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Hessen: Jeder zehnte Schulanfänger ist übergewichtig

Das Familienministerium in Hessen zeigt sich besorgt darüber, dass bei der diesjährigen Einschulung jedes zehnte Kind im Bundesgebiet zu dick ist. 4,4 Prozent der Schulanfänger sind sogar fettleibig.

Auffallend ist dabei, dass meist Kinder aus der sozialen Unterschicht und Migrantenkinder übergewichtig sind. Viele Kinder ernähren sich falsch, wenn beide Elternteile arbeiten. Oft können die Mütter auch gar nicht kochen. Die Lebensmittelindustrie verleitet zusätzlich zu falscher Ernährung.

Abhilfe könnten flächendeckende Programme schaffen, die bereits im Kindergarten gemeinsame und gesunde Ernährung verbreiten. Ernährungsprogramme für übergewichtige Kinder müssten die ganze Familie mit einschließen und wohnortnah sein.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Hessen, Übergewicht, Fettleibigkeit, Einschulung
Quelle: www.fr-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2010 10:17 Uhr von aknobelix
 
+4 | -15
 
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07.08.2010 10:29 Uhr von rubberduck09
 
+8 | -7
 
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Und mind. genausoviele Kinder haben nichts zu beißen. Wann wird mal _dagegen_ was gemacht?
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07.08.2010 11:16 Uhr von vorlons world
 
+4 | -8
 
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warum: wird auf dem foto ein burger abgebildet, und nicht ein döner, eine bratwurst, schweinebraten usw? die haben um einiges mehr an kalorien!
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07.08.2010 12:49 Uhr von BeaconHamster
 
+5 | -3
 
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Und wieder: verlässt man sich auf eine Formel die aus dem 18. Jahrhundert stammt und nicht zwischen Fett und Muskeln unterscheidet.
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07.08.2010 15:32 Uhr von Mives
 
+5 | -4
 
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dr. oetker empfiehlt: @aknobelix
mich widern dicke kinder an, die nichtmal 3 treppen laufen können ohne ins schwitzen und keuchen zu kommen. ihre lunchbox auspacken und erstmal 3 krapfen rausholen und mit nem halben liter cola runterspühlen....

@ vorlons world
das ist nicht korrekt, ein big tasty maxi menü mit cola pommes und mayo hat so viel kalorien wie 250g (eine ganze!!! tafel butter)
um diese kalorien zu verbrennen müsste man 21km bei 9kmh joggen.


@ BeaconHamster
du meinst den bmi? ja da stimmt die formel stimmt nicht weil wir so viele 6jährige bodybuilder haben die so viele muskeln haben das es die ganze rechnung zerhaut
ich würde fast sagen, (auf grund deines namens) das deine lieblingsausrede die schweren knochen und die drüsen sind :)


zur lösung des problems,
ernährungslehre als fach in der schule, verpflichtend für alle schüler,
für eltern dicker kinder vom arzt verordnete kurse in ernährung
höhere kassenbeiträge für übergewichtige,(raucher zahlen auch mehr als sportler und 70% aller krankheiten sind ernährungsbedingt)

es gab schonmal den vorschlag für ein burgerverbot an jugendliche :) naja verbieten vllt nicht aber aufklären und das nicht nur auf der rückseite von der tischdecke
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07.08.2010 16:24 Uhr von Bierkeule
 
+4 | -2
 
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Die meisten: Eltern ermöglichen ihren Kindern eine gesunde Ernährung wenn das Möglich ist. Bei sehr vielen ist das allerdings nicht möglich da gesundes Essen Teuer ist, z.b. Fisch, Gemüse oder Obst. Wenn beide Eltern am arbeiten sind heisst das schon lange nicht mehr das genug Geld für gesundes Essen da ist, da viele Arbeitnehmer ja schon Hilfe vom Amt brauchen um halbwegs über die Runden zu kommen.
Es wird Zeit endlich an der Lohnschraube für die Geringverdiener und die Mittelschicht zu drehen in diesem Land... ansonsten kann sich nichts verbessern.
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07.08.2010 18:44 Uhr von Muu
 
