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Berlin: Kürzeste U-Bahnstrecke von bisher 2 Mio. Fahrgästen genutzt

Die am 08.08.2009 eröffnete U-Bahnlinie 55 wurde laut Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bis Ende Juni von 2 Millionen Fahrgästen genutzt.

Durchschnittlich wird die Strecke von 6200 Fahrgästen am Tag genutzt, gerechnet hat die BVG mit einer täglichen Anzahl von 6400.

Die Strecke besteht aus drei Stationen, verläuft vom Hauptbahnhof bis zum Brandenburger Tor und gilt somit als eine der kürzesten U-Bahn-Strecken der Welt. Der Bau zur Verlängerung bis zum Alexanderplatz begann bereits in diesem Jahr. Die bisherigen Kosten belaufen sich auf rund 320 Millionen Euro.


WebReporter: hohesC
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Verkehr, U-Bahn, Fahrgast, Bahnstrecke
Quelle: www.bz-berlin.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2010 10:58 Uhr von hohesC
 
+8 | -0
 
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Sorry für die Quelle der Bild-Schwester. Wer hätte gedacht dass sich der Bau der Strecke doch so lohnt und die Strecke so oft genutzt wird. Ob damit die Kosten für den Bau schnell wieder raus geholt werden ist die andere Frage...
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07.08.2010 11:37 Uhr von dragon_eye
 
+3 | -4
 
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Das lohnt sich nicht! Bei Baukosten für die Verlängerung alleine in Höhe von 320 Millionen Euro lohnen sich die zwei Millionen Fahrgäste nicht!!! Die meisten haben ja wahrscheinlich eh eine Dauerkarte und selbst bei 2 EUR pro Karte währen das unter 1% Erlös pro Jahr. Ohne Ubahnkosten und Personalkosten etc.
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07.08.2010 12:14 Uhr von realsatire
 
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Das hat sich natürlich nicht gelohnt, googelt mal nach Kanzlerbahn, das sollte euch mehr sagen.
Ist aber alles nichts neues, das irgendwelche Politiker sich teure Sachen gönnen, völlig unntigerweise.
Vermutlich dürfte der damalige Initiator aber nicht wie im Falle Wowereit und Flughafen im Aufsichtsrat der profitierenden Firma gesessen haben.
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07.08.2010 12:17 Uhr von dose89
 
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@ TurkischerAnalphabet: Hier handelt es sich nicht in erster Linie um einen Touristen-Shuttle, sondern nur um ein Teilstück der U5-Verlängerung.
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07.08.2010 13:19 Uhr von saber_
 
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irgendwie laeuft in deutschland irgendwas falsch....

die kanzlerbahn wird dann wohl gute 1milliarden euro kosten wenn sie denn fertig ausgebaut wird.... und man knausert wegen 2 milliarden euro vom muenchner hauptbahnhof zum flughafen fuer den transrapid????

die kanzlerbahn bedeutet fuer deutschland genau NULL... da ist kein nutzen feststellbar... ein transrapid hingegen haette damals deutschland weltweit wieder ins rampenlicht gestellt:

hallo welt!
wir deutschen haben mal wieder hirnschmalz spielen lassen und ein transportmittel entwickelt das mit bis zu 500 kmh unterwegs ist... natuerlich funktioniert alles einwandfrei - siehe unsere kuerzlich in betrieb genommene strecke in muenchen...
waehrend ihr also noch mit euren bimmelbahnen rumfahrt sind wir deutschen schon mit der technik von morgen unterwegs... gruss aus deutschland;)

aber nein... da das ganze ja zu teuer war hat man die technologie an die asiaten verkauft und nun bruesten die sich damit und werden die technologie abkupfern und weiterentwickeln...

und somit steht deutschland ein weiteres mal als der depp da...
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07.08.2010 13:47 Uhr von phal0r
 
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@saber_: Was nutzt denn der Transrapid? Dass man 10 Minuten eher am Flughafen ist? Wahnsinn ^^

Da finde ich die U-Bahn besser, hier wird in einer großen Innenstadt, die Infrastruktur verbessert und dort wird bestimmt einiges an Verkehrsaufkommen sein.
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07.08.2010 15:33 Uhr von saber_
 
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@phal0r: es geht nicht um den direkten wirtschaftlichen nutzen ... das waer zu kurzsichtig...

wie ich schon geschrieben hab ging es um ein reines statussymbol... man haette eben einen transrapid... man hat ihn entwickelt und erfolgreich in betrieb genommen...

sowas ist werbung fuer den wirtschaftsstandort deutschland... denn wenn man etwas entwickelt und erforscht dann sollte man das auch stolz praesentieren duerfen... so machts der rest der welt - nur deutschland nicht....
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07.08.2010 16:31 Uhr von phal0r
 
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@saber_: Ich habe schon verstanden, worauf du hinauswillst. Aber dafür gibt es doch bereits die Transrapidteststrecke. Damit hat das Konsortium geworben und in China einen Abnehmer für ihre Technologie gefunden.

Sicherlich wäre es cool, wenn es Transrapidstrecken auch zwischen dne Großstädten geben würde, aber es müsste ja komplett neue Trassen verlegt werden und die alten Trassen müssten vllt noch für den Regionalverkehr zusätzlich unterhalten werden. Dann kommt auch noch der Naturschutz ins Spiel.

Und ich denke nicht, dass es im Sinne des Steuerzahlers ist, sich einfach eine coole kleine Transrapidstrecke zu leisten nur um anzugeben.

Bei einem Streckenneubau würde ich das schon eher befürworten, diese Technologie einzusetzen, aber dem dichten Schienennetz wird das bestimmt nicht so schnell passieren.

