03.08.10 11:26 Uhr
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96 Prozent aller Mieter träumen vom eigenen Haus

Die große Mehrheit der Mieter in Deutschland wünscht sich Wohneigentum. So hätten laut einer aktuellen Umfrage 24 Prozent am liebsten ein traditionelles Landhaus, dicht gefolgt vom Einfamilienhaus.

Sich diesen Traum auch tatsächlich erfüllen zu können, gaben hingegen deutlich weniger Befragte an - der realistische Trend geht eher in Richtung Eigentumswohnungen.

Gerade jetzt wäre jedoch Experten zufolge ein Hauskauf aufgrund der aktuell sehr niedrigen Baugeldzinsen günstig.


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WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Haus, Immobilie, Wunsch, Mieter, Eigenheim
Quelle: news.immobilo.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2010 11:32 Uhr von kulifumpen
 
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IRgendwo verständlich wenn man abends die Nachbarn über sich rumtrampeln hört und die beiden eine etage unter sich mal wieder das Fenster offen gelassen haben und man ihren Akt mit anhören muss. Schade nur, dass das alles so Teuer ist.

Ich staune das die Zahl derjenigen die eine Eigentumswohnung haben wollen so hoch ist. Meiner Erfahrung nach sind die Vorteile gegenüber Mitwohnungen relativ gering, zumindest beim atkuellen Mietrecht
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03.08.2010 13:02 Uhr von _-Chris-_
 
+2 | -3
 
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ich will: später auch mal n Haus bauen.
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03.08.2010 13:19 Uhr von Sabamos
 
+3 | -1
 
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@kulifumpen: *...Meiner Erfahrung nach sind die Vorteile gegenüber Mitwohnungen relativ gering, zumindest beim atkuellen Mietrecht...*

Also der Vorteil liegt doch auf der Hand: GELD !

Bei 700 Euro Miete steckst Du jedes Jahr 8400 Euro Miete deinem Vermieter in den Hals - meine Abhsclagszahlung kostet mich monatlich 800 Euro bei gleicher qm zahl - wovon lediglich 580 Euro Zinsen sind. Ich spar pro Monat also 120 Euro.

Noch ein Vorteil...es gehört Dir. Keiner kann dich auf Eigenbedarf rausklagen :-)

Vorteil gegeüber einem Haus: Die Rücklagen werden durch die Anzahl der Parteien (bei mir 4) gebildet. Kommt ne neue Heizung für 10.000 Euro oder das Dach musst du als Hauseigentümer selber dafür gerade stehen !
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03.08.2010 13:32 Uhr von datenfehler
 
+3 | -3
 
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tja die meisten, die träumen könnten es sich sogar leisten, aber kaufen sich lieber ein kostspieliges Auto, fahren dauernd in den Urlaub und/oder können schlichtweg nicht mit dem begrenzten Geld umgehen, was sie haben...

Klar gibts einen gewissen Prozentsatz, die sich ein Haus tatsächlich nicht leisten können, egal wie... Aber diese Leute träumen zwar von einem Haus, sind aber realistisch genug, um zu wissen, dass es nicht geht. Die anderen fahren in den Urlaub, kaufen sich dauernd ein neues Auto und jammern dann, dass es ihnen sooo sooo schlecht geht, dass sie sich nichtmal ein Haus leisten können... lol
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03.08.2010 14:09 Uhr von kulifumpen
 
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@sabamos: Was ist mit der Grundsteuer die noch dazu kommt?

Dann eben den Kredit für die Wohnung. Was ist wenn das Wohnhaus saniert werden MUSS aber keine Rücklagen wegen dem Heizungsumbau im letzten Jahr da sind? ;) All solche sachen. Da stütz ich mich lieber auf das Mietrecht als mietender in einer Wohnung, da man dadurch eigentlich sehr gut gegenüber allen dingen geschützt ist.

Rausklagen ist sicherlich eine sache die nicht schön ist nur wielange dauert so ein Verfahren? In der Zeit sollte man schon was anderes finden. Beim Haust ist meines erachtens nach der größte vorteil: es gehört dir und du musst es nicht teilen mit irgendwelchen anderen Parteien - hab oft genug erlebt das es jede menge krach zwischen nachbarn etc. gibt und das ist dann nicht wirklich schön wenn man durch ne eigentumswohnung so stark an das eigentum gebunden ist.


[ nachträglich editiert von kulifumpen ]
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03.08.2010 15:20 Uhr von Sabamos
 
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@kulifumpen: Also die Grundsteuer macht den Kohl nicht fett.

Also die Rücklagen werden normalerweise so berechnet das sie reichen - wenn allerdings unplanmäßig das Dach abgedeckt wird dann gibts da noch ne Versicherung :-)

Außerdem steigert alles was du machst - neue Heizung, Sanierung, Fenster - ja den Wert deiner Wohnung. Das Geld ist nicht verloren - eher wie angelegt. Ich habe zudem das Glück das meine Wohnung 200.000 Euro gekostet hat...jetzt ist der qm Preis durch die neue Messe und Autobahnanbindung in den letzten 6 Monaten von 2200 Eur/qm auf 2500 Euro gestiegen - neuer Wert laut Makler liegt bei 225000 Euro.

