Genua: Droht dem Opernhaus durch arbeitsrechtliche Konstruktionen der Konkurs?
Zu einer unfreiwilligen Auktion kam es jetzt in der norditalienischen Stadt Genua. Dort mussten Mitarbeiter der Oper erproben, wie sich Kurzarbeit in dem altehrwürdigen Musiktheater auswirken würde. Das Haus der Musen würde wegen seiner enormen Schuldenlast über kurz oder lang zusammenbrechen.
Bereits in dieser Woche müssen etwa 300 Beschäftigte im Teatro Carlo Felice kurzarbeiten. Durch diese Maßnahmen kann auch die Entlassung der Beschäftigten und somit die Schließung der Oper nicht kategorisch ausgeschlossen werden.
Das unter Aufsicht eines behördlichen Sonderverwalters stehende Haus, hat nach italienischen Medienberichten einen Schuldenberg von rund 17 Millionen Euro zusammen kommen lassen. Das Opernhaus ist momentan ohne jegliche finanzielle und musikalische Führung.