07.08.10 09:38 Uhr
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Die Berliner SPD will private Betriebe wieder verstaatlichen

Eine Arbeitsgruppe der Berliner SPD, unter der Leitung des Landeschefs Michael Müller, hat ein Konzept erarbeitet, was die Rekommunalisierung der großen Versorger vorsieht.

Auch Ulrich Nussbaum (derzeitiger Finanzsenator in Berlin) sowie die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge Reyer arbeiten an dem Papier mit. Allerdings wollen das die betroffenen privaten Investoren nicht.

Die Konzeptionen sehen vor, die Strom und Fernwärmenetze zu übernehmen. Und wenn dann 2014 die Konzession mit der Gasag ausläuft, sollen auch deren zum Verkauf anstehenden Teile staatlich übernommen werden. Ein Landesparteitag im November muss noch darüber entscheiden.


WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Betrieb, Konzept, Versorgungskonzern, Rekommunalisierung
Quelle: www.tagesspiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2010 09:38 Uhr von Klassenfeind
 
+14 | -1
 
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Mit dieser Rekommunalisierung wollen Politiker versuchen, wieder Einfluss auf Preisgestaltung und Strategische Ausrichtung zu bekommen. Na, ja...
Die Einsicht kommt spät.
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07.08.2010 09:57 Uhr von t1m1
 
+10 | -31
 
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07.08.2010 10:00 Uhr von usambara
 
+43 | -4
 
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richtig die Stromanbieter erhöhen immer weiter, obwohl die Preise an der Strombörse seit langem sinken.
Wo der Wettbewerb nicht funktioniert- verstaatlichen.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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07.08.2010 10:08 Uhr von Blackrose_de
 
+20 | -2
 
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richtig so: privatisierung der basisversorgung konnte nur schief gehen. man schaue auf bahn und post. gewartet wird kaum noch, filialen wurden abgeschafft und zweige "ausgelagert". absprachen und preistreiberei bei strom- und gasversorgern.
das alles war schon vorher klar, dafür ist der mensch ansich viel zu gierig. und es besteht kein grund anzunehmen dass jemand ein staatliches unternehmen schlechter leitet als ein privates. ehrgeiz sein bestes zu geben vorausgesetzt.
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07.08.2010 10:12 Uhr von CoolTime
 
+16 | -3
 
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Bitte mehr solche Aktionen, wenn die Betreiber den Hals nicht voll bekommen.

Bin dafür, dass für Grundgüter Aktienhandel und somit Spekulationen (damit Reiche noch Reicher werden) verboten werden. Weltweit! Gas, Benzin, Strom, Wasser. Ja sogar Getreide!

Wo bitte ist hier der Wettbewerb, wenn in Deutschland 4 große Stromanbieter gibt und die ach so vielen kleinen wiederum von denen abhängig sind?

Bin auch dafür, dass es eine Regulierungsbehörde geben sollte (ähnlich dsl/Telefon), dass die Preise definiert. Kann nicht sein, dass die Preise steigen und steigen und der einkauf billiger wird. Und der Verbraucher ist Machtlos.
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07.08.2010 10:25 Uhr von t1m1
 
+1 | -12
 
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07.08.2010 10:38 Uhr von ohne_alles
 
+12 | -0
 
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"privatisierung der basisversorgung konnte nur schief gehen"

Eben. Solche Betriebe gehören in staatliche Hand und sollen nur so viele Einnahmen haben, dass sie damit gut über die Runden kommen... und keine riesigen Gewinne erwirtschaften.

Privatisierungen dienen ohnehin nur dazu, damit sich Aktionäre die Taschen auf Kosten der Allgemeinheit füllen können
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07.08.2010 10:53 Uhr von -Agitator-
 
+2 | -4
 
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Wer hat denn: denn Schei** erst fabriziert? Genau diese Partei!
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07.08.2010 11:09 Uhr von Jaraen
 
+8 | -1
 
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@Agitator: Falsch , die weichen zur Privatisierung hat die CDU unter Kohl gelegt. Selbst heute sind, nur als Beispiel, mehrheitlich SPD und Grüne dagegen das die Bahn weiter privatisiert wird bzw ausgeschlachtet und an ausländsiche Investitoren geht.
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07.08.2010 11:09 Uhr von alles.Gelogen
 
+3 | -2
 
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Unglaublich: ich hätte niemals gedacht, dass sich so kleine Politiker gegen die Wirtschaft stellen. Die LINKE will ja ständig mehr verstaatlichen.

Aber ich denke, die EU wird das schon zu verhindern wissen
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07.08.2010 11:56 Uhr von strausbertigen
 
+1 | -1
 
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Abwarten: wer glaubt, dass es unter diesen Schurken dann billiger oder besser wird, der hat tatsächlich noch immer nicht genug auf den Sack bekommen von denen.

Viel Spass bei der Überraschung und viel Spass beim zahlen!
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07.08.2010 12:03 Uhr von Robman4567
 
+4 | -0
 
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finde es auch richtig. strom/wasser/grundversorgung gehört in die hand des Staates, also uns/wir alle und nicht in die hand von privaten oder monopolisten.
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07.08.2010 12:44 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+1 | -3
 
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wie blöd kann man sein: und denken dass der staat die preise senken würde???

hallo wir haben jahrzente lange staatliche telefonpreise, mit 1 mark und mehr pro minute, jetzt zahlt man festnetz nirgendswo mehr etwas und bekommt telefonflat +inetflat für 20 euro Oo...

die bahn ist halb staatlich und der größte scheiß, überteuerte Preise und schlechter service.

ich könnt so weiter machen aber ich glaub das sieht jeder ein das eine verstaatlichung der strompreise so aussehen würde.

ohh Krise, wir müssen die banken und hotels retten und alle anderen die uns bestechen möchten. ohh jetzt fehlt uns geld auf dem konto, hey steuererhöhung. hmm reicht nicht was können wir noch machen oh oh uns gehören doch alle stromfirmen :D komm erhöhen wir doch einfach die strompreise....
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07.08.2010 13:52 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -0
 
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@t1m1: Superschlau daherreden können viele, aber nachdenken, daran haperts.

Ich kann z.B. gar nicht wechseln, da der Bauherr meiner Bude seinerzeit so schlau war, eine Nachtspeicherheizung zu verbauen. Und den Strom dafür gibts leider nur beim lokalen Anbieter (bezahlbar) -> Nachtstrom.

Danke fürs Nachdenken.
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07.08.2010 14:11 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -0
 
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berlin mal wieder: berlin hätte sich unter anderem ein beispiel an münchen nehmen sollen, die waren nämlich nicht so blöde, für kurzfristige finanzspritzen die stadtwerke münchen zu verscherbeln.

wer schlüsselstellen der gesellschaftlichen ordnung, wozu auch das trinkwasser gehört, an private investoren verkauft, schert sich rein garnichts um die bevölkerung.

und wer die energieversorgung an private abgibt hat sie sowieso nicht mehr alle.
das wäre inetwa so, wie wenn eine stadt seine goldgruben
verschenken würde.
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07.08.2010 15:03 Uhr von Verfassungsschuetzer
 
+0 | -4
 
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Staatsbetriebe: Die Ossis sehnen sich wohl wieder nach Staatsbetrieben. Wieso verstaatlichen sie nicht gleich auch noch die Autobauer und die Spreewaldgurkenhersteller? Eine Wartezeit von 10 Jahren bei einem bestellten Trabi war ja in der DDR bekanntlich nicht unüblich und erhöht, wie jeder weiss, die Vorfreude auf das Auto. Ich sehe nur Vorteile.

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