04.08.10 13:35 Uhr
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Düsseldorf: 29-Jährige stirbt auf der Autobahnauffahrt

Eine tote Frau und zwei schwer verletzte Männer sind das Resultat eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am gestrigen Dienstagabend auf einer Beschleunigungsspur zur A46 in der Nähe von Düsseldorf ereignet hat.

Als die 29-Jährige mit ihrem PKW die Auffahrt befuhr, wollte ein auf der Autobahn fahrender Mann ihr das Einfädeln erleichtern. Dazu wechselte er die Fahrspur nach links, übersah dabei aber einen hinter ihm sehr schnell nahenden Subaru.

Der Subaru-Fahrer machte eine Vollbremsung. Sein Auto geriet ins Schleudern und prallte anschließend auf den PKW der Frau. Dann überschlugen sich beide PKW. Die Frau starb noch vor Ort. Ihr schwer verletzter Beifahrer und der Subaru-Fahrer wurden per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.


WebReporter: vijesti
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Auto, Unfall, Düsseldorf, Autobahn, Beschleunigung
Quelle: www.rp-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2010 13:48 Uhr von AugenAuf
 
+3 | -16
 
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04.08.2010 13:51 Uhr von darkdaddy09
 
+14 | -0
 
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Schlimm sind auch die kurzen: Beschleunigungsspuren. In Holland sind diese meist doppelt so lang.
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04.08.2010 13:59 Uhr von Extron
 
+2 | -8
 
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Ohne jetzt den Ort zu kennen aber ist bei Abfahrten auf der Autobahn nicht immer ein Temoplimit ???

Also überall wo Abfahrten sind, weil gerade da die Leute nach Links müssen wenn viele auf die Autobahnen wollen.

Außerdem Inhaltlich Falsch, die Quelle sagt was anderes.
Der Astra hat keine Vollbremsung gemacht.

[ nachträglich editiert von Extron ]
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04.08.2010 14:02 Uhr von mr_shneeply
 
+6 | -1
 
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mehr Aufmerksamkeit und Benutzung des Rückspiegels könnten derartige Unfälle vermeiden.
Das allgemeine Tempolimit macht die dürftigen Fahrkünste vieler Verkehrsteilnehmer nicht besser.
Das wäre nur ein Workaround.
In USA gilt überall ein Tempolimit, trotzdem schaffen es die Leute teilweise spektakuläre Unfälle zu bauen.
Mit der niedrigeren Geschwindigkeit sinkt auch die Aufmerksamkeit. Da essen, telefonieren, sms´en, trinken, rauchen die Leute während der Fahrt.

In Deutschland gilt man ja schon als Raser wenn man sich nur an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält.

Langsamfahren (-20 kmh von der vorgeschriebenen Geschwindigkeit) = gut, normale Geschwindigkeit fahren = böse.
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04.08.2010 14:23 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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@Augenauf: "Bei einem allgemeinen Tempolimit von 130 km/h wäre das nicht passiert."

Wie willst du das beurteilen können?
Weil dann alle gleich schnell fahren?
Mir wären schon einige in 120er-Bereichen seitlich ins Auto gefahren, weil sie dann noch weniger in den Spiegel oder gar über die Schulter schauen. Die denken sich "Wenn da einer ist, wird er schon bremsen." Nen toten Winkel gibt es ja nicht....und bei 130 sind die Unfälle ja auch nicht so schlimm...

"Das Problem ist, das Autos die von hinten mit wahnsinnigen Geschwindigkeiten angeschossen kommen, oft unterschätzt werden oder gar übersehen werden."

Wer die Geschwindigkeit eines sich nähernden Fahrzeuges nicht einschätzen kann, sollte die Fahrspur nicht wechseln.
Nicht umsonst haben die Vorrang. Und was sind bitte "wahnsinnige" Geschwindigkeiten?

"Nicht umsonst bekommt man automatisch eine Teilschuld wenn man sich jenseits der 130 km/h befindet."

Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Ab 160 km/h kann man eine Teilschuld bekommen, wenn es nachgewiesen werden kann, dass der Unfall mit 130 km/h nicht passiert wäre. Wenn du mir ohne zu blinken und ohne zu schauen einfach vors Auto fährst, kann ich auch 200 fahren ohne eine Teilschuld zu bekommen...
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04.08.2010 14:30 Uhr von Spafi
 
+4 | -0
 
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@mr_shneeply: Ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Ich fahre nen Yaris, 100PS, nicht gerade viel Hubraum/Drehmoment. Rechts fahren die meisten 110-115 laut GPS, links kommen die BMWs und Audis mit mindestens 140. Da bleibt man zumindest auf zweispurigen Autobahnen eben rechts und langsam, da man sonst während der 10-15 Sekunden, die man braucht, um auf die Mitschwimmgeschwindigkeit der linken Spur zu kommen, dort ein massives Verkehrshindernis wäre, das bei einem gerade unaufmerksammen Hintermann wohl zu einem sofortigen Auffahrunfall führen kann.

