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Mahmud Ahmadinedschad: Barack Obama wurde eingesetzt, um den US-Kapitalismus zu retten

Der Präsident des Iran, Mahmud Ahmadinedschad, hat erklärt, dass sich der Kapitalismus in den USA dem Ende entgegen neigt. Barack Obama wurde laut Präsident Ahmadinedschad eingesetzt, um den sterbenden Kapitalismus zu retten. Die US-Regierung hätte es jedoch nicht geschafft, einen politischen Wechsel herbeizuführen.

Präsident Ahmadinedschad sagte außerdem, dass Barack Obama nicht in der Lage wäre, die sterbende US-Wirtschaft zu retten.

Der iranische Präsident sprach auch erneut über die US-Sanktionen gegen sein Land. Das iranische Volk werde nach seinen Worten in der Lage sein, diese Maßnahmen zu seinem Vorteil zu nutzen.


WebReporter: DIEACHSEDESBOESEN
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Barack Obama, Mahmud Ahmadinedschad, Kapitalismus
Quelle: www.presstv.ir

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2010 16:15 Uhr von uferdamm
 
+33 | -17
 
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Auch wenn es für diesen Kommentar Minuse hagelt, aber ich kann Mahmud nur zustimmen. Selbst die inszenierte Wirtschaftskriese konnte ein Sterben der US Wirtschaft nicht verhindern. Irgendwann geht jede selbsternannte Weltwirtschaftsmacht zu grunde!

Ein sehr interessantes und wahrscheinlich auch oft genanntes Video zu diesem Thema:

http://www.youtube.com/...


Folgendes Video ist ebenfalls sehr interessant, um die Motive für den Krieg um das Öl der Amerikaner wiederzuspiegeln:
http://www.youtube.com/...
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03.08.2010 16:19 Uhr von Urrn
 
+13 | -18
 
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Standgebläse Achimdschad. Heute das objektive presstv.ir als seriöse Quelle. Der Westen lügt eh. Weils der Westen ist. Und der Osten... Fernost.. Nah-Ost... whatever, irgendeiner rockt und sagt die Wahrheit.

"Der Präsedent hat gesagt... damals, im Ferienlager..!"


Tihi, Achsedesbösen... und weg isser. Mal sehen, wie lange.

[ nachträglich editiert von Urrn ]
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03.08.2010 16:30 Uhr von unomagan
 
+12 | -8
 
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Das Ende: des Kapitalismus, wir fangen erst gerade an....
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03.08.2010 16:35 Uhr von Urrn
 
+8 | -14
 
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Das Ende wird schon seit seinem Bestehen vorausgesagt. Und mit der Popularität des Internets und der Möglichkeit, seinen Senf überall kundzutun, immer öfter und vehementer.

Leider können diese Leute mir nie sagen, was stattdessen/nach ihm kommen soll. Vielleicht die Sintflut? Ahmadinedschadismus?

Also nagut, das Ende des Kapitalismus ist nah, hui buh! Ich sehs schon hinter dem Horizont frech grinsen!

[ nachträglich editiert von Urrn ]
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03.08.2010 17:43 Uhr von Kaan71
 
+12 | -11
 
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Wenn etwas nur nocht mit Kriegen und Raubzügen: am Leben erhalten werden kann, ist es schon das Ende.
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03.08.2010 17:59 Uhr von Urrn
 
+5 | -4
 
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Nun ich denke eher, dass aktuelle und zukünftige Kriege mit Rohstoffsicherung zu tun haben, und nicht mit Kapitalismus an sich.
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03.08.2010 18:01 Uhr von alles.Gelogen
 
+8 | -6
 
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Ich verstehe nicht: warum so eine Nachricht so schlecht bewertet wird. Wer immer noch glaubt dass Obama der Messias ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Es wird einen Grund haben, warum nur noch 30% der Amerikaner hinter Obamas Politik stehen.

Gesundheitsreform? Die Amis sind dumm, dass sie die nicht wollen? Nach der Gesundheitsreform kann Obama mal so Zwangsimpfungen anordnen oder Medikamte, die er für nötig hält, verschreiben.

Ein Kogressberater hat gesagt, dass nur ein Terroranschlag in der Größenordnung von 9/11 Obama noch retten kann. Warten wir mal ab.

Im übrigen sind die Amis um einiges klüger, als sie dargestellt werden. Die gehen zumindest noch zu großen Massen auf die Straße. Seis für oder gegen Krieg. Die zeigen im gegensatz zu den Deutschen noch, wofür sie stehen!
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03.08.2010 18:58 Uhr von strausbertigen
 
+9 | -3
 
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KEine Skepsis? HAt es eigentlich niemanden gewundert als diese Obama der ach so heilige plötzlich wie aus dem Nichts kam und auf einen Schlag in den Massen badete, gefeiert wurde als der Retter usw? Ich will ihm bei Gott nichts böses aber wie dieser Mann ganz plötzlich erschien aus dem Nirgendwo, war mir absolut nicht geheuer und schon 10 mal nicht dass er gefeiert wurde u.a. auch von der Deutschen Idiotenregierung und zwar schon Monate bevor er überhaupt gewählt wurde.

Dass Bush ein Vollzonk ohne Hirn war, dass weiss jede Amöbe....aber der gute Obama hier hat in meinen Augen bislang nichts gutes gebracht wofür man ihn feiern sollte.
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03.08.2010 19:16 Uhr von DeeRow
 
+1 | -2
 
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03.08.2010 20:04 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -4
 
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Ende des Kapitalismus: "Leider können diese Leute mir nie sagen, was stattdessen/nach ihm kommen soll."

Ein guter Anfang wäre erst mal ein System, welches nicht auf Ausbeutung und Verelendung vieler Menschen basiert. Mit einer gerechten Verteilung der natürlichen Ressourcen. Es sollte kein Unterschied machen woher man kommt oder wo man wohnt. Und damit mein ich nicht, dass jeder das gleiche „verdienen“ soll. Wer hart arbeitet und damit der Menschheit dient sollte besser dastehen, als jemand der nichts tut. Ziel sollte es sein die Menschheit mittels Wissenschaft voranzubringen.

Und zum Schluss noch eine Frage an die “Kapitalismus ist das Größte“-Fraktion

Wie will man aus einer begrenzten Anzahl natürlicher Ressourcen Gewinn erwirtschaften ohne dabei andere Menschen auszubeuten?

Ist es nicht krank, dass Lebensmittel an der Börse gehandelt werden (und somit Preise von Spekulanten nach oben getrieben werden) währenddessen Jährlich 10 Millionen Menschen durch Hunger sterben?

Just my two cents
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03.08.2010 23:00 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -1
 
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@Getschi: "Was heißt ausbeuten? Wer zb Rohstoffe abbaut und seine Angestellten gut bezahlt, beutet imho nicht aus. "

Da hast du grundsätzlich vollkommen recht.

Nur gibt es ein Problem. Nehmen wir mal an du hast eine Firma die baut Rohstoffe ab und ist gleichzeitig an der Börse notiert. Deine Angestellten werden gut bezahlt und du verkaufst das Abbauprodukt mit Gewinn (was meiner Meinung nach schon falsch ist. Optimal wäre wenn man mit +/- 0 rausgeht. Ansonsten wird ein Mehrwert des Produkts aus dem Nichts erschaffen.). Alle sind Glücklich. Wirklich alle? Nein natürlich nicht. Deine Aktionäre erwarten nämlich im nächsten Jahr mehr Gewinn. Und genau da fängt das Problem an. Die Käufer deines Produktes wollen nicht mehr bezahlen, notfalls kaufen sie bei der Konkurrenz, deren Mitarbeiter für die gleiche Arbeit weniger verdienen (In meinen Augen "Ausbeutung": Gleiche Arbeit + weniger Geld = Ausbeutung).Was nun? Entweder deine Arbeiter müssen mehr abbauen fürs gleiche Geld (verdienen also weniger womit die Ausbeutung langsam anfängt), um den Gewinn zu steigern oder deine Aktionäre sagen Tschüß, ziehen ihr Kapital ab und du bzw. deine Firma hat Probleme und geht über kurz oder lang Pleite.

Ich verbinde Kapitalismus mit dem streben nach Gewinn. Theoretisch müsste jede Firma Gewinn machen (also in Prinzip generiert man einen unbegrenzten Gewinn). Wo soll dieser Gewinn aber herkommen? Man hat ja nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Jetzt kommt bei mir der Naturwissenschaftler durch. 1. Hauptsatz der Thermodynamik "Energie kann weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur in andere Energiearten umgewandelt werden." Ersetzen wir nun Energie mit Gewinn. Dann komm ich zu den Schluss um Gewinn zu machen muss Irgendjemand auf der Welt Verlust machen (sprich er wird ausgebeutet), damit das ganze System im Gleichgewicht steht und funktionieren kann. Somit komm ich zu der Schlussfolgerung Kapitalismus mit dem Streben nach Gewinn kann nur funktionieren wenn Andere dabei verlieren sprich ausgebeutet werden.
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04.08.2010 10:15 Uhr von Urrn
 
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@K.T.M. Das ist zwar ein ganz vernüftiger Vorschlag, aber du weißt ja wie es ist. Der Mensch hat unendlich Bedürfnisse und der Kapitalismus kann sich am besten daran anpassen. Gleiche Verteilung funktioniert auf Dauer nicht, und es bildet sich immer eine nach Macht strebende Elite heraus (ZK der UdSSR), die die Zügel hält. Immer.

Um ein gerechtes System einzuführen, müsste sich die Welt erstmal als Eines begreifen... und das ist nicht mal ansatzweise gschafft. Globalisierung mag zwar stabilisierend sein, doch der Egoismus der Staaten ist noch zu groß. Man kann ja nichtmal einen Klimavertrag ratifizieren.

Kapitalismus hat uns Wohlstand gebracht. Dem westen, dem fernen Osten. Alle wohlhabenden und liberalen Staaten haben eine freie UND soziale Marktwirtschaft. Klar, die beruht zum Teil auf Ausbeutung der Schwachen, aber glaub mir, es gibt momentan KEIN System der Welt das diese Ausbeutung verhindern würde... das ist Schuld und Aufgabe der Politik, nicht des Wirtschaftssystems.
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04.08.2010 12:23 Uhr von K.T.M.
 
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@Urrn: "Um ein gerechtes System einzuführen, müsste sich die Welt erstmal als Eines begreifen"

Seh ich genauso

"Man kann ja nichtmal einen Klimavertrag ratifizieren."

Das liegt zu einen großen Teil ja auch an der Wirtschaft. Umweltfreundlich zu produzieren kostet mehr Geld. Man würde weniger Gewinn machen und da geht das Problem los.

"Kapitalismus hat uns Wohlstand gebracht"

Richtig Kapitalismus bring Wohlstand, aber auch Armut.

"freie UND soziale Marktwirtschaft"

Wieso UND? Es kann doch nur entweder oder sein. Soziale Marktwirtschaft ist ja im Prinzip freie Marktwirtschaft, wobei der Staat regulierend eingreifen kann. In der freien Marktwirtschaft würde sich ohne ein Eingriff des Staates sich über kurz oder lang in jedem Bereich ein Kartell oder Monopol bildet.

"...das ist Schuld und Aufgabe der Politik, nicht des Wirtschaftssystems"

Sind wir mal ehrlich ob USA oder hier oder sonstwo, um in der Politik aufzusteigen braucht man die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft. Somit wird automatisch die Politik von der Wirtschaft beeinflusst.

Es würde ja schon helfen wenn man solche Sachen wie Hedgefonds, Leerverkäufe und den Handel mit Rohstoffen an der Börse verbieten würde. Warum wird es nicht gemacht?

Genauso zum Thema Umweltschutz: Regenerative Energie z.B.: Man könnte ohne Probleme solarthermische Kraftwerke in der Sahara errichten und damit ganz Europa mit Strom versorgen. Nebenbei baut man noch Meerwasserentsalzungsanlagen für die Bevölkerung dort und Alle wären glücklich. Warum wird es nicht gemacht? (Und bitte jetzt nicht mit der Sicherheitslage kommen. Wenn wir für Mrd. € Opiumfelder in Afghanistan beschützen, dann sollte für soetwas auch Geld da sein). Weil es einfach mehr Gewinn abwirft auf herkömmliche Weise Energie zu erzeugen. Man müßte doch einfach nur die Unternehmen vor die Wahl stellen: Entweder den Gewinn direkt Investieren, an die Belegschaft ausschütten oder der Gewinn geht an den Staat, der sich verpflichtet das Geld in soziale Projekte zu stecken. Damit wäre jedem geholfen und nicht nur den Aktionären (denen es eh schon gut geht).
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10.08.2010 11:43 Uhr von Schwertträger
 
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@alles.Gelogen: Wundern? >Ich verstehe nicht warum so eine Nachricht so schlecht bewertet wird. Wer immer noch glaubt dass Obama der Messias ist, dem ist nicht mehr zu helfen.<

Was haben die Bewertungen damit zu tun, ob Obama der Messias ist oder nicht?

Die Bewertung soll unabhängig vom Inhalt sein, denn der Autor macht ja den Inhalt nicht.
Die Bewertung ist dafür da, die Güte, also die Machart der News zu beurteilen.
Also: Satzbau, Informationsgehalt, Wiedergabenähe zur Originalnews etc.
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10.08.2010 12:04 Uhr von Schwertträger
 
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@K.T.M. >Ein guter Anfang wäre erst mal ein System, welches nicht auf Ausbeutung und Verelendung vieler Menschen basiert.<

So etwas gibt es nicht.
Das vielbeachtete Rattenexperiment hat sehr gut gezeigt, dass, wenn man mit einer Gruppe völlig gleichgestellter Individuen anfängt, sich nach kurzer Zeit eine "schmarotzende Führungsriege herausschält, die von den anderen versorgt wird. Auch wenn man die Versorgenden mehrerer Versuchsgruppen zusammenbrachte, ergab sich das gleiche Bild. Scheint also ein natürliches Prinzip zu sein.


>Mit einer gerechten Verteilung der natürlichen Ressourcen.<

Da die Ressourcen auf dem Planeten willkürlich (und nicht gerecht) verteilt sind, wird auch das niemals klappen. Wenn Du in Deinem Garten im Gras auf Gold stösst, wäre es Dir auch schnurzegal, ob in Bayern ein Landsmann von Dir HartzIV erhält, Du würdest das gold trotzdem behaltenudn für Deine Familie und Deine Freunde ausgeben, nicht für den Bayern.

Du musst also erstmal Dich selber genauer beobachten, ehe Du blauäugige Zukunftswünsche für die Natur aufstellst.
Diese Natur funktioniert SO übrigens seit Millionen Jahren, das sollte einem zu denken geben. ;-)


>Es sollte kein Unterschied machen woher man kommt oder wo man wohnt.<

Tja, da geht´s los.
Ein im hohen Norden Geborener ist als Arbeitskraft im heissen Süden aber nun mal weniger wert.
Und selbst wenn Du solche Unterschiede außer Acht lässt, weil sie sich ja durchaus über mehrere Generation abschleifen liessen, lässt Du doch den alternierenden Bildungsfaktor außer Acht. Deutschland entwickelt sich, wenn es nicht aufpasst, über hundert Jahre zu dem, was die sog. Billiglohnlände heute für uns sind. Andere Staaten entwickeln sich im selben Zeitraum vom Billiglohnland zum Luxusstaat, ehe auch sie wieder absinken und andere Staaten nach oben kommen. Das Ganze bewegt sich und rotiert. Einen Gleichstand hast Du nie. Den KANN es nicht geben, solange Du nicht das aufgibst, was den Menschen ausmacht. Und wenn Du das aufgeben wolltest, wäre das, was da am Ende bei heraus käme, noch menschlich? Wäre es überlebensfähig?


>Und damit mein ich nicht, dass jeder das gleiche „verdienen“ soll. Wer hart arbeitet und damit der Menschheit dient sollte besser dastehen, als jemand der nichts tut.<

Da beschreibst Du doch schon selber das Ungleichgewicht.
Da ist es doch schon!
Wenn nicht alle gleich sind (weil eben manche mehr für "die Menschheit" tun), dann werden die sich mit dem Ziel größerer Effizienz schnell zusammen tun und schon hast Du wieder arme und reiche Staaten.


>Ziel sollte es sein die Menschheit mittels Wissenschaft voranzubringen.<

Ja.
Das passiert ja auch.
Wenn auch nicht für die "Menschheit", sondern weil es einfach aus der Summe der Einzelinteressen heraus passiert. Wie immer schon.


>Wie will man aus einer begrenzten Anzahl natürlicher Ressourcen Gewinn erwirtschaften ohne dabei andere Menschen auszubeuten? <

Gar nicht.
Komischerweise arbeiten Menschen aber nur, wenn sie Gewinn dafür erhalten.
(Selbst ehrenamtlich arbeitende Menschen arbeite NICHT umsonst. Sie bekommen gesellschaftliche Stellung und Anerkennung dafür, die sie sonst auf anderem Weg mit Geld kaufen müssten).

Die erste Frage eines Menschen ist immer "was kriege ich dafür?". Und wenn er etwas haben möchte, dass er sich so nicht leisten kann, dann sucht er nach einer Möglichkeit, seinen Gewinn zu steigern.


>Ist es nicht krank, dass Lebensmittel an der Börse gehandelt werden (und somit Preise von Spekulanten nach oben getrieben werden)....<

Das ist ein Auswuchs des Kapitalismus, der nicht toll ist, aber wenn man wirklich wollte, könnte man das abstellen. Es will nur niemand richtig, da auch die private Rentenversorgung von so etwas abhängt.


>... währenddessen Jährlich 10 Millionen Menschen durch Hunger sterben?<

Das Problem ist eher: Was würde passieren, wenn diese 10 Millionen überleben würden?

Wenn man alle Hungernden füttern könnte, würden sie sich solange vermehren, bis wier die Nachkommen wieder nicht mehr alle ernähren könnten. Eine Endlosspirale nach oben.

Wie es aussieht, hören die Menschen erst dann auf sich zu vermehren, wenn sie einen Lebensstandard erreicht haben, wie wir ihn in den wohlhabenden kapitalistischen Staaten haben. Dann dürfte die Weltbevölkerung aber nur 0,5 Milliarden Menschen beherbergen (ganz abgesehen davon, dass es dann immer noch unmöglich wäre, allen den Standard zu garantieren, den wir heute hier haben).
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10.08.2010 12:32 Uhr von Schwertträger
 
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@K.T.M. >Deine Angestellten werden gut bezahlt und du verkaufst das Abbauprodukt mit Gewinn (was meiner Meinung nach schon falsch ist. Optimal wäre wenn man mit +/- 0 rausgeht. Ansonsten wird ein Mehrwert des Produkts aus dem Nichts erschaffen.). Alle sind Glücklich. Wirklich alle? Nein natürlich nicht. Deine Aktionäre erwarten nämlich im nächsten Jahr mehr Gewinn. Somit komm ich zu der Schlussfolgerung Kapitalismus mit dem Streben nach Gewinn kann nur funktionieren wenn Andere dabei verlieren sprich ausgebeutet werden.<

Nicht nur die Aktionäre erwarten einen Gewinn.
Auch die Angestellten der Rohstofffirma erwarten den. Eventuell sind sie sogar selbst die Aktionäre ihrer eigenen Firma, weil sie ja was haben wollen von ihrer Rente und 45 Arbeitsjahren noch 40 Jahre bezahlten Nichtstuns im Alter anhängen wollen. Also müssen sie doppelten Ertrag machen (einmal den, um während der Arbeitsjahre leben zu können und zusätzlich den, um während der Rentenjahre leben zu können). Das geht nur mit Gewinn.

Und klar wird dafür jemand ausgebeutet.

Ohne Geld werden mehrere Junge Menschen direkt von wenigen Alten ausgebeutet. Das ist der Grund, warum arme Menschen "für´s Alter" so viele Kinder haben. Damit sie von denen versorgt werden. Sie beuten sie aus.
Da fällt das nur nicht so auf, weil man ja dankbar für die Eltern alles tut. Aber das Prinzip ist das Gleiche.

Heute sind die Eltern im Alter finanziell unabhängig und versorgt, weil sie zu Lebzeiten eben andere ausgebeutet haben, um sich was zurücklegen zu können.

Daran wird sich nie etwas ändern.
die Welt funktioniert nun mal so.

Und wenn sich etwas ändern würde, wäre, wie gesagt, nicht sicher, ob wir als Menschheit überleben würden.

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