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Pentagon fordert "umgehende" Rückgabe und Löschung der Geheimdokumente von Wikileaks

Das Pentagon will die von Wikileaks veröffentlichten Afghanistan-Papiere "umgehend" zurück haben. Die Veröffentlichung der Geheimdokumente gefährde die Sicherheit afghanischer Informanten und von US-Soldaten. Deshalb sollen die Dokumente auch von der Internetseite gelöscht werden.

Zudem warnte das US-Verteidigungsministerium vor einer Veröffentlichung weiterer Dokumente. Dies würde die Lage nur verschärfen. Wikileaks ist noch im Besitz 15.000 weiterer Berichte.

Ende Juli wurden von der Enthüllungs-Internetseite rund 90.000 geheime Afghanistan-Berichte veröffentlicht, die laut Aussage von Wikileaks das wahre Gesicht des Einsatzes enthüllen würden.


WebReporter: senden
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, WikiLeaks, Pentagon, Geheimdokument
Quelle: www.google.com

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2010 08:03 Uhr von Zero_GravitY
 
+61 | -4
 
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haha lol. 1. nicht wikileas gefährdet irgendwelche leben, sondern die befehlshaber der einmarschierten fraktionen.

2. find ich´s lustig, dass die die dokumente zurückhaben wollen:
wenn ich julian assange wäre, würd ich einfach mal die dateien ans pentagon schicken. in diesem fall hätt ich ja getan, was die wollen: den mist zurückgeschickt .. ^^

3. die USA kann gegen wikileaks eh nicht gewinnen, weil wikileaks kein land ist, in das man einmarschieren kann um denen demoktratie zu verkaufen. und demokratie scheint DER exportschlager der USA zu sein.

4. wer mit wespen spielt, wird gestochen. das man unter falschem Vorwand in ein land einmarschiert, scheint ja gang und gebe zu sein. gerade wenn dieses land reich an bodenschätzen ist. mich würde es nicht wundern, wenn die datei "insurance.aes256" die den beweis für einen inside-job am 11. september beinhalten würde. ich würde es sogar begrüßen.

5. auch wenn dem so wäre, dann würde es sowieso keinen politiker kümmern. die halten nach wie vor braf den hintern hin, wenn sich die usa mal wieder austoben möchte. und was das gemeine volk denkt interessiert doch eh kein schwein. was sollen die denn auch machen, mit ihren mistgabeln und fackeln ? damit kannste keine panzer killen!
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06.08.2010 09:22 Uhr von wombie
 
+16 | -0
 
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Das mit den Informanten versthe ich. Aber ansonsten darf es, meiner Meinung nach, keine Geheimnisse vor dem eigenen Volk geben. Insofern ist die Veroeffentlichung sinnvoll und notwendig.

Namen sollten aber schon herausgefiltert sein, das ist meiner Meinung nach auch selbstverstaendlich. Da ich mir die Dokumente nicht angesehen habe weiss ich nicht ob das geschehen ist oder nicht.
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06.08.2010 09:36 Uhr von Didatus
 
+22 | -0
 
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Können die gerne haben Wikileaks kann gerne alle Dokumente an das Pentagon geben und auf ihren Servern löschen. Das hätte so gut wie keinerlei Auswirkungen. Das Pentagon weiß wohl nicht, dass man nichts, was einmal im Internet war, dort wieder rausbekommt. Es wurde mittlerweile schon so oft kopiert. Wenn Wikileaks die Dokumente offline stellt, dann kommen mit Sicherheit ein paar Dutzend andere Seite, die die Dokumente vorher schon gespiegelt haben und stellen die online. Wenn das Pentagon die dann auch zwingt, die Dokumente vom Netz zu nehmen, werden es nur noch mehr Seiten. Je mehr die sich anstrengen werden, die Dokumente aus dem Netz zu nehmen, desto mehr werden sich bemühen, dass die Dokumente an irgendeiner Stelle online bleiben. Die sollten sich damit abfinden, dass die Dokumente online sind und auch online bleiben.
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06.08.2010 10:05 Uhr von PakToh
 
+13 | -0
 
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LOL: Also das Schwärzen der Informanten/ Unkenntlichmahcen selbiger halte ich noch - auch von Seiten von Wikileaks, wenns gemacht würde für sinnvoll, da man mit der Veröffentlicheng de Facto Menschenleben gefährdet und man sich da nciht eifnach so rausreden sollte mit "Wir beschützen die Freiheit der Information" oder " Es sind nur Daten" - Nein es sind Informationen und haben nun mal auswirkungen - ABER:

Die Veröffentlichung an sich sehe ich als Grunddemokratisch an, da der HErrscher nur auf diese Weise Informiert wird: Das Volk!
In der Demokratie geht alle Macht vom Volk aus - In einer Monarchie wäre es undeknar wenn der Herrscher, der Monarch, nicht umfassend und vollständig Informiert wäre.

Ich kann verstehen, wenn aktuelle Operationen nicht offen getragen werden, aber abgeschlossene Operatiionen, also spätestens Kriege wie Vietnam, Korea, etc. sollten offen sein (wobei das ja "Krisen" und keine "Kriege" waren, ich vergaß...).

Zudem: Was wollen die USA gegen Wikileaks machen? - DNS Sperren? :-P - Ebenso ein Cyberwar gegen Wikileaks wäre nur bedingt hilfreich, da - wie Didatus schon anmerkte - das Strisand Syndrom die Daten schon längst überall verstreut hat...

