04.08.10 13:02 Uhr
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Schule: Gibt es bald kein Sitzenbleiben mehr?

Viele Experten halten das Sitzenbleiben für unnütz und stoßen eine Diskussion über die Abschaffung an. Mit Erfolg: In Berlin gibt es zukünftig nur noch in Ausnahmefällen eine "Ehrenrunde" und 2011 wird sie in Hamburg ganz abgeschafft. Trotzdem bleiben in keinem anderen Land so viele Schüler sitzen.

Im Rahmen der PISA-Studie wurde für Deutschland ermittelt, dass 23,1 Prozent der 15-Jährigen mindestens einmal sitzen geblieben sind. Statt zu Motivation führe Sitzenbleiben zu einem Gefühl der Demütigung und zu Ängsten, oft auch bis hin zu Selbstmordgedanken, so der Pädagoge Bernhard Bueb.

Schulische Ehrenrunden kosten die Bundesländer etwa eine Milliarde Euro pro Jahr. Aber neben dem Finanziellen steht vor allem die Nachhaltigkeit in der Kritik. Nur in dem Wiederholungsjahr gibt es eine empirisch belegbare Verbesserung, die aber im darauf folgenden Schuljahr wieder verschwindet.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Aus, Motivation, Sitzenbleiben
Quelle: eltern.t-online.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2010 13:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+49 | -4
 
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Schule ohne Sitzenbleiben...was haben wir uns das damals gewünscht.
Heute frage ich mich aber, ob das wirklich seinen Zweck erfüllen würde. Haben unsere Kinder genügend "positive" Motivation um was zu lernen?
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04.08.2010 13:24 Uhr von no_trespassing
 
+55 | -4
 
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Wird nur nix bringen: Genauso wenig wie die Rechtschreibreform.

Statt dass und das verwechseln die Leute jetzt eben Waschmaschine und Waschmaschiene.

Googlet mal, wie oft Waschmaschiene vorkommt: 372.000 mal.
Und ob Portemonnaie oder Portmonee, die Leute sind oft so blöd, dass sie Geldbörse schreiben müssen. Analog der Witz: "Komm, tragen wir ihn vor die Post!"

Abschaffen der Hauptschule? Bringt ebenfalls nix, da die guten als Streber ohnehin keinen guten Stand haben und meist die Klassenterroristen das Sagen übernehmen, was läuft.

Sitzenbleiben abschaffen? Davon werden die Schüler net zwangsläufig klüger.

Im Berufsleben und im Studium wird dann trotzdem knallhart aussortiert. Kriegt man keine Bewerbung fehlerfrei hin oder bringt das Pensum nicht, hat man schlechte Perspektiven.

Dasselbe im Studium - da wird nicht lange diskutiert, sondern anonym wird die Arbeit dann bewertet, ohne dass die HiWis überhaupt die Person kennen.

Die Politik schreit dann aber wieder Zeter und Mordio, wenn nicht genügend Arbeitsplätze den Leuten angeboten werden.
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04.08.2010 13:38 Uhr von PuerNoctis
 
+41 | -0
 
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Oha, halte ich für einen Fehler, denn sonst bleiben die faulsten erst recht sitzen - sitzen bleiben und nix tun, man kommt ja so oder so bis an´s Ende...
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04.08.2010 13:38 Uhr von leCauchemar
 
+52 | -2
 
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Vergleich Jeder 20. (Beispiel-Wert) PS3-Besitzer hat im Laufe der Zeit Probleme mit seiner Konsole und schickt sie zur Reparatur.
Das kostet viel Geld.
Daher wäre die sinnvollste Lösung: Man sollte die Konsolen einfach nicht mehr reparieren lassen können.

Was ich damit sagen will:
Dass so viele Schüler sitzen bleiben, muss einen Grund haben. Um DEN muss man sich kümmern.
Das Sitzenbleiben abzuschaffen ist für die Bundesländer vielleicht billiger...
Aber wenn ich im Stoff nicht mitkommen würde, würde ich lieber das Jahr wiederholen, als im nächsten Jahr gar nichts mehr zu verstehen und komplett verloren zu sein!
Ich denke nicht, dass die Schüler so glücklicher wären.
Mir ist es nicht wichtig, DASS ich die Schule abschließe, sondern WIE ich es tue.

