Debatte um mögliche Begnadigung der Westernlegende "Billy the Kid"
Der Name "Billy the Kid" ist seit langer Zeit praktisch untrennbar mit dem Wilden Westen verbunden. Ein Grund dafür ist, dass sich viele Legenden um den Namen ranken, weil es nur sehr wenige gesicherte Informationen gibt. Nun ist eine Diskussion um eine Begnadigung des gesetzlosen Mörders entbrannt.
Hintergrund ist ein mögliches Versprechen von Lew Wallace, dem Gouverneur New Mexicos im Jahre 1881. Dieser hatte Billy the Kid angeblich eine Begnadigung versprochen, wenn er als Kronzeuge in einem anderen Mordfall auftritt. Billy the Kid machte seine Aussage als Kronzeuge, doch Wallace brach sein Versprechen.
Bill Richardson, amtierender Gouverneur von New Mexico, zieht daher eine nachträgliche Begnadigung Billy the Kids in Erwägung. Susan Floyd Garrett, die Enkelin des Sheriffs, der Billy the Kid im Jahr 1881 erschoss, lehnt dies vehement ab: Sie fürchtet eine irreparable Rufschädigung ihres Großvaters.