08.08.10 14:17 Uhr
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Neues Konzept: Riesenballons als Mittel gegen ausgediente Satelliten

Das Problem mit ausrangierten Satelliten und dem durch sie entstehenden Weltraummüll wird immer gravierender. Ein Team um Kristin Gates von der Global Aerospace Corporation in Altadena (Kalifornien) hat im Rahmen einer Konferenz in Toronto nun ein neues Konzept gegen diese Problematik vorgestellt.

Basis ihres Konzepts sind große Ballone, die im zusammengefalteten Zustand mit neuen Satelliten ins All geschossen werden. Hat der Satellit seine Aufgaben erfüllt, wird der Ballon mit Helium gefüllt, wodurch sich der Reibungswiderstand in der äußeren Atmosphäre erhöht und der Satellit nach rund einem Jahr verglüht.

Das System ist mit einer Masse von 36 Kilogramm deutlich leichter - und damit kostengünstiger - als die Menge Treibstoff, die zur manuellen Bahnkorrektur nötig wäre. Die Nachteile des Systems sind allerdings die maximale Einsatzhöhe von 1.500 Kilometern und die vergrößerte Angriffsfläche für herumfliegenden Weltraummüll.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mittel, Satellit, Konzept, Weltraummüll
Quelle: www.newscientist.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2010 14:17 Uhr von alphanova
 
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Das Konzept scheint zwar logisch, hat aber wohl noch ein paar kleinere Fehler. Die Quelle spricht beispielsweise von einer drohenden "Verstopfung" des Bereichs zwischen 750 und 900 Kilometern Höhe, wenn viele ausgediente Satelliten dort ihre letzten Erdumrundungen machen. Die Ballone hätten einen Durchmesser von fast 40 Metern, was deutlich größer ist, als ein herkömmlicher Satellit.
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09.08.2010 21:48 Uhr von Sopha
 
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Klasse ansatz: Wie gesagt, im Grunde ne ganz schicke Idee....Nur ich denke durch die genannte Größe werden die recht schnell eher einem Käse ähneln. Vielleicht wäre eine andere Alternative mehrere "killerballons" (lol) hoch zuschicken die eben die alten Satelliten wieder heimbringen.


MfG

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