[ nachträglich editiert von leCauchemar ]
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04.08.2010 13:45 Uhr von hori
 
+20 | -2
 
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Faktisch: ist sitzenbleiben bereits abgeschafft, wenn ich mich mal in meinem Jahrgang umseh.
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04.08.2010 13:55 Uhr von Bruno2.0
 
+11 | -1
 
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gibt es doch schon: Waldorfschulen handhaben das so
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04.08.2010 13:59 Uhr von ernesto61
 
+10 | -9
 
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"Faktisch ist sitzenbleiben bereits abgeschafft, wenn ich mich mal in meinem Jahrgang umseh."

bei uns ca 30% bis zum Abitur.

"Da sich in den unteren Klassen fast keine deutschsprachige Kinder mehr aufhalten.

Jetzt hat z.B. Memet, Ahmed und Ülkan auch die Chance in die 6e zu kommen.

Finde ich toll !"

also unsere hulya hat abi mit 1,7 gemacht und die anderen mitschüler mit migrationshintergrund haben auch eher einen schnitt über den durchschnitt gemacht.
der großteil war eher deutsch der sitzengeblieben ist.

"Dass so viele Schüler sitzen bleiben, muss einen Grund haben. Um DEN muss man sich kümmern.
Das Sitzenbleiben abzuschaffen ist für die Bundesländer vielleicht billiger...
Aber wenn ich im Stoff nicht mitkommen würde, würde ich lieber das Jahr wiederholen, als im nächsten Jahr gar nichts mehr zu verstehen und komplett verloren zu sein!
Ich denke nicht, dass die Schüler so glücklicher wären.
Mir ist es nicht wichtig, DASS ich die Schule abschließe, sondern WIE ich es tue."

das geld was man einspart, kann man in die nachhilfe bzw in neue lehrer stecken. das erzeugt ein viel besseres lernklima und fast alle werden dann viel weniger probleme mit dem stoff haben.
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04.08.2010 14:10 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -1
 
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na ja "anstatt diese Schüler dann mit noch schwererem Stoff zu quälen, sollten sie weiterhin die Chance zur Wiederholung bekommen. Mit dem Alter steigt auch die Lebenserfahrung und beim zweiten Mal wird dann vieles besser."

Wie in der Quelle steht, ist das empirisch nicht wirklich nachvollziehbar. In dem Wiederholungsjahr sind die Leistungen besser, aber in dem Jahr darauf, wenn die Anforderungen wieder steigen, sinken sie wieder auf den alten Stand.

Das eingesparte Geld müsste dann aber unbedingt in bessere Lernbedingungen investiert werden. Wie hier richtig gesagt wird, bringt es nichts, wenn man die Kids durch die Klassen schleift. Da kann man sicher sein, dass einige immer weniger kapieren.

Vielleicht sollte man noch anmerken, dass das "nicht mehr sitzenbleiben" natürlich keinen Einfluss auf den Erwerb eines Schulabschlusses hat. Wer die Abschlussprüfungen nicht besteht, hat keinen Abschluss.

Laut einer FORSA-Umfrage sehen 66 Prozent der Deutschen das Sitzenbleiben als ein sinnvolles pädagogisches Mittel an und wollen es beibehalten...

Ist es ein pädagogisches Mittel oder eher eine Drohung: "Wenn du dich nicht anstrengst, dann musst du noch länger in der Schule bleiben..."
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04.08.2010 14:20 Uhr von dopaminbernd
 
+11 | -1
 
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Na dann, als ob die Kinder dann noch hinterherkommen wenn sie in der 4ten schon drei Fünfer geschrieben haben und dann in der 5. Klasse etwas lernen sollen was darauf basiert.

Wenn das so weitergeht kann man bald auch das Abitur mit einem 5,5 Schnitt abschließen, hört sich toll an.
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04.08.2010 14:34 Uhr von Hallominator
 
+4 | -1
 
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Dann brauchen wir Alternativen Ich halte es für schwachsinnig, es klingt für mich nach einer verzweifelten Sparmaßnahme. Ich kenne einige, die sitzen geblieben sind. Bei einigen lag es an mangelnder Konzentration, gerade beim Lernen, bei anderen aber an tragischen Ereignissen wie dem Tod der Eltern...
Aber alle haben wiederholt und das Abi dann doch kassiert.

