04.08.10 22:21 Uhr
 891
 

Experten mahnen zur Vorsicht - Deutschland setzt zu stark auf Exporte

Eigentlich und so sagen es nicht nur alle Daten, sondern auch viele Politiker, soll die Krise vorbei sein. So vielversprechend das auch klingt, der Wirtschaftsboom könnte schneller vorbei sein, als uns allen Lieb ist.

Denn es ist so, dass der derzeitige Wirtschaftsaufschwung nur von den Exporten lebt und nicht von steigenden Umsätzen und Investitionen. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass Deutschlands Aufschwung von den Entwicklungen in Europa, China und den USA extrem abhängig ist.

Nun werden die Konjunkturprogramme, die in der Krise geholfen haben, sehr stark zurückgefahren. In dieser Folge stagniert die Binnennachfrage nicht nur darum in Deutschland. Der starke Export ist kein Ausdruck der Überlegenheit von deutschen Produkten, er ist das Ergebnis dauerhafter Lohndrückerrei.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Klassenfeind
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Export, Konjunkturprogramm, Wirtschaftsaufschwung
Quelle: www.tagesspiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Trotz Spannungen bürgt Bundesregierung weiterhin für Türkei-Geschäfte
Airline mit Kranich im Logo: Lufthansa steigt aus Kranichschutz aus
Paris: Sozialistische Partei verkauft ihr historisches Parteigebäude

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.08.2010 22:21 Uhr von Klassenfeind
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Wenn ich möchtet, lest die Quelle, sie ist sehr interessant und vor allem Aufschlussreich, wie wir alle von Politikern und sonstigen Quasselstrippen hinters Licht geführt werden.
Kommentar ansehen
04.08.2010 23:20 Uhr von Scare4t2
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
...bei allem Respekt dem Thema gegenüber...aber die News ist sowas von schlecht geschrieben...da bekomm ich Augenkrebs und dreh mich im Kreis! Sorry, aber für mich nicht angenehm lesbar!
Kommentar ansehen
05.08.2010 00:32 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@DerNeueBeobachter: Dann betrachte die News morgen vormittag gut ausgeschlafen nochmal genauer. Die Formulierung in der Nachricht entspricht eher einem lockeren Gespräch zwischen Freunden, die Rechtschreibung ist ausreichend bis mangelhaft.

Ein bisschen mehr Sorgfalt bei dem Erstellen von News wäre wirklich wünschenswert.

Auch wenn die News vom Umfang her erfrischend ausführlich ist, so würde ich mir auch eine bessere Quelle wünschen. Nicht dass ich etwas am Tagesspiegel auszusetzen habe, aber muss es wirklich ein Meinungs-Artikel sein?
Kommentar ansehen
05.08.2010 00:37 Uhr von Floppy77
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Worauf soll sonst gesetzt werden? Der innerdeutsche Markt selber ist doch am Boden. Kurzarbeit, Hartz 4 und Personalleasing sorgen doch dafür, dass hier kaum einer Geld hat genug zu konsumieren um den Markt damit anzukurbeln. Da bleibt nur der Export.
Kommentar ansehen
05.08.2010 07:18 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@DerNeueBeobachter: Zwischen Fehler erkennen und besser machen ist nunmal ein großer Unterschied. Ich kann nach Lesen der News sagen, dass sie komisch geschrieben ist. Besser machen kann ich es aber deswegen noch lange nicht. Daher schreibe ich keine News.

Zwischen DNews und einer Meinungs-News sehe ich in der Tat keinen allzu großen Unterschied. Für mich ist beides keine seriöse, ernst zu nehmende Quelle.

Vielleicht eins noch: Ich habe schon mehrere News von Klassenfeind gelesen, und mir ist dabei sprachlich bisher nie etwas aufgefallen. Die Kritik ging daher auf diese News ein, und nicht auf den News-Autor. Ich weiss dass er/sie es besser machen kann.

[ nachträglich editiert von derNameIstProgramm ]
Kommentar ansehen
05.08.2010 10:31 Uhr von Loxy
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Die Regierung weiß ganz genau wie beschissen Deutschland volkswirtschaftlich eigentlich aufgestellt ist, aber wenn die Systempresse wieder vom Titel "Exportweltmeister" posaunt, lässt sich das bestens verkaufen... "Weltmeister" will der Deutsche Michel schließlich immer gerne sein...
Kommentar ansehen
05.08.2010 11:01 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Neues ist das nicht gerade: Seit Jahren/Jahrzehnten ist das doch bekannt, dass Deutschland nur von Exporten noch so gut dar stellt, fielen die weg, würden alle Sozialsystem hier zusammen falle wie ein Kartenhaus.

Die Leute die fürs Inland arbeiten, müssen endlich mal mehr verdienen. Gestern lief eine sehr gute Reportage über Kik, die Verkäuferin verdienen dort 800 € Netto!!!
Kommentar ansehen
05.08.2010 13:19 Uhr von DirtySanchez
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
DerNeueBeobachter: Nachrichten sollten objektiv, kurz und prägnant sein. Diese News stellt eher einen Kommentar dar und sollte in das Meinungsfeld.

"Eigentlich und so sagen es nicht nur alle Daten, sondern auch viele Politiker, soll die Krise vorbei sein."
"Noch schlimmer ist die Tatsache..."
" nicht nur darum..."

Siehst du? Das hier ist keine Kritik am Autor, nur am Stil. Jeder darf seine eigene Meinung zum Thema haben.
Kommentar ansehen
07.08.2010 07:34 Uhr von Jummi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Floppy77: "Worauf soll sonst gesetzt werden?"

Das ist ne gute Frage.
1. Wenn weiter nur auf Export gesetzt wird, dann werden die "Experten", die uns in Deutschland Billiglöhne verordnen und den Mindestlohn verweigern, sehr bald merken, daß der Markt im Ausland bald gesättigt ist.
Denn die Leute, die die Produkte aus Deutschland kaufen, sind auch bald gesättigt, und auch dort gibt es nicht ewigen Wachstum.

2.In China ist man dabei einen Mindestlohn einzuführen.
Warum? Tja, damit die Chinesen auch konsumieren können und nicht dem Staat auf der Tasche liegen, wenn sie Arbeit haben.
Das machen die Chinesen nicht nur damit sie Produkte aus dem Ausland konsumieren können, sondern vor allem aus dem Inland.
Denn, das eigene Volk ist noch der beste Konsument, es braucht die kürzesten Handelswege und von der verbesserten Infrastruktur, die durch eine gesunde Wirtschaft erst funktionieren kann, profitieren alle.

3.Der Mindestlohn muß auch bei uns eingeführt werden, und zwar in der Höhe, daß Menschen von ihrer Arbeit leben können, auch konsumieren, und damit sie nicht zusätzlich beim Arbeitsamt betteln müssen.
Dazu braucht man noch das Instrument der Arbeitszeitverkürzung, damit wir auch alle in Arbeit bekommen, natürlich mit Lohnausgleich, es wurde noch nie soviel Gewinn eingefahren, wie in den letzten Jahren, gleichzeitig wurden trotz hoher Gewinne, viele Menschen entlassen.

4.Also, man muß den Binnenmarkt ankurbeln, das geht nur wenn die Menschen, die die Produkte kaufen sollen, auch die Mittel dafür zur Verfügung haben.
Ansonsten wird das nix!

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Vater und Söhne abgeschoben - Mutter und Tochter können bleiben
Studie: Der umweltschädlichste Dienstwagen gehört Horst Seehofer
Trotz Spannungen bürgt Bundesregierung weiterhin für Türkei-Geschäfte


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?