Außerdem muss man sagen, dass bei vielen der Tacho so sehr vor geht, dass sie denken, die vorgeschriebenen 120 einzuhalten, obwohl es vielleicht nur 105 oder 110 sind
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04.08.2010 14:41 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -2
 
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Der Vorteil bei denen, die links schnell fahren ist, dass sie _meistens_ sehr aufmerksam sind und aus reinem Selbsterhaltungstrieb für die anderen mitdenken.

Noch besser als die, die sofort für die Auffahrenden Platz machen sind die, die direkt von der Auffahrt auf die ganz linke Spur ziehen um nen LKW zu überholen. OK, ich mach das auch, aber mit 240PS und dauernden Blick in den Rückspiegel. Das gleiche mit 90PS und ohne zu schauen kann fatale Folgen haben...

Was ne Tachoabweichung ist wissen sowieso die Wenigsten, aber immer wieder mal gerne den Oberlehrer spielen...


EDIT:
Das Wort "Teilschuld" hat sich, wenn auch fachlich oft falsch, im Sprachgebrauch etabliert. Dass man grundsätzlich zwischen Schuld und Haftung unterscheiden können sollte, ist aber durchaus richtig.

Ich darfs nochmal hervorheben:
Bei einer Überschreitung der Richtgeschwindigkeit gibt es strafrechtlich keine Teilschuld.
Wenn, dann nur versicherungsrechtlich.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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04.08.2010 15:04 Uhr von Spafi
 
+6 | -0
 
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@Lukulus: Tot ist tot. Jetzt geht es darum, Fehler im eigenen Fahrverhalten zu finden, damit das nicht wieder passiert. Dazu gehört auch, dass sich Schnell- und Langsam-Fahrer gegenseitig verstehen und einschätzen lernen
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04.08.2010 16:17 Uhr von Jolly.Roger
 
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@Lukulus: "Eine Frau ist tot, aber die PS-Prolls diskutieren über Schuld und Sühne (Teilschuld, Haftung, "so gut wie ich fährt keiner"). "

Entschuldige bitte: Mein Gott, mein Beileid für die Familie der jungen Frau. Schlimm das sowas auf unseren Straßen passiert. Und der Unfallverursacher kam ohne Verletzungen davon....wie immer.


So, jetzt besser?
Ich weiß zwar nicht, was das für die Diskussion bringen soll, aber wenn du meinst.

Ich persönlich finde es wichtiger, die Ursachen zu klären. Warum ich deswegen ein PS-Proll bin, verstehe ich nicht. Liegt wohl an meinem von Benzin-Dämpfen zerfressendem Gehirn.

Ob nun Schnellfahrer oder unachtsame Fahrer die größere Gefahr darstellen, lässt sich sicher nicht endgültig beurteilen, aber vielleicht reflektiert der eine oder andere die Geschichte auf sein eigenes Verhalten und fährt bei Auffahrten etwas langsamer/vorsichtiger bzw. benutzt Rückspiegel und Schulterblick.

Kann ja verstehen, daß man beim Anblick einer Frau, die auf die Autobahn auffahren will, in Panik gerät, aber das plötzliche Spurwechseln kann auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ins Auge gehen.

EDIT:
"Betriebsgefahr" und "Teilschuld" wird spätestens dann wieder interessant, wenn der nächste "40PS-Proll" einen Fahrradfahrer innerorts übersieht und umfährt, obwohl der unbeleuchtet in falscher Richtung den Gehweg befuhr... ;-)

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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05.08.2010 08:02 Uhr von KamalaKurt
 
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Hätte es da nicht die Möglichkeit gegeben, dass der Fahrer auf seiner rechten Spur bleibt und rechtzeitig etwas vom Gas geht. Es ist doch abzusehen, dass ein Fahrer nach links zieht um auf die normale Spur zu gelangen, irgendwann, spätestens wenn die Einfädelspur zu ende ist. In Deutschland fehlt im Allgemeinen, Rücksicht auf andere zu nehmen.

Wenn man hier in Thailand auch so rücksichtslos fahren würde, gäbe es an jeder Kreuzung laufend Unfälle, da es hier nicht Sitte ist beim links abbiegen zu schauen ob von rechts einer kommt. Auch wird auf Autobahnen rechts und links überholt, was ich durchaus für gut finde. Hat man sich hier einmal für eine Spur entschieden, dann hält man diese, ausser man will einen zu langsam fahrenden vorderen Verkehrsteilnehmer überholen.

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