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Studie: Energiekonzerne nahmen den Verbrauchern eine Milliarde Euro zu viel ab

Laut einer Studie der Grünen-Bundestagsfraktion haben die Stromkonzerne den Verbrauchern seit 2008 eine Milliarde Euro zu viel abgeknöpft.

Seit 2008 sind die Preise für Strom an der Strombörse in Leipzig um 30 bis 40 Prozent gefallen. Dies wurde aber nie an die Kunden weitergegeben. Das wären pro Kilowattstunde 0,8 Cent und würde bei 131 Milliarden verkauften Kilowattstunden eine Milliarde Euro ausmachen.

Doch anstelle die Preissenkungen an die Kunden weiter zu geben, wurden die Preise sogar noch erhöht. Nach Ansicht der Grünen sind diese Preiserhöhungen nicht gerechtfertigt. Sie fordern die Stromkonzerne auf, die Preissenkungen an ihre Kunden weiterzugeben.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Preis, Strom, Energie, Konzern
Quelle: www.express.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.08.2010 11:21 Uhr von Haruhi-Chan
 
+8 | -2
 
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Ach Wer hätte das denn geahnt? oô
Als ob die jemals wieder mit den Preisen runtergehen werden, einen Teufel werden sie tun.
Alles Verbrecher
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03.08.2010 11:24 Uhr von Jaybay
 
+4 | -0
 
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RHEINENERGIE gehört bestimmt auch zu den elendigen,dreckigen,rücksichtslosen und widerwertigen Abzockern,die die Preissenkung nicht an ihre Kunden weitergeben...statt dessen lieber bei den "Kölner Lichter" die ganze Kohle verballern....kann man bei sowas nicht Anzeige gegen den Konzern erstatten oder ist dann nur ein Wechsel vom Anbieter möglich?
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03.08.2010 11:26 Uhr von strausbertigen
 
+12 | -0
 
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Korrupte Politik: die machts möglