Verurteilte diese Strafe fast bis zum Ende abgesessen hat und dann sagen "ätsch, du bleibst hier bis zum Ende aller Tage".

Bei entsprechend schweren Vergehen müssen einfach höhere Strafen ausgesprochen werden. Dann passt das auch. Man muss sich doch nur mal ansehen, mit was für verhältnismäßig kurzen Strafen Vergewaltiger und Kinderschänder davonkommen - mal in Relation zu einem Downloader kopierter Filme gesetzt.

Wie mit der Situation im Konkreten umgegangen werden soll muss noch geklärt werden. An den Pranger zu stellen und Verurteilte öffentlich zur Schau zu stellen ist aber definitiv keine Lösung!
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09.08.2010 13:09 Uhr von Oderic
 
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Ich seh schon: den marodierenden Mob mit Fakeln ala sturm auf Burg Frankenstein.

[ nachträglich editiert von Oderic ]

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