07.08.10 15:08 Uhr
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Gesundheitsreform: Patienten sollen Arztbesuch teilweise selbst bezahlen

Laut einem Artikel der "Bild"-Zeitung sollen die Gesundheitsexperten der CDU und FDP weitere Spitzfindigkeiten planen, um die Bürger noch mehr an den Gesundheitskosten zu beteiligen.

Schon ab 2011 sollen Kassenpatienten zwei Prozent der Arztkosten selbst tragen. Dafür sollen alle anderen Zusatzbeiträge wegfallen.

Ganz im Gegensatz zu den heute üblichen Zuzahlungen im Gesundheitsbereich, sei die Selbstbeteiligung nicht gedeckelt, so die "Bild"-Zeitung.


WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arzt, Kosten, Gesundheitsreform
Quelle: www.focus.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2010 15:08 Uhr von ROBKAYE
 
+55 | -9
 
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Diejenigen, die CDU und FDP gewählt haben, werden sich spätestens jetzt überlegen, ob sie nicht eine riesengroßen Fehler begangen haben. Anstatt die Pharmaindustrie an die Kandare zu nehmen, die Beitragsbemessungsgrenze aufzuheben, oder das Beamtentum endlich solidarisch und somit sozialversicherungspflichtig zu gestalten, ziehen sie uns immer weiter aus, dieses Pack von Marionetten der Industrie... Ich prophezeie hiermit: Bei der nächsten Wahl liegen CDU/CSU u. FDP zusammen unter 23%.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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07.08.2010 15:35 Uhr von Benno1976
 
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Toll, dann lässt sich nach 3-4 Arztbesuchen die Hälfte der Bevölkerung in Hartz 4 fallen, dann kostet es nämlich nix und die anderen arbeiten dann rund um die Uhr um ihre Gallenstein-Op. abzubezahlen. Klasse ausgedacht, wie immer! Das wird noch interressant nach der Sommerpause. Mal sehn wie man uns (Beitragszahlern) das beibringen will. In ein paar Jahren haben wir dann die Bevölkerung soweit ausgedünnt, da hat dann keiner mehr was gegen die freudig erwarteten Migrantenströme die in den neuen Armutssektor fluten werden.
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07.08.2010 16:07 Uhr von ZzaiH
 
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jaja: amerikanische verhältnisse...
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07.08.2010 16:16 Uhr von KingPiKe
 
+34 | -0
 
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Bessere Idee: Warum icht gleich die ganzen Kosten selbst tragen und trotzdem die Krankenkassenbeiträge behalten. Macht doch wesentlich mehr Sinn :)

Aber mal im Ernst. Was soll die dumme Idee denn schon wieder? Dam uss man sich ja ernsthaft überlegen aus dem Haus zu gehen. Kann ja passieren, dass ich in einen Unfall verwickelt werde und dann nciht nur mit den Scherzen leben muss, sondern auch noch mti den Kosten. 2% klingt ja nicht so viel, aber wenn man sich mal überlegt wie teuer eine Operation, Röntgen, Medikamente ect sind, dann ist das schon ne ganze Menge.
Anstastt einfach mal die über 200 Krankenkassen in Deutschland auf einen Bruchteil zu senken und somit den Verwaltungsaufwand zu minimieren und damit die Kosten zu senken, wird lieber überlegt, wie man den Bürger das Geld aus der Tasche ziehen kann.
Ganz großes Kino, libe Regierung...wirklich hervorragend...hervorragend dämlich!
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07.08.2010 16:19 Uhr von megamanxxl
 
+34 | -2
 
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is doch so gewollt wegen nem gebrochenem arm geht man da halt nicht mehr hin, weil man vielleicht nicht kann?! oder man wartet solange, bis man sein auto verkauft hat? hm... yo^^ vielleicht irre ich mich ja auch? kann ja sein, dass unser wohl bei den politbonzen an oberster stelle steht ? :D
wenn man nich zum arzt, weils zu teuer is und man anschließend das zeitliche segnet, is das ja nich so schlimm^^
ein anderer politiker hat doch mal gesagt, dass menschen 75+ (oder so) keine medizin oder behandlungen mehr bekommen sollen!?! is paar jahre her...
ich finde, dieser man hat das ausgesprochen, was vielen politikern schon jahre lang im kopf rumspukt!!

"Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott."
(Carl Theodor Körner, dt. Dichter, gefallen 1813 im Freiheitskrieg gegen Napoleon)
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07.08.2010 16:27 Uhr von datenfehler
 
+29 | -2
 
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@Autor: "Diejenigen, die CDU und FDP gewählt haben, werden sich spätestens jetzt überlegen"
Gar nicht überlegen werden sie. Das deutsche Wählervolk bevorzugt es zu wählen, nicht sich zu überlegen was sie wählen. Sich danach darüber zu beschweren... DAS macht der deutsche Bürger. Und es wird immer wieder beton, wie schlecht es uns geht... "Wir ändern nichts, aber jammern tun wir laut!" DAS ist die Devise des Volkes...

vox populi, vox Rindvieh?
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07.08.2010 16:33 Uhr von megamanxxl
 
+6 | -2
 
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@datenerror: yo... ich kenne so ne falsche die noch nicht einmal wählen geht und hinterher sagt "yo, is halt so!" mein einer kumpel findet auch bürgerarbeit ok!!! ahhh ...er macht auch nur nen job für dumme, den man leicht durch bürgerarbeiter ersetzen kann! da er aba so von sich überzeugt ist und meint "mein arbeitspensum schafft sonst keiner!"
und ... er hat sich eine riester-rente aufschwatzen lassen!

was sagt uns das? der typ hat kein plan!!
wie kann ich ihm überzeugen wählen zu gehen?
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07.08.2010 17:05 Uhr von SoRgen
 
+35 | -5
 
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Hauptsache die Familien im Ausland sind rundum ver: sorgt

Deutschland hat Sozialversicherungsabkommen mit vielen Ländern, zum Beispiel Türkei, Polen, (Ex-)Jugoslawien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Israel, Tunesien, Kroatien, Marokko und noch ca. acht weitere sollen dazukommen.

Beispiel: deutsch-türkisches Sozialversicherungsabkommen vom 30.04.1964 (!)

Es beinhaltet, daß in der Türkei lebende Familienangehörige eines in der Bundesrepublik versicherten Türken als anspruchsberechtigte Mitversicherte nach türkischem Recht gelten. Dies bedeutet, daß die deutschen Krankenkassen nicht einmal bestimmen können, wer zu dem mitversicherten Personenkreis gehört.

Dadurch sind nach türkischem Recht auch ganze Großfamilien – incl. der Eltern und Geschwister – zu Lasten der Deutschen Krankenkassen kostenfrei mitversichert. Es spielt auch keine Rolle, ob die in der BRD versicherten Ausländer hierarbeiten, Alg- I- oder ALG-II- Empfänger sind und deren Familien dauerhaft in ihrem Heimatland wohnen.

ich denk mit dem streichten dieser Abkommen könnte man sich die ein oder andere Milliarden einsparen...


[ nachträglich editiert von SoRgen ]
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07.08.2010 17:36 Uhr von SoRgen
 
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@ onay: nein nicht die türken... sondern unsere politiker die so ein derbes sinnloses abkommen beschließen

oder kannst du mir den sinn dahinter genauer erklären ?
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07.08.2010 18:08 Uhr von realsatire
 
+9 | -1
 
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amerikanische Zustände? Haben wir doch schon lange, wer arm ist, ob mit oder ohne Arbeit kann sich Gesundheit nicht mehr leisten.
Nur können wir eben nicht wählen, ansonsten wären sehr viele ohne Krankenversicherung, bei Notfällen würde da wie in Amerika auch geholfen werden. Nicht mehr aber auch nicht weniger, als es jetzt mit Versicherung ist.
Warum ging es eigentlich vor einigen Jahren noch ohne Probleme ohne Praxisgebühr, sogar mal völlig ohne Zuzahlungen? Was ist denn so viel teurer geworden, vielleicht die Gehälter der Spitzen der Krankenkassen und Arzneimittelhersteller?
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07.08.2010 18:49 Uhr von Chuzpe87
 