Wenn man das Sitzenbleiben abschafft, muss für diese Schüler eine alternative Möglichkeit geschaffen werden, um das Wissen nachzuholen. Man kann sie ja nich ohne Abschluss stehen lassen. Auch das wird wieder Geld kosten, also macht das eigentlich keinen Sinn.

[ nachträglich editiert von Hallominator ]
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04.08.2010 14:37 Uhr von fallobst
 
+4 | -0
 
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lol: so ein schwachsinn kann auch nur politikern einfallen. jeder vernünftige mensch schüttelt doch den kopf bei solchen argumentationen.

wenn einer die dinge in mathe z.b. aus dem vorherigen schuljahr nicht versteht und nicht kann, wie soll er dann die mathesachen aus dem nächsten schuljahr lernen und verstehen? die bauen doch aufeinander auf. am ende kommt der schüler in einen teufelskreis und darf dann die schule mit 5ern und 6ern im zeugnis verlassen.

das produziert für politiker ja bekanntlich keine kosten. aber was wundere ich mich überhaupt... aus solchen leuten rekrutiert die linken (inklusive spd und grüne) in berlin ihr wahlklientel.

mit dieser maßnahme tun die politiker nur sich selbst einen gefallen, und am wenigsten den schülern...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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04.08.2010 14:41 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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Das klappt nur, wenn man parallel MASSIV diejenigen Schüler, die sonst sitzengeblieben wären, extra schult, um sie in der nächsten Klasse mitlaufen lassen zu können, weil sie andernfalls ja immer weiter zurückfallen und gar nichts mehr mitbekommen.

Die Nachschulerei ist zwar besser als Sitzenbleiben, wird aber schnell auch einen negativen Ruf haben bei den Schülern, so dass man um Demütigung und Ängste nicht herum kommt.
Darum kommt man im Leben aber eh nicht herum.

Eher ist es wichtig, so früh wie möglich zu lernen, sowohl mit Demütigungen als auch mit Ängsten umzugehen zu lernen.
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04.08.2010 14:45 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -2
 
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@DerNeueBeobachter: So einfach ist´s nun auch wieder nicht.

Wenn Du die vielen Filialen bezahlst! Aus Deinem Säckel! Dann nicht die Fähnchen, .... um mal im Bild der Werbung zu bleiben, die Du im Hinterkopf hattest.


Eine Umstellung, so sie denn wirklich sinnvoll wäre, müsste aus Steuergeldern bezahlt werden. Wenn Du also erwartest, dass "der Staat" dafür Geld ausgeben sollte, musst DU Dich als erstes fragen, was es Dir persönlich denn wert wäre.

Zwei Mehrwertsteuerpunkte zusätzlich?
Falls nicht, dann wahrscheinlich doch notgedrungen Fähnchen.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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04.08.2010 14:45 Uhr von rtk2
 
+3 | -3
 
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blöde idee: wie kommen die auf 1 mrd. mehrkosten ?
1. wenn eine schüler sitzen bleibt, fehlt in der vorherigen klasse einer und in der stufe darunter ist einer mehr. in der schule bleiben trotzdem gleich viel schüler.
2. der schüler der sitzen bleibt, hat schon theoretisch alle bücher.
3. wenn einer durchgeschliffen wird, haben die anderen schüler den nachteil und langweilen sich. oder der stoff wird für den sitzenbleiber immer schwerer und er kapiert nichts mehr.
4. kinder haben unterschiedliche reife. manchmal ist es doch nötig ein kind sitzen zu lassen.
5. ein kind was länger in der schule ist , ist um die wiederholte schulzeit kürzer arbeitslos bzw. hoffentlich wird durch das sitzenbleiben der schüler nach der schule nicht arbeitslos.
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04.08.2010 14:46 Uhr von dommen
 
+8 | -2
 
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Blödsinn, ich habe selber eine Klasse widerholt, weil ich Probleme in der Schule hatte. Dadurch verbesserten sich meine schulischen Leistungen und ich war besser ins Sozialgefüge integriert (was vorher nicht der Fall war). Ich fand die Motivation mir einen Ausbildungsplatz zu suchen, habe diese abgeschlossen und hole im Moment mein Abi nach, um nacher ein Chemiestudium dranzuhängen. Manche Schüler brauchen das und ich halte diese Debatte für unglaublich schwachsinnig...
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04.08.2010 14:48 Uhr von Bierkeule
 