Jetzt zeigt sich wie Demokratisch und Freiheitsliebend die USA wirklich sind - denn die Medien, welche die Daten veröffentlichen dürften, werden so ein heisses Eisen nicht anfassen und sind ohnehinunter der Fuchtel der Regierung - Wikileaks leider nicht...

Evtl überdenkt man ja die Iran-Politik und nimmt sich erstmal Island vor? *G*
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06.08.2010 10:37 Uhr von PLZDIETHXBYE
 
+4 | -0
 
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Will garnicht wissen wieviele Torrents davon nun schon entstanden sind und auf welchen Plattformen das nu überall schon rumschwirrt.

Da ist ausnahmsweise sogar das Pentagon mal machtlos.
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06.08.2010 11:13 Uhr von strausbertigen
 
+1 | -0
 
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Sehr gut: dass endlich mal jemand was gegen diese Regierung bzw. diese kriminellen MAfia Strukturen oder wie man das nennen soll, tut. Sollten wir in Deutschland auch machen, damits denen mal an den Kragen geht :)
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06.08.2010 11:39 Uhr von RickJames
 
+2 | -0
 
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hmmm: Ich glaube da versteht jemand das Konzept des Downloads nicht. Jeder der an den Dokumenten interesiert war hat sie sowieso mittlerweile herruntergeladen und somit auf seinem PC.
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06.08.2010 11:45 Uhr von GuruRoach
 
+4 | -0
 
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ich schicke dir eine E-mail, wenn du sie nicht brauchst schicke sie bitte zurück...
rofl... ich glaube jetzt wird dann langsam der dümmste Betonkopf gezwungen sein sich irgendwann mit den grossen viereckigen Kisten zu beschäftigen, die auf dem Schreibtisch seiner Sekretärin stehen.
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06.08.2010 12:05 Uhr von killerkalle
 
+5 | -1
 
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KLAR WOLLEN DIE DAS: Der normale Dummbürger soll sich mit sowas nicht beschäftigen er soll RTL , SAT 1 , PRO 7 gucken und glauben man unterstütze mit "Krieg" den Kampf gegen "DIE" Bedrohung des 21 Jahrhunderts ...............TERRORISMUS

ich kanns nicht mehr hören ..... Vielleicht werden bei solchen Veröffentlichungen manche Leute wach
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06.08.2010 12:15 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+10 | -0
 
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Liebes Pentagon, ****t euch ins Knie !
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06.08.2010 12:37 Uhr von Freedom_
 
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@Zero_GravitY: "mich würde es nicht wundern, wenn die datei "insurance.aes256" die den beweis für einen inside-job am 11. september beinhalten würde."

Assange hatte aber selbst gesagt, dass Wikileaks keine Hinweise auf ein inszeniertes Ereignis hat.
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06.08.2010 12:39 Uhr von Freedom_
 
+2 | -0
 
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@DerNeueBeobachter: http://wikileaks.org/...

[ nachträglich editiert von Freedom_ ]
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06.08.2010 12:49 Uhr von Neuer
 
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Auf Nummer sicher: Danke für den Link. Gleich mal zur Sicherheit herunter geladen.
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06.08.2010 13:09 Uhr von elenath
 
+0 | -0
 
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Ich war mal so spontan und hab mir eben die kompletten Files (incl. der insurance.aes256) gezogen.

[ nachträglich editiert von elenath ]
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06.08.2010 13:54 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Hab mir auch gerade die insurance.aes256 gezogen: Haben wahrscheinlich viele gemacht ^^.

Man stelle sich mal vor, die US-Regierung zwingt ICANN, CIA, FBI und NSA gemeinsam dazu, das Internet vorsorglich zu löschen, wenn sie dahinter kommen, dass die Dokumente gar nicht mehr löschbar sind. :-)

Und MS wird dann beauftragt, sich über seine Backdoor über jeden Windows-betriebenen Rechner einzuwählen und nach den Files zu suchen. Infizierte Systeme werden komplett durch den Datenschredder gejagt.

Deshalb: Nicht nur die Insurance ziehen, sondern auf DVD speichern und im Tresor lagern. Nur so geht´s! ^^
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06.08.2010 17:56 Uhr von hackepeter
 
+2 | -0
 
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warum fordern sie das? Weil das Pentagon es nicht selber schafft, die Seite aus dem Netz zu entfernen. Dann hilft wohl nur noch bitten und betteln.
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06.08.2010 23:42 Uhr von hofn4rr
 
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hörstel: wer mittlerweile den ehemaligen ard-korrespondenten zu schätzen weiß, im gegensatz zu den qualitätsmedien, dürfte es bereits jetzt schon ahnen, wie "wichtig" diese veröffentlichten "geheimberichte" wirklich sind.

wikileaks wurde gekauft, eingeschüchtert, und letztlich umgedreht zum eigenen werkzeug der desinformation, der geheimdienste.
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18.08.2010 05:53 Uhr von Weltenwandler
 
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was lassen: sie sich die Daten auch klauen! Wie war das mit weltbesten Militär das nie Fehler macht und deren Berichte man doch regelmäßig im Internet lesen kann? Außerdem autentifizieren sie mit ihrer Forderung noch quasi schriftlich die Echtheit dieser Daten. Sonst hätte man ja wenigstens alles abstreiten können. Amerikaner haben keine Ahnung von Kriegsführung!
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27.08.2010 17:44 Uhr von Alice_undergrounD
 
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das interessiert mioch alles: nicht...

ich will des zeugs über roswell und area 51 und so lesen :)

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