07.08.10 19:54 Uhr
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Leiharbeit: CSU gegen Mindestlöhne

Nach Ansicht der CSU sind die geltenden Rechte bei der Leiharbeit völlig ausreichend. Aus diesem Grund lehne sie auch einen Mindestlohn in der Zeitarbeit ab.

Damit reagierte die CSU auf die Forderung eines Top-Managers von einen der größten Zeitarbeitsfirmen in Europa nach Mindestlöhnen (ShortNews berichtete).

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) sagte als Grund: "Den Lohnwettbewerb nach unten können wir auch nicht durch Mindestlöhne stoppen." An diesem Zustand sind die deutschen selber Schuld, so Frau Haderthauer, weil die Verbraucher immer zum billigsten Anbieter gehen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, Mindestlohn, Leiharbeit, Christine Haderthauer
Quelle: de.news.yahoo.com
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2010 19:57 Uhr von anderschd
 
+31 | -1
 
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Das hat sie nicht wirklich gesagt, oder?
OMG weg mit dieser Partei.
Als wenn höhere Preise bei den Mitarbeitern landen im Portemonnaie.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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07.08.2010 19:58 Uhr von leerpe
 
+6 | -0
 
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Doch hat sie.
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07.08.2010 19:59 Uhr von ferrari2k
 
+16 | -0
 
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Unglaublich: da bleibt einem echt die Spucke weg...
Die Frau ist untragbar... Weg mit der!
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07.08.2010 20:18 Uhr von realsatire
 
+13 | -1
 
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nicht nur mit der Frau weg, die FDP ist natürlich auch gegen Mindestlohn, andere Parteien sind zumindest nicht öffentlich dafür.
Weg mit den ganzen großen Parteien, wirkliche Volksparteien her!
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07.08.2010 20:40 Uhr von tomtomtron
 
+19 | -0
 
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drecks Zeitarbeit und Job Vermittler: die ziehn ein alle nur ab. Die einen wollen den Vermittlungsgutschein vom Staat die andern keine guten Löhne zahlen.

Firma pleite gegangen, nix neus bekommen. Nur Zeitarbeit für die hälfte des normalen Lohns.. neue Firma wollte mich nur übernehmen, wenn ich weiter für den Lohn der zeitarbeitsfirma arbeite..
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07.08.2010 20:58 Uhr von Klaus0909
 
+12 | -1
 
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Habe wohl was verpasst: Die rennen alle zu den billigsten !!! Ja wo hin den sonst! Mein Netto Lohn wird immer weniger aber die Preise steigen. Und Leiharbeit mann lest mal die Verträge von denen wollte mal Anfangen bei einer LEIHFIRMA das ist SKAVENTUM .
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07.08.2010 21:17 Uhr von strausbertigen
 
+11 | -1
 
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lol haha: ""Den Lohnwettbewerb nach unten können wir auch nicht durch Mindestlöhne stoppen." An diesem Zustand sind die deutschen selber Schuld, so Frau Haderthauer, weil die Verbraucher immer zum billigsten Anbieter gehen. "

Warum kaufen die Leute denn nur billigst ein? Weil der Drecksstaat ihnen die Hälfte ihres Lohnes klaut, weil wir dank Lobby und Parteiendiktatur Energiekosten haben die in ganz Europa nicht zu toppen sind. Dem Arbeiter wird hier staatlich doch überall das Geld aus der Tasche gezogen, das fängt bei den abartigen Krankenkassenbeiträgen an, geht über 75% Steuern an der Tanke, weiter bei fast 50% für den Staat arbeiten und endet fast irgendwo bei 19% MwSt.