+1 | -2
 
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ich muste auch erennrunde machen :-): Ich bin nicht der Meinung das Sitzen-Bleiben hilft. Zu meiner Schulzeit habe ich es oft genug erlebt das ganz besonders schwache Schüler, bzw. "Außenseiter" hiervon betroffen sind. Das es nicht Sinnvoll ist den sowieso schon von allen "verarschten" zusätzlich Steine in den Weg zu legen ist ja wohl klar. Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung, denn man sollte immer die gesamte Schulzeit berücksichtigen und nicht das ein oder andere schwache Jahr, was durchaus bei jedem durch private oder familiäre Probleme auftreten kann. Allerdings sollte man hierbei auch berücksichtigen das auf einigen Schulen, in manchen Klassen, die Ausländeranteile bei bis zu 80% liegen (eher eine Seltenheit, aber das gibt es). Das soll nun nicht klingen wie eine Rassismuskeule, ABER was würde passieren wenn z.b. Leute die nicht richtig Deutsch können Jahr für Jahr automatisch weiterkommen und durch ihre nicht ausreichenden Sprachkenntnisse den Rest der Klasse vom Lernen abhalten. Ist jetzt natürlich nur auf solche bezogen die nicht bereit sind sich zu integrieren, durchgehend ihre eigene Sprache sprechen und sich von allem was Helle Haare hat fernhalten!
Was aber mal wieder äußerst traurig ist, wie man hier liest das jedes Bundesland ca. 1 Milliarde pro Jahr sparen könnte, während unsere Regierung X Milliarden verschenkt..... unser Nachwuchs sollte die bestmögliche Bildung bekommen, die Schüler von jetzt sind die Zukunft unseres Landes. Da darf nicht über Geld gesprochen werden!
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04.08.2010 14:51 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -3
 
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@rtk2: 1. der Schüler ist INSGESAMT ein Jahr länger in der Schule, kostet als 1 Jahr mehr an Lehrerzeit und Raummiete

2. wenn sich die Bücher zwischenzeitlich ändern, hat er nicht mehr alle Bücher. Außerdem braucht er für bereits ausgefüllte Arbeitsunterlagen ja neuen, leeren Ersatz

3. ist korrekt. Darum muss man da auch einen anderen Weg finden.

4. genau um den Punkt geht es ja gerade. Man sucht nach einer besseren Vorgehensweise, dies auszugleichen.

5. den Zusammenhang müsstest Du mir mal näher erläutern.
Ein Kind, was länger in der Schule ist, ist tendenziell eher länger arbeitslos, weil Betriebe lieber erstmal Leute einstellen, deren Zeugnis frei von Ehrenrunden ist.

Deswegen ist es um so wichtiger, eine Alternative zu finden, die entsprechenden Kandidaten zu unterstützen, ohne dass es im Zeugnis sichtbar wird.




Insgesamt sehe ich das aber ähnlich wie User dommen.
Ganz ohne Nachsitzen wird es nicht gehen, denn oft ist nicht eine Lernschwäche der Grund, sondern das soziale Gefüge. Oder das soziale Umfeld daheim.
Oder derjenige ist einfach ein Spätentwickler (ich war so einer).
Solche Faktoren bekommt man nicht mit Lernunterstützung in den Griff, sondern nur dadurch, dass man demjenigen mehr Zeit verschafft. Mit einer Ehrenrunde.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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04.08.2010 14:56 Uhr von Frekos
 
+2 | -0
 
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"Idiocracy" hatte recht Oo

Lasset den Durschnitts IQ nun ... sinken!
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04.08.2010 14:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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"Die Nachschulerei ist zwar besser als Sitzenbleiben, wird aber schnell auch einen negativen Ruf haben bei den Schülern, so dass man um Demütigung und Ängste nicht herum kommt."

Ich finde, Sitzenbleiben hat etwas recht entgültiges, ein Jahr quasi hergeschenkt. Die Nachhilfe ist nur so lange, wie sie eben notwendig ist. Sicher wird da immer ein gewisser Ruf entstehen, aber wie will man das verhindern? Es wird immer Schüler geben, die etwas mehr Hilfe benötigen als andere...

