Brunner-Prozess: Alkohol, Drogen, Heime - Angeklagte hatten schwere Kindheiten
Zigaretten mit zehn Jahren, kurz darauf folgten Alkohol und mit knapp 14 Jahren probierte Sebastian L., einer der beiden Angeklagten im Prozess um den Tod von Dominik Brunner vor dem Landgericht München, auch Kokain aus. Mit 16 Jahren will er es dann regelmäßig konsumiert haben.
Auch sonst verlief die Kindheit und Jugend des heute 18-Jährigen nicht gerade rosig: sein Vater war früh gestorben und seine Mutter ein Pflegefall, daher verbrachte er seine Kindheit auch in verschiedenen Heimen.
Auch beim zweiten Angeklagten, dem ein Jahr älteren Markus S., sah es nicht viel besser aus. Obwohl er im Gegensatz zu Sebastian L. aus geordneten Familienverhältnissen kommt, konsumierte auch er frühzeitig Alkohol und Marihuana. Bei ihm hängt es von der Reife ab, ob er nach Jugendstrafrecht verurteilt wird.