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Freilassing: Ein Apotheker-Krieg führte zur Verurteilung wegen Erpressung

Mafiöse Zustände zwischen Apotheken in Freilassing fanden jetzt ein vorerst unrühmliches Ende vor Gericht. Seit einigen Jahren fand innerhalb dreier Apotheken ein richtiger "Kleinkrieg" wegen Preiskämpfe eines in Ungarn beheimateten Apothekers statt.

Die um etwa 20 Prozent günstigere Preisgestaltung des ungarischen Apothekers rief zornigen Unmut bei den Konkurrenten hervor. Der 49-jährige Ungar, dessen Ehefrau die Apotheke in Freilassing führt, beklagte sich wegen eines "Vernichtungsfeldzuges" gegen ihn und seine Frau.

Sein Geschäftsmodell der steuerlich begünstigten Arzneien wollte der Ungar den Konkurrenten anbieten. Als diese ablehnten, habe er eine Konkurrentin erpresst, so die Anklage. Platt machen wollte er sie, 30.000 Euro an ihn zu zahlen, so die Klägerin. Der Ungar erhielt sechs Monate Haft auf Bewährung.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verurteilung, Erpressung, Apotheker, Freilassing
Quelle: www.wochenblatt.de

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