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Forsa-Umfrage: Männer vernachlässigen Gesundheitsvorsorge

Männer gehen erst zum Arzt, wenn es nicht mehr vermeidbar ist. Um Gesundheits-Check-Ups und Vorsorgeuntersuchungen kümmern sie sich eher weniger. Das ergab eine Forsa-Umfrage, die die Techniker-Krankenkasse in Auftrag gegeben hat.

Nur etwa 26 Prozent der Männer nutzten demnach die Vorsorgeangebote von Krankenkassen und Ärzten. Zum Vergleich: Ungefähr 60 Prozent der Frauen sorgen sich um ihre Gesundheit und lassen sich regelmäßig und vorsorglich untersuchen. Mediziner befragten hierzu 2004 Frauen und Männer.

Männer hielten drohende Krankheiten in der Zukunft für hypothetisch, erklärt Frank Sommer vom Lehrstuhl für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Zudem seien Männer introvertierter und redeten seltener über ihre Probleme. Somit suchen sie auch seltener Rat bei Ärzten.


WebReporter: rudvid
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Arzt, Krankheit, Untersuchung, Forsa-Umfrage, Vorsorgeuntersuchung
Quelle: magazin.patient360.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2010 11:52 Uhr von DerN1cK
 
+9 | -2
 
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Gestern hieß es noch: die Deutschen gehen zu oft zum Arzt, heute heißt es zu wenig.

Den "Studien" kann man es auch nicht recht machen!
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04.08.2010 14:37 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -1
 
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besser als wegen jedem kleinen zipperlein zum arzt laufen. man sollte wirklich nur dann zum arzt gehen, wenn man einen grund dafür hat (sprich bei beschwerden, symptomen). an einem gesunden menschen kann auch eine menge schaden angerichtet werden. ich kannte jemanden im bekanntenkreis meiner eltern, der bei einer vorsorgeuntersuchung eine falsche diagnose mitgeteilt bekam und sich daraufhin das leben nahm. die nachricht, dass die diagnose fehlerhaft war, da die befunde mit denen eines anderen patienten vertauscht wurden, erreichte ihn leider nicht mehr rechtzeitig. genauso kenne ich einen fall von jemandem der ständig zur vorsorge war und dann trotzdem unheilbar erkrankte und innerhalb kurzer zeit verstarb.

zudem kann ich es auch gut nachvollziehen, wenn viele nicht zum arzt gehen, solange es nicht wirklich nötig ist. das gesundheitssystem in deutschland ist absolut marode und teilweise kann ein arztbesuch zur regelrechten qual werden. praxisgebühr, ärztemangel, stundenlanges warten in überfüllten wartezimmern, mangelnde kompetenz seitens der ärzte, teils unnütze medikationen und untersuchungen, und und und.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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04.08.2010 14:58 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -1
 
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diese studie ist zudem augenwischerei, spätestens wenn man die statistik zu rande zieht, wieviele zur vorsorgeuntersuchung gehen und bei wievielen da wirklich etwas festgestellt wird und wieviel wiederum von denen nur minderschwere erkrankungen und fehldiagnosen aufweisen. da bleibt nur noch ein kleiner bruchteil übrig, die wirklich was schlimmes haben. und die anzahl derer ist wiederum nicht höher als bei der gruppe von menschen, die erst zum arzt gehen wenn sie symptome haben. die zahlen holen da in etwa gleich auf.

zudem ist die sterberate bei den erkrankten die nicht zur vorsorge gingen, ebenfalls nicht signifikant höher als die sterberate bei den erkrankten, die regelmäßig zur vorsorge gingen. diese studie hier ist also absolute augenwischerei.

es gab hier auch schon mal einen artikel zu einem ähnlichen thema vor einiger zeit. dort wurden auch links zu diesen statistiken von jemanden gepostet. dort konnte man das sehr gut erkennen und es war aufschlussreich.

viele ernsthafte erkrankungen wie z.b. krebs können eh durch eine normale standardblutuntersuchung nicht entdeckt werden. diese bedürfen spezieller untersuchungen. nur weil die allgemeinen blutwerte in ordnung sind, heißt das nicht, dass man nicht doch bereits an einer solchen erkrankung im anfangsstadium leidet.
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05.08.2010 13:40 Uhr von DerMaus
 
+1 | -1
 
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Kein Wunder, immerhin würden auch 3/4 der Männer eher ihr Auto reparieren, als zum Arzt zu gehen...
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05.08.2010 15:23 Uhr von Fischgesicht
 
+1 | -0
 
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warum auch??? meisten gehen gesund zum arzt (vorsorge) und kommen krank zurück. die wahrscheinlichkeit ein fehldiagnose zu bekommen ist ziemlich hoch.

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