+12 | -1
 
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Wofür zahl ich eigentlich noch meine Sozialversicherungen? Ich hab demnächst eine OP vor mir und muss die Vollnakose dafür zahlen - 200€.
Und wenn man mal richtig behandelt wird, gehen da locker mehrere 100€ weg. Heute sind es vielleicht 2%, 2015 sind es dann vielleicht schon 10%. Diese ganzen Heuchler die sich Politiker nennen, kannste alles inne Tonne kloppen.
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07.08.2010 19:15 Uhr von Herbstdesaster
 
+17 | -0
 
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@Benno: Ja, da muss ich dir aber mal was anderes sagen...ich bekomme auch H4 und als ich zuletzt zwei Kronen brauchte, musste ich etwa 300 € selber aufbringen, trotz H4.

Gut, ich hatte mich auf Raten geeingt, aber die Rate muss man auch erstmal aufbringen können.

Die Zeiten, dass alles ärztliche vom Amt übernommen wurde sind vorbei, das gabs mal als es noch Sozialhilfe gab, genauso wie Zuschuss für Kleidung und Möbel.

Hartz4 ist nicht für jeden ein Zuckerschlecken...das was man im TV immer sieht, sind Ausnahmefälle...in keiner Show wurde bisher ein ganz normaler Single gezeigt, man sieht immer nur Säufer und die prolligen H4-Familien.
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07.08.2010 22:36 Uhr von Twaini
 
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unfassbar mal wieder Nach dem Motto die Elite geht weiter munter zum Arzt weil sie es sich leisten kann und das arme Volk wird langsam dahin scheiden.

Zudem das bei einer solchen Ideen wieder Ärzte ihre Praxen schliessen können weil Einnahmen fehlen werden und da durch entsprechend wieder Arbeitsplätze baden gehen muss man ja an dieser Stelle nicht erwähnen oder??

Unsere Regierung ist einfach nur Assozial,Unmenschlich und Katastrophal kapitalistisch ausgerichtet.....wer bitte hat diesen Drecks Haufen gewählt?

[ nachträglich editiert von Twaini ]
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07.08.2010 22:48 Uhr von stofflismus
 
+1 | -1
 
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Im Hinblick auf die Transparenz und Korruptionsbekämpfung empfinde ich dies als doch äußerst vorteilhaft! Denn welcher 0815 Kassenpatient hat sich jemals eine Rechnung, welche die Krankenkassengeeinschaft zahlte, mal nach Hause schicken lassen? Wohl nur wenige... gerade bei kleinen Hausarztbesuchen kann man gut den einen oder anderen "zehner" Bonus einstreichen... Wenn nun der Patient ein bisschen zur Kasse gebeten wird und natürlich dafür auch eine Rehcnung mit den Behandlungskosten bekommt, lassen sich solche Fälle weiter eingrenzen. Denn Ärzte sind auch nicht bessere Menschen, als so viele andere. Hört mit der Heroisierung dieses Berufsstandes endlich auf!
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07.08.2010 22:57 Uhr von Chris9988
 
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Ich finde unsere Politiker zum Kotzen....

und bitte keine kommentare "selbst gewählt"...
dann sollen solche Schlaumeier erst mal erklären wie man Politiker erkennt, die nicht mit irgendwelchen Mafiosies (entschuldigung an die echten Mafiosies, könnte ja schon fast ne beleidigung für diese sein) oder Managern in einem Boot sitzen und übers Deutsche Volk lachen.

Wir bezahlen jeden Monat Milliarden an die Krankenkassen.... und wo bleibt das Geld ???

[ nachträglich editiert von Chris9988 ]
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08.08.2010 00:33 Uhr von shadow#
 
+6 | -2
 
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@Chris9988: Woran du die erkennst?
Ganz einfach: Die sind nicht in der FDP!