Nochmal - die Wohnung hab ich mein leben lang als Altersrücklage - du kannst dein Leben lang Miete zahlen...und wenn du 60 bist und 40 Jahre Miete bei 720/Monat gezahlt hast den 345600 Euro hinterher weinen...ich bin mit 50 Schuldenfrei und muss dann nur noch nebenkosten zahlen :-)

Flexibel bin ich zwar nicht unbedingt, aber es gibt jederzeit die Möglichkeit umzuschulden oder zu vermieten - bei letzterem zahlt mir der Mieter dann meine Wohnung ab ;-)
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03.08.2010 15:30 Uhr von DieterKuhn
 
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@Sabamos: Richtig erkannt, den Hauptvorteil hast Du aber ausgelassen: Eine Immobilie gewinnt an Wert !!!

Sämtliche andere Produkte wie Autos, Fernseher und der ganze Schrott sind die reinste Geldvernichtung.
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03.08.2010 15:31 Uhr von DieterKuhn
 
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@Datenfehler: VOLLKOMMEN RICHTIG ERKANNT !!!

Den meisten Menschen fehlt die finanzielle Intelligenz. Das sind dann die, die am Stammtisch über die Chefs und Politiker schimpfen und die Schuld bei den anderen suchen. Arme Menschen, im Geiste arm.
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03.08.2010 15:34 Uhr von DieterKuhn
 
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@kulifumpen: Grundsteuer sind ein paar Euro.

Natürlich muss man bei einer Immobilie Rücklagen bilden, ist ja logisch. Das macht der Mieter auch, versteckt über die Miete und Mietnebenkosten. Bei der eigenen Immobilie muss man halt selber sich darum kümmern.

Außerdem sind Renovierungen nicht so schlimm, denn diese Kosten sind steuerlich sofort absetzbar (im Gegensatz zum reinen Kaufpreis der Immobilie).

Zum Thema gebunden: Niemand ist gebunden, das ist das Schöne. Man kann es weitervermieten und verkaufen, in der Regel ohne Wertverlust.
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03.08.2010 15:41 Uhr von no_trespassing
 
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Nur leider hat die Regierung dafür nichts übrig: Anstatt dass städische Wohnungsbaugesellschaften, die einst für den sozialen bezahlbaren Wohnungsbau geschaffen wurden, zuerst den Mietern angeboten werden, verschachert man diese Werte lieber gleich an GoldmanSachs, JP Morgan und Apax und KKR.

Die haben denen die Wohnungen für zum Teil 20.000 EUR verkauft. Da hätte gerne so mancher Mieter zugegriffen. Nach 5 Jahren wäre statt Miete alles abbezahlt gewesen.

Und das eingesparte Geld hätte man dann für das Ansparen eines Häuschen im Grünen nutzen können.

Aber diese günstigen Preise werden nur den richtig fetten Immobilienhaien gemacht, die sich die Wohnungen gleich millionenfach unter den Nagel reißen und dann die Miete erst mal drastisch erhöhen.

Überhaupt hat man in Deutschland den Schuss nicht gehört. Die hessische Landesregierungen hat ebenso ihre Immobilien an Investoren verkauft und sie anschließend zurückgemietet.

Wer das tut, egal, ob Wirtschaft oder Regierung, der glaubt nicht mehr an den eigenen langfristigen Erfolg.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt ist Eigentum immer günstiger, wenn man die Bausubstanz nicht verkommen lässt. Warum sonst würden Investoren darein investieren?
Weil sie wissen, dass das Werte sind.
Nicht umsonst heißen Immobilien auch REAL Estate. Das andere ist UNreal estate. Auf Sand gebaut. :-)

Die ALDI-Brüder haben das erkannt. Die sind ihrem Credo treu geblieben - keine Verbindlichkeiten und Eigentum. Jede Filiale und jedes Grundstück gehört denen. Das macht sie so unangreifbar.
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03.08.2010 16:44 Uhr von kulifumpen
 
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nagut...dann eben jeder wie er mag ;).

Ich für meinen Teil werd solange in ner Wohnung (zur Miete) wohnen wie nötigt. Wenn Eigentum dann Haus aber keine Wohnung da ich dann auch mal krach machen will ohne das sich Nachbarn über irgendwelches getrampel etc. beschweren können :)
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13.08.2010 18:02 Uhr von computerdoktor
 
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@kulifumpen: Miete ist gut, solange man noch extrem flexibel sein muss (Studium, erster Job etc.). Spätestens nach dem "Sesshaftwerden" sollte man sich Eigentum aber überlegen. Man kann - wie bei allem - klein anfangen. Erst mal eine kleine Eigentumswohnung, die nach ein paar Jahren verkaufen und sich eine größere Wohnung kaufen. Und dann nachdem diese Wohnung abbezahlt ist kann man sich ja vielleicht vom Verkaufspreis plus den Ersparnissen ein Häuschen kaufen/bauen.

BTW: Erhaltungskosten bei Wohnungen sind immer niedriger als beim Haus, weil z.B. die Kosten für eine neue Heizung durch die Anzahl der Wohnungseigentümer geteilt wird - auch wenn die Heizungsanlage für ein größeres Haus natürlich ein wenig teurer ist als für ein Einfamilienhaus, in Summe ist es viel billiger.

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