Mann Mann echt...diese ganzen Politiker aller Parteien gehören endlich zur Rechenschaft gezogen und am besten eingelocht, damit wir wieder Deutschland haben können staat diesen elenden Marionetten und Volksfeindstaat!
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07.08.2010 21:27 Uhr von Xadramir
 
+8 | -0
 
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Nun ist es raus: Also neuerdings sind wir Arbeitnehmer dran schuld das wir zu wenig verdienen. Aha höchst interessant, da sieht man wieder wer alles gut von den Lobbys bezahlt wurde.
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07.08.2010 22:51 Uhr von stofflismus
 
+0 | -0
 
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Diese CSU verhaält sich auch nur wie das Pferd beim Schach: Mal dorthin, mal hierhin hüpfen... Hauptsache immer in Bewegung um alle evtl. Wählerschichten anzusprechen. Effekt? Mogelpackung erster Güte, siehe jetzige Regierungskoalition, da hat man sich auch einen gleichberechtigten Partner mit den Neoliberalen in dieser Hinsicht ausgesucht...
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07.08.2010 23:39 Uhr von Herkoo
 
+0 | -1
 
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@all: Ich glaub,die nächste Zeit wird interessant.....sehr sogar.

Achtung ab 18 !!!

http://www.youtube.com/...
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08.08.2010 00:28 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -3
 
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die aussage trifft exakt zu: "Den Lohnwettbewerb nach unten können wir auch nicht durch Mindestlöhne stoppen."

in den anfängen und inmitten der globalisierung sind mindestlöhne auf nationaler ebene für die katz.

die meisten unternehmer würden geradezu genötigt werden, ihre produktion zu verlagern, versüßt mit einer dicken eu-subvention.

auch wenn es sich hart anhört, mindestlöhne sind in der globalisierten welt für uns deutsche als exportabhängige nation kontraproduktiv.

solange es länder gibt wo zehn arbeitskräfte soviel kosten wie bei uns ein einzelner, wird sich an dem zwang am markt bestehen zu können nichts ändern.

der allumfassende kostendruck setzt den verwöhnten westlichen industrienationen natürlich ziemlich zu.
aber das wussten die globalisierungswerber von anfang an, das dieser wettbewerb gegen 30 cent arbeiter aus asien und sonstwo zu extremen sozialen verwerfungen (hier bei uns) führen wird.
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08.08.2010 00:55 Uhr von anderschd
 
+5 | -0
 
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Selbst wenn euro(e): Analysen zutreffen, ist es gerade zu pervers nicht dafür zu sorgen, dass man von seiner Arbeit vernünftig leben kann.
Vllt sogar noch aufstocken muß, gleichzeitig den Leuten aber vorwirft sie sind selber Schuld weil sie zu billig einkaufen.

Pfui vor dieser volksfernen Abschaumpolitikerin

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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08.08.2010 02:48 Uhr von alicologne
 
+6 | -0
 
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Einfach mal zum Nachdenken! Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, sagte ein weiser Senator, „Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns."

Stellt euch mal vor, alle Hartz4 Empfänger, Aufstocker oder allgemeinen "Arme" würden sich ein Armband anlegen.. Was wäre dann evtl. los?

[ nachträglich editiert von alicologne ]
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08.08.2010 03:03 Uhr von myotis
 
+5 | -0
 
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@Digitalkaese: USA Mindestlohn für alle Japan China sogar Brasilien hat einen. sind die alle real-sozialistisch?
Was hierzulande real-sozialistisch ist ist das man hier zu einer Arbeit von der man nicht leben kann nicht nein sagen kann.
Wen eine Branche es sich nur leisten kann nicht kaputt zu gehen wen ihre Beschäftigten nebenher Hartz V aufstocken dann ist es besser sie auszulagern.
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08.08.2010 09:04 Uhr von frederichards
 
+1 | -0
 
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Leiharbeit begrenzen über Abgaben: Auf Leiharbeit, also auf den gezahlten "Bruttolohn" an den Verleiher durch das leihende Unternehmen muss Sozialversicherung fällig werden, damit auch diese Jobs am Solidarpakt beteiligt sind.