Mit keiner anderen Partei wäre dieses Gesundheitsfiasko so passiert!

Vielleicht wäre nichts passiert, vielleicht wären die Beiträge mal wieder ein bisschen gestiegen.
Wir hätten aber nicht die Abwendung vom Solidaritätsprinzip und eine gezielte Mehrbelastung der unteren Einkommensschichten!
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08.08.2010 01:03 Uhr von newsgrobi
 
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@stofflismus: Ich bin wirklich beruhigt, dass wenigstens ein Leser hier einen halbwegs vernünftigen Laut von sich gibt.

Im Übrigen halte ich es auch für wichtig, jedem Bürger eine direkte Rückmeldung über die angefallenen Gesundheitskosten zu vermitteln (und mehr sind zwei Prozent nicht). Und wenn es nur dazu dient ein allgemeines Kostenbewusstsein zu entwickeln, das es meiner Meinung nach beim Thema Gesundheit momentan nicht gibt.

Und an alle Nörgelmeier hier, ich hätte gern eure Vorschläge zur Kostendämpfung im Gesundheitssystem!
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08.08.2010 01:44 Uhr von aaargh
 
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Gute Idee, aber das Endspiel vergeigt! Prinzipiell ist eine prozentuale (!) Selbstbeteiligung eine gute Idee, dürfen ruhig auch 10% der Arztkosten sein. Dann überlegt man sich nämlich ob man wegen irgend ner Lappalie zum Doc rennt, auch wenns nur 5€ SB kostet.

ABER: Ungedeckelt geht GAR nicht! Man stelle sich vor, Person X erleidet einen leichten Hirnschlag und muss dann für 7 Monate in Reha. Kosten können da durchaus die 100000er Grenze überschreiten. X hat also nicht nur den Verdienstausfall und die anderweitigen zusätzlichen Kosten zu tragen (evtl. Umzug etc.), sondern die KK sammelt zusätzlich noch 3000€ Selbstbeteiligung ein (bei 2% von 150000); bei höheren Prozentsätzen entsprechend mehr.

Die A...... PKV hat da das richtige Modell: 10% SB; maximal 500€/Jahr, zusätzlich Beitragsrückerstattung bei keiner eingereichten Leistung. Das spart die Lappalienarztbesuche und bei einer größeren Behandlung muss man trotzdem nicht gleich Existenzängste haben.
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08.08.2010 01:55 Uhr von alexanderr
 
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leute: ihr habt die regierung gewählt, da seid ihr selber schuld. es war vorherzusehen, dass diese reformen nichts gutes heißen...
unser gesundheitsminister ist eine pfeife und versteht nichts von seinem amt. er mag arzt sein, doch sind seine ideen zum wegschmeißen.
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08.08.2010 02:05 Uhr von aaargh
 
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@Autor: Ach die Beamten sind wieder schuld? *lol*: Leider haben die Beamten damit gar nix zu tun.

Das System GKV krankt - wie von newsgrobi schon erwähnt - an mangelnder Transparenz. Kein Mensch weiß, was "sein" Arztbesuch eigentlich kostet. Wie soll sich da ein Kostenbewußtsein entwickeln? Ein Sparanreiz müsste auch geschaffen werden, zb. Beitragsrückerstattungen oder andere Bonussysteme. Ich bin Privat versichert und wenn ich mir so eine Arztrechung teilweise anschaue... Gespräch: 10,72€. Untersuchung eines Organsystems (Einmal in den Hals schauen): 10,72€. Probenentnahme jeglicher Art etc. kosten natürlich extra. Und beim Folge/Kontrollbesuch geht der Spaß wieder von vorne los. Ein Kontrollbesuch beim Zahnarzt, bei dem außer einer Zahnsteinentfernung nichts gemacht wird, liegt zwischen 50 und 60€ - eine Wurzelbehandlung bei 400-500€.

