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Buchhandelskette "Thalia" setzt Verlage und kleine Betriebe massiv unter Druck

Der Buchhandelsriese "Thalia" ist in der Branche für seine aggressiven Methoden bekannt. Mit 294 Filialen in Deutschland, Österreich und Schweiz hat der Konzern inzwischen 910 Millionen Euro Jahresumsatz erreicht.

Kleine Buchläden können hier nicht mithalten und sind auf eine Kooperation angewiesen. 2005 forderte Thalia Verlage auf, sich an Umbaukosten für Thalia-Läden zu beteiligen, zudem gibt es hohe Rabatte für Thalia, die meist gewährt werden. Bei Thalia nicht vertreten zu sein, ist umsatzschädigend.

Ein kleiner Verlag hat diese Macht zu spüren bekommen und wehrte sich erfolgreich per Facebook-Protestgruppen. Thalia wollte die Buchhandlung Ennsthaler übernehmen, ansonsten würde man keine Bücher aus dem hauseigenen Verlag mehr verkaufen. Thalia gab nach, demonstrierte aber seinen Einfluss.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Buch, Druck, Handel, Verlag, Buchhandel, Thalia
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2010 12:51 Uhr von Lenhardt
 
+5 | -0
 
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Thalia entwickelt da aber einen grusligen Einfluss in der Wirtschaft...
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04.08.2010 12:54 Uhr von PakToh
 
+7 | -0
 
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Hmmm: Ist das nicht meist so mit großen Abnehmern?

große Kunden wissen dass sie Umsatz bringen und nutzen dies aus, um die Preise zu drücken und ihre Bedingungen durchzusetzen.

Sicher bin ich kein Freund von solchen Methoden, im Gegenteil, aber leider ist das übliche Geschäftspraxis...
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04.08.2010 14:06 Uhr von alter.mann
 
+0 | -0
 
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der: bücherfreund frohlocket.

;o)
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04.08.2010 14:25 Uhr von Unrockstar
 
+1 | -0
 
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Nun: Thalia ist da denke ich nicht alleine - Amazon darf sich da wohl getrost auch dazu zählen. So wie man mitbekommt, läuft das bei denen ähnlich ab mit Druck ausüben und Rabatten, bloß Schaden die nicht direkt den kleinen Läden.
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04.08.2010 18:22 Uhr von Sneik
 
+0 | -1
 
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hab mal gehört das Thalia den Scientologen untersteht.... jemand nen plan ob das stimmt?
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04.08.2010 20:05 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Ich bevorzuge: die kleinen Läden, weil dort Leute arbeiten die Bücher lieben, das bekommt man dann auch als Kunde mit.

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