"sollte man sich mal an anderen Schulsystemen orientieren. Ich sage da nur Schweden, Finnland"

Wie ist es denn da? Bleiben die nicht sitzen?

"1. wenn eine schüler sitzen bleibt, fehlt in der vorherigen klasse einer und in der stufe darunter ist einer mehr. in der schule bleiben trotzdem gleich viel schüler."

trotzdem bleibt dieser eine 1 Jahr länger in der Schule. Von unten kommen deswegen ja nicht weniger nach....

Keine Ahnung wie das ist, kommt man im Jahr NACH dem Sitzenbleiben dann genauso gut mit? Ist es nicht schwieriger, in einem anderen Klassengefüge integriert zu werden?
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04.08.2010 15:04 Uhr von Floppy77
 
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Und: an welchem Bildungsstand orientieren sich die Lehrer dann im nächsten Jahr? Nach dem, der sonst noch sitzengeblieben wäre? In der Schule nicht mit zu kommen führt auch zu Ängsten und lässt die Motivation sinken.

Die sollten die Schüler dann auch mit Projekten fördern, und nicht einfach nur versetzen und dann in Ruhe lassen. Das bringt weder dem Schüler was, noch der Gesellschaft.
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04.08.2010 15:27 Uhr von ladySA22
 
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Lächerlich: kann man mal die rassistischen Äußerungen weglassen?
was hat das mit sitzen bleiben zu tun?
Genug deutsche bleiben ebenso öfters mal sitzen wie auch ausländer!
Zum THEMA ZURÜCK
Schwachsinn jetzt machen sie der USA nach! es bringt nichts wenn man in die nächste stufe kommt und keine ahnung vom letzten Schulstoff hat!
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04.08.2010 15:44 Uhr von Barni_Gambel
 
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Wieso tut sowas immer: zu spät kommen bittte?

Hätte sonst schonn 4m jahre früer Hartz4 bekommen!!!!
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04.08.2010 16:07 Uhr von The_Outlaw
 
+2 | -0
 
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Pff: Die Gründen werden die sein, dass da manchen Bildung zu viel Geld verschlingt und man Problemfälle so schneller los wird.

Was soll es denn bringen, wenn jemand, der eine Klassenstufe nur mit Biegen und Brechen besteht, weiterkommt, obwohl ihm sämtliche Grundlagen fehlen? Mit einem Abschluss von 3,x steht man nun auch wahrlich nicht besser dar, wenn der Weg dahin so aussieht, dass man immer mehr und mehr den Anschluss verliert... spreche aus Erfahrung, brauchte sogar 2 Extrarunden als kräftigen Tritt in den Hintern. Ohne diesen hätte ich heute entweder gar keinen Abschluss oder ein Abi von maximal 3,5 unter Krampf und Hoffnungslosigkeit, stattdessen habe ich nun locker mein Abi mit 2,4 gemacht.


Ich sehe absolut ein, dass jeder Mensch auf Sitzenbleiben anders reagiert und vielleicht spezielle Förderung braucht, aber Sitzenbleiben ist nun mal DAS Warnsignal schlechthin, wo dann auch wirklich alle merken, dass es so nicht geht... und ich sehe es auch absolut nicht als Schande an, wenn man sitzenbleibt, WENN man die richtigen Schritte einleitet und das Kind fördert.
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04.08.2010 16:18 Uhr von kidneybohne
 
+3 | -0
 
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Also mein Senf: Ich bin sitzen geblieben und hab meine Noten verbessert und war auch an der nächsten Schule gut und bin jetzt einer der besten bei der Zwischenprüfung gewesen.
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04.08.2010 16:26 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -0
 
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Interessant Scheint ja nach den Erfahrungsberichten hier so zu sein, dass eine Ehrenrunde durchaus auch später positive Auswirkungen hatte.
Was ja von den Experten in der Quelle ziemlich eindeutig bestritten wird...Liest sich so, als hätten die Sitzenbleiber eher Selbstmordgedanken als Selbsteinsicht...

Die Realität scheint aber anders zu sein, wenn man eure Erfahrungen liest.

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