Die Anzahl der Beschäftigten in einen Unternehmen darf nicht mehr als 1% aus Leiharbeitern (wenn 1% kleiner eine Arbeitskraft, dann ein Leiharbeiter) bestehen, ansonsten wird eine Leiharbeitsabgabe fällig, 30% vom Brutto des Leiharbeiters, zu zahlen vom Verleiher, versteht sich.

Diese 30% könnten dann wieder direkt (Abgaben haben den Vorteil der Zweckbindungsmöglichkeit) in Bildung, Weiterbildung fließen.

Arbeit ist nicht billig und gute Arbeit erst recht nicht. Dazu muss die Leiharbeit angepasst werden, weil diese aufgrund der Abkopplung von Solidarischen Systemen nicht an Volkswirtschaftskosten angeschlossen sind!

Wird das nachgeholt die Leiharbeitsmöglichkeit begrenzt, nimmt das Lohndumping von alleine ab.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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08.08.2010 09:31 Uhr von Pitbullowner545
 
+4 | -0
 
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aja: die deutschen sind selbst schuld? also die die von ARGE und Arbeitsamt gezwungen werden dahin zu gehen weil sonst 3 Monate sperre?..

eh diese tusse sollte man mal schön in zeitarbeitsfirmen stecken, und sämtliche CSU mitglieder auch mal so klärwerk schrubben für 3,25€..
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08.08.2010 11:27 Uhr von BuFu
 
+5 | -0
 
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@ hofn4rr: "in den anfängen und inmitten der globalisierung sind mindestlöhne auf nationaler ebene für die katz."
"auch wenn es sich hart anhört, mindestlöhne sind in der globalisierten welt für uns deutsche als exportabhängige nation kontraproduktiv."

das ist doch müll was du sagst. es gibt einige länder mit mindestlöhnen und die leben auch noch. die haben auch nicht erst seit gestern mindestlohn.
das wir exportabhängig sind, liegt an der falschen strategie der politik bzw. der wirtschaft. du lobst in dein text die exportwirtschaft dabei ist sie ziemlich gefährlich für uns. was ist, wenn unser export durch billigarbeiten in china & co weg fällt ?? unser binnenmarkt wird den freien fall nicht auffangen, weil politik und wirtschaft den binnenmarkt kaputt gemacht hat dabei kann man in binnenmarkt das meiste geld für den stadt machen
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08.08.2010 15:36 Uhr von derSchmu2.0
 
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Siel lass den Kaese*g*, der braucht nur Aufmerksamkeit...

Ein Mindestlohn hat auch schon in vielen anderen Laendern funktioniert. Spuelt weiter Steuern und andere Beitraege in die Kassen, kurbelt die Binnennachfrage an etc...

Wenn ich heutzutage zu billigeren Anbietern gehe, dann nur, weil ich keine Alternativen habe, gabs ma nen Bonus etc, wurd sich auch ma was gegoennt...

Aber is klar, nehma lieber nen ´Mindestlohn´, der den Aufwand, den Job anzutreten etc, so unterschreitet, dass man immer noch an Beitraegen vom Staat gebunden ist, so dass man immer an der kurzen Leine gehalten wird. Eine Ablehnung solcher Stellen wird dann mit einem Stop von sozialer Hilfe bestraft. Zeitarbeit tut sein uebriges und so entmuendigt man den gemeinen Buerger, da dieser nicht mehr vorausplanen kann und ihm somit keinen grossen Wurf mehr gelingt...
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09.08.2010 05:17 Uhr von martin28a
 
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Grausam: Diese Frau hat eine grausame Ansicht, natürlich kann Lohndumping durch den Mindestlohn gestoppt werden, weil man dann eine rechtliche Handhabe hat, dass es nicht weiter nach unten geht, außerdem können die Deutschen nur noch in Billigdiscountern einkaufen gehen, weil sie ja kaum noch was verdienen.

Meine Güte, ich verstehe diese Partei nicht mehr, wer wählt so was noch ?

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