+2 | -0
 
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naja: da bringen wohl die eltern von heute den kindern von heute keine beherschung bei und disziplin... ich kenns von meinen neffen die bekommen auch alles was sie wollen nur weil sie rum schrein^^

als ich das noch versucht hab mit dme rum schrein als ich klein war...wurd ich entweder ignoriert oder es gab eine hinter die löffel^^

aber naja ich will ma nich groß labern bin ja selbs noch lange nich papa^^
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07.08.2010 21:37 Uhr von Susi222
 
+2 | -0
 
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Super Size me: http://www.youtube.com/...

ich denke das war eine Doku, die mal echt interessant war... !!!!
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08.08.2010 15:17 Uhr von TheEagle92
 
+1 | -1
 
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woran liegt es wohl: 1. Es hat nich jeder genug Geld für frisches Gemüse oder Obst
2. Fastfood ist dagegen sehr günstig
3. Es wirs sehr viel Werbung für Fastfood gemacht und wenig für
Gemüse und Obst
4. Viele Eltern sind wenig über gesunde Ernährung informiert
worden.
5. Die meisten gehen zu McDonalds meisten, weil es schnell
geht und auch wenig arbeit macht.
6. Die meisten habe garkeine Zeit um gesunde Salate zu
zubereiten
7. Die wenigsten mögen Obst und Gemüse im Voraus schon
weil Sie es nicht kennen und auch aus diesem Grund es
einfach ablehnen.
8. Vergleich von Obst und Gemüse zu Fastfood was geht den
meisten denn wohl mehr aufs Geld und auf die Zeit ?
Kartoffeln beispielsweise sind so teuer das die meisten sagen
wir kaufen einfach den kleinen einen Cheesburger,

Ich könnte noch hunderte weitere Gründe nennen aber dieses Thema ist mir schon sehr oft aufgefallen
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09.08.2010 08:36 Uhr von Nansy
 
+0 | -0
 
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Stimmungsmache: @ BeaconHamster:

Richtig, der Body-Mass-Index ist völllig überholt und führt zu falschen Ergebnissen. Der Body-Mass-Index, kurz BMI, teilt die Menschheit ein: in Normalgewichtige, in Unter- und Übergewichtige sowie in Fettsüchtige.
Die Weltgesundheitsorganisation nennt den BMI seit mehr als einem Jahrzehnt als wichtigste Referenz in Sachen Körpergewicht. Eine Studie von Medizinern der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität kommt zum Ergebnis, dass der BMI für die Abschätzung von Krankheitsgefahren schlicht nicht taugt. Er ist daher nicht als Indikator für Krankheitsrisiken geeignet, die mit Übergewicht verknüpft sind. Treffsicherer mit Blick auf das Krankheitsrisiko ist daher statt des BMI ein anderes Maß: der Taillenumfang, geteilt durch die Körpergröße in Zentimetern - kurz: WHtR ("waist-to-height-ratio").

@ Mives:
erst informieren, dann lästern. Offensichtlich hat die "Gehirnwäsche" der WHO bei dir gut funktioniert. Dabei müsste eigentlich folgendes längst bekannt sein:
Die Weltgesundheitsorganisation hat Ende der neunziger Jahre, nicht zuletzt auf Drängen von Lobbyorganisationen der Pharmaindustrie, Übergewicht zur Epidemie erklärt. Dabei hat man sich verschiedener statistischer Tricks bedient. Zum einen hat man die Grenzwerte für Übergewicht und Adipositas so niedrig angesetzt, dass in allen Industrieländern die Bevölkerungsmehrheit als zu dick gilt. In den USA, die vorher eigene nationale Grenzwerte hatten, wurden so über Nacht mehr als 35 Millionen Menschen übergewichtig, und das, ohne ein Gramm zugelegt zu haben."

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