Weiter: Das Apothekengesetz gehört überarbeitet - zumindest die 3-Filialen-Regel gehört weg. Die Preisbindung der verschreibungspflichtigen Medikamente ist fragwürdig, verhindert allerdings monopolistische Preisfestsetzungen.

Etliche Apotheken haben aber schon die Zeichen der Zeit erkannt: Wenn ein Medikament bestellt werden muss, wird es einem direkt frei Haus vorbei gebracht, sobald es da ist, teilweise noch am selben Tag.
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08.08.2010 06:51 Uhr von wordbux
 
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Krankenkassen reduzieren und schon ist Geld übrig.
Über 200 Gesetzliche Krankenkassen mit ihrem aufgeblähten Verwaltungsaufwand kosten Milliarden die bei der Gesundheitsfürsorge fehlen.
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08.08.2010 14:01 Uhr von docduffy
 
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Es war zu erwarten Die Kosten steigen und einer muss es bezahlen. Warum also nicht auf diesem Wege. Zukünftig müssen wir Bürger nur darauf achten, dass uns noch etwas bleibt. Ich denke 25% als maximum für Sozialbeiträge muss reichen. Ohh... wer wollte das bei der letzten Wahl?

25 % Steuern für alle und nicht mehr.

lg
Ingo aus BW
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08.08.2010 16:31 Uhr von Biovital22
 
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@ newsgrobi du hättest gern Vorschläge: zur Kostendämpfung also gut kannst du haben. Warum kostet ein Medikament in Spanien z.Bsp. 12 Euro das gleiche in Deutschland 58 Euro? Wenn die Pharmaindustrie bei 12 Euro noch Gewinne macht, dann ist das Medikament bei uns ein Luxusartikel, aber nicht für uns, sondern für die Pharmakonzerne!

Es kann auch nicht angehen, das wir mit dem was wir hier in Deutschland für Medikamente bezahlen deren Forschungs und Entwicklungskosten für andere Nationen gleich mitfinanzieren. In den meisten Europäischen Ländern gibt es Staatlich festgelegte Preisobergrenzen für Medikamente und die sind lange nicht so hoch wie bei uns.

Warum geht das in Deutschland nicht auch?
Antwort: weil unsere Politiker sich immer wieder von den Pharakonzernen durch gezielte Lobbyarbeit auf ihre Seite ziehen lassen.
Sie (die Politiker) müssen es ja nicht bezahlen, im Gegenteil, ich möchte nicht wissen wieviele sich bezahlen lassen. Ich erinnere dabei z.Bsp. an die 2 Millionen Spende die Helmut Kohl für die CDU in Empfang genommen hat.

Die könnte doch auch von der Pharmaindustrie sein, bis heute hat er den oder die Spender immer noch nicht preisgegeben. Und sowas war mal Bundeskanzler der Bundesrepublik, bei allem Respekt vor seinen verdiensten, aber dem gehört nachträglich der Status Altbundeskanzler entzogen.

Fazit, will man das Gesundheitssystem Revormieren, muss man als eine von vielen Massnahmen den Preis für Medikamente deckeln.

Und seit wann, sind eine Selbstbeteiligung von 2% eine direkte Rückmeldung über die Gesundheitskosten die der Beitragszahler verursacht? Die einzigste Rückmeldung wäre, das der Arzt jedem Besucher seiner Praxis egal ob Privat oder Kassenpatient eine Rechnung über seine Leistung ausstellt. Dann würde so mancher Arzt nämlich überlegen ob er Leistungen abrechnet, die er garnicht erbracht hat.
Was durchaus in unserem lande passiert, auch wenn es der eine oder andere nicht wahr haben will.

Ich selbst kenne Ärzte die fahren bei ihren Patienten zu hause vorbei und ziehen die Karten aller Familienmitglieder durch sein Lesegerät um dieses dann als Praxisbesuch abzurechnen.

Wenn ich mich jetzt mit Hochrechnungen beschäftigen würde, wie Politiker das zu tun Pflegen, könnten wir die Gesundheitskosten wahrscheinlich schon um einiges reduzieren.

Aber sich hier hinzustellen und dem Bürger die Schuld am maroden Gesundheitssystem zu geben ist wirklich eine Frechheit. Der Hauptschuldige ist in meinen Augen die Politik, die es schon seit mindestens 25 Jahren versäumt hat, die Zeichen der Zeit zu erkennen und das System frühzeitig zu revormieren.
Was aber war und ist die Realität? Klienteelpolitik vom allerfeinsten, Geld für Hottelliers, Pharmaunternehmen, Anwälte und Steuerberater etc. nur für die Gesundheit des Bürgers da ist kein Geld vorhanden.
Das ganze nennt sich dann Spätrömische Dekadenz.

Ich jedenfals fühle mich schon lange verarscht und vordere daher den Rücktritt der Momentanen Regierung und Neuwahlen jetzt, das was wir jetzt haben möchte ich auf keinen Fall noch drei weitere Jahre.

Ich warne aber gleichzeitig alle anderen Parteien davor in Zukunft bei Wahlen; so zu Sprechen und etwas anderes zu tun. Der Schuss geht nämlich wie man sieht nach hinten los.
Ich möchte Politik die nachdenkt und zum Wohle des Volkes handelt.
Ich möchte nicht Politik die beim Wort einschnitte nur daran denkt wie man den Bürger noch weiter auspressen kann.

Wir haben genügend zu revormieren in Deutschland, Bundeswehr (Berufsarmee), Gesundheitssystem, Steuerrevorm, Rentenrevorm etc., das was bisher war, war alles nur Schrott man hat die Probleme nicht beseitigt, sondern nur den Bürger zahlen lassen!!! So kann es nicht weitergehen.

Wenn Politiker im sinne und zum Wohl des Volkes und des Staates handeln würden könnte man auch über höhere Bezüge sprechen. Das was da gerade abgeliefert wird ist nicht die Hälfte von dem Wert was gezahlt wird.

Gute Arbeit gutes Geld, schlechte Arbeit schlechtes Geld.
So einfach ist das.
Auch das wäre ein Beitrag zur Kostendämpfung.
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08.08.2010 16:54 Uhr von Jummi
 
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Wieso? Die Patienten bezahlen doch ihre Arztbesuche schon selber!
Erstens mit ihren Beiträgen in die Krankenversicherung und
zweitens mit der Krankenkassengebühr (Praxisgebühr).

Dann die anderen Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte, alles nur um die Kassen zu entlasten.
Irgendwann bezahlt man alles selbst, trotz hoher monatlicher Beiträge, damit die Vorstandsvorsitzenden der Kassen noch mehr Kohle bekommen!?

http.//http://www.durchblick-gesundheit.de/...

Auch einige Ärzte bedienen sich fleißig am Gesundheitssystem.
Ob nun gesetzlich korrekt oder auch nicht; wenn eine Kasse für 3 Minuten Mundaufmachen beim Kieferorthopäden 170 Euro bezahlen muß, dann ist das schon der Hammer.
Das ergibt einen Stundenlohn von 3400 Euro!

Kein Wunder daß die Beiträge steigen und man immer mehr bezahlen muß!
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08.08.2010 17:21 Uhr von lauraxbln
 
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ein bisschen anders steht es in der Quelle:

"sollen Versicherten, die sich ab 2011 nach einem Arztbesuch eine Rechnung ausstellen lassen etwa zwei Prozent der entstandenen Behandlungskosten aus eigener Tasche bezahlen. Im Gegenzug sollten diese Versicherten beispielsweise von Zusatzbeiträgen befreit werden"

... nicht der Kassenpatient lässt sich für einen Arztbesucht eine Rechnung ausstellen.
Dürfte eher auf die Privatversicherten zutreffen.

PS: Beim Lesen immer Anfang, Mitte, Ende beachten... was nicht heißt, dass die Gesundheitsreformen gutzuheißen sind!!

[ nachträglich editiert von lauraxbln ]

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