Abschließend möchte ich noch sagen, wenn man nicht nach dem wirtschaftlichen Nutzen fragt, wonach werden sonst Investitionsentscheidungen getroffen? Und ich denke, die U-Bahn wird auch langfristig dem Tourismus helfen, da diese sich viel bequemer durch die Stadt bewegen können.
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07.08.2010 18:43 Uhr von realsatire
 
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Statt der Kanzler-Ubahn: hätte man auch die Magnetschwebebahn bauen können, innovativ und oberirdisch, aber so wird nicht gedacht.
Kosten entstehen immer, ÖPNV ist immer ein Zuschußgeschäft, aber so wäre eine weitere Reklame für inländische Technik geschaffen worden.
Die frühere Teststrecke am Gleisdreieck war nicht schlecht, ein neues Fahrgefühl und es wurde sehr viel genutzt, gerade von Touristen.
Die jetzige Kurzstrecke wird erst wirklich attraktiv wenn sie verlängert wird, mal sehen wie lange das dauert.
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07.08.2010 23:09 Uhr von stofflismus
 
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Nur mal so... Dies kein rein Gewinnorientiertes Gewerbe! Das sind Infrarstrukturmaßnehmen um gewisse Gebiete attraktiver zu machen... Außerdem steigen dadurch die Mieten -> mehr Steuern, die Grundstückskosten werden höher -> mehr Steuern, Firmen siedeln sich an -> mehr Arbeitsplätze, mehr Steuern in mehrfacher Hinsicht...

Seid wachsamer! Geht kritischer mit Infos um... Lasst euch doch das Denken nicht nehmen!!!
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08.08.2010 01:18 Uhr von loman69
 
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3 Stationen! kein Wunder das die Berliner so fett sind, jeden Meter mit der Bahn fahren und bloss nicht bewegen.
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08.08.2010 12:01 Uhr von Armes_Deutschland
 
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am krassesten ist ja der Bahnhof: der am Kanzleramt steht.
So ein übertrieben protziger Bahnhof.
Und das nur für eine U-Bahn Station.
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08.08.2010 19:41 Uhr von dose89
 
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@ saber: Über 60 Jahre entwickelt, können wir stolz sein, dass er überhaupt irgendwo auf der Welt zum verkehrlichen Einsatz gebaut wurde (im Gegensatz zum japanischen Maglev).

Aber am kostenintensivsten ist beim Transrapid nun mal nicht der Zug, sondern die Strecke. Weswegen in China die Entscheidung fiel, kein Hochgeschwindigkeitsnetz auf Magnetschwebebahn-Basis zu entwerfen, sondern auf der klassischen japanisch-deutsch-französischen Hochgeschwindigkeits-Schienen-Technik.

Dementsprechend wurden für die ersten chinesischen Hochgeschwindigkeits-Strecken zu je einem Drittel Züge von Kawasaki (wie Shinkansen), Alstom (wie TGV) und Siemens (wie ICE) angeschafft.

Am meisten überzeugen konnte der Siemens Velaro (hier bekannt als ICE 3), der somit den über Jahrzehnte größt möglich denkbaren Markt für Schnellzüge für sich erobern konnte.

Wenn das kein Erfolg für die Deutsche Industrie ist...
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08.08.2010 20:01 Uhr von dose89
 
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Desweiteren: Ich persönlich finde, dass diese U-Bahn-Strecke völlig ungerechtfertigt ist.

Genauso wie die Lückenschließung zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz, sowie der Neubau der A100 zwischen Neukölln und Friedrichshain.

Diese Prestige-Objekte werden nicht vom Berliner Senat, sondern vom Bund bezahlt. Bedankt euch bei Kohl für die Steuergeld-Verschwendung...
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10.08.2010 16:44 Uhr von Schwertträger
 
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Ist doch schnurz, ob es sich schnell lohnt oder nicht. Es hat Arbeitsplätze erhalten und ist somit billiger, als Arbeitslose zu bezahlen.
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16.08.2010 13:31 Uhr von DarioBerlin
 
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Die ausgewiesene Strecke führt einmal quer über eine sehr geschichtsträchtige sowie populäre Gegend. Wer glaubt, hier könne man oberirdisch bauen, liegt völlig falsch.

Eine oberirdische Trasse am Reichstag, dem Brandenburger Tor entlang, Unter den Linden weiter an der Staatsbibliothek, Staatsoper, Humbolduni, Kronprinzenpalais, Lustgarten über die Liebknechtbrücke etc. mit all den schönen alten Bauten, geht mal gar nicht !!!

Ich finde die U-Bahn gut ! Zur Zeit wird sie meiner Meinung nach Aufgrund der fehlenden Anbindung leider meist nur von wenigen Touristen gebraucht, welche mal schnell von einem Schauplatz zum nächsten wollen, ohne laufen zu müssen, aber wenn die Anbindung an die U5 da ist, bin ich mir sicher, werden auch mehr Berliner diese U-Bahn benutzen !

Ich denke, teuer ist es nur, weil hier besonders aufgepasst werden muss, was man anbohrt. Schließlich führt die Strecke auch am Kupfergraben und unter der Spree durch Außerdem, wie gesagt, das ist kein frisches Land,da liegen noch einige Geheimnisse unter dem Boden.

Von mir aus könnten sie die Strecke noch weiter bauen, die Strasse des 17. Juni entlang, an der Siegessäule und dem Tiergarten vorbei bis direkt zum Bahnhof Zoo !

Hätte die Stadt dank einiger geldgeilen und profilsüchtigen Politiker, wie Klaus Landowsky bzw. durch die Bankgesellschaft Berlin nicht solch finanziellen Probleme, könnt man nicht nur die Bahn locker weiterbauen sondern auch besser der sozialen Verantwortung nach kommen !

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