Bonn: Klimakonferenz geht ergebnislos zu Ende
Die Klimaschutzkonferenz in Bonn ist zu Ende gegangen. Wie von zahlreichen Beobachtern erwartet, ohne konkretes Ergebnis. Auch auf einen Minimalkompromiss hatte man sich nicht einigen können.
Viele Länder waren sogar nicht mehr bereit, die bereits in Kopenhagen erreichten Positionen zu Wachstum und CO2-Emission beizubehalten. Insbesondere Schwellenländer wie China und Brasilien sind nicht mehr bereit, auf westliche Forderungen einzugehen.
Die Bonner Konferenz sollte das nächste große Treffen, den UNO-Gipfel im mexikanischen Cancún, vorbereiten. Es wird jetzt allgemein nicht mehr damit gerechnet, dass der Gipfel in Cancún noch zum Erfolg wird. Insbesondere wird kritisiert, dass die USA noch kein Klimagesetz verabschiedet haben.