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Hanau: Wahrsagerinnen erleichtern Gutgläubige um 10.000 Euro

In Hanau standen jetzt zwei Wahrsagerinnen vor Gericht. Sie hatten einer unbedarften Frau aus dem Maintal zuvor über 10.000 Euro abgenommen.

In Ihrer Voraussage hatten sie dem Opfer ein "schlechtes Karma" angekündigt, gegen das sie sich aber durch den Kauf eines "Schutzbeutels" und der Teilnahme an weiteren rituellen Sitzungen angeblich schützen können sollte.

Erst als die beiden Wahrsagerinnen weitere 60.000 Euro forderten, wurde das Opfer stutzig. Das Gericht verurteilte die Täterinnen jetzt wegen Betruges zu Bewährungsstrafen, sie müssen ihrem Opfer 12.000 Euro Schadensersatz leisten.


WebReporter: DerBelgarath
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Betrug, Hanau, Wahrsager
Quelle: www.primavera24.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2010 10:21 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -1
 
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Ich sag nur Astro-TV :)

Und Leute die an solchen Humbug glauben - sind selber schuld wenn Sie abgezockt werden !
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06.08.2010 10:47 Uhr von PakToh
 
+2 | -3
 
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@Götterspötter: Naja, was heisst humbug?

Der Punkt ist: es ist in meinen Augen eher eine Lebensberatung - die Frage ist, berät der gegenüber vernünftig oder will der nur abzocken (letzteres kommt in dem Metier leider viel zu häufig vor).

Viele Leute die zu sowas hingehen haben anscheinend keinen (aussenstehenden) mit dem Sie reden können - vor dem Hitnergrund sehe ich keine Unterscheid ob man zur Wahrsagerin geht oder zu einer Selbthilfegruppe "gestresster Hausfrauen" o.ä.

Nur man darf nciht so leichtgläubi sein und denen horrende Summen dafür geben oder für jede Entscheidung diese Menschen konsultieren - das sit dann unselbstständig und sollte von einem professionellen Psychater / einer amtlichen / offiziellen Lebensberatung (gibt es sowas amtilich? - zumindest aber offfizielle Stellen) beteut werden.

Zum Vergleich: Seelsorge kann man auch beim nächsten Priester bekommen und ich kenne genug Leute für die sind Priester genauso glaubwürdig wie Wahrsager.
Der Unterscheid ist, dass der Priester auf jeden Fall eine Schulung in Sachen Seelsorge hat, der Wahrsager an sich aber keinerlei Ausbildung benötigt oder qualifikationen mit sich bringen muss, außer Charismatisch/Vertauenserweckend zu sein.

Wie gesagt: ich sehe durchaus eine Daseinsberechtigung (ausser für Astro-TV was eindeutig auf Abzocke abziehlt) - solange die Rahmenbedingungen stimmen und zur Not der/die Wahrsager(in) die Notbremse ziehen kann/zieht und sagt: Ich kann nicht Ihre Entscheidungen treffen, das müssen Sie selber!
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06.08.2010 12:07 Uhr von darkdaddy09
 
+3 | -2
 
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Da würde ich sagen: gleich abschieben.
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06.08.2010 12:26 Uhr von darkdaddy09
 
+3 | -1
 
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Sind meist Leute aus: Rumänien und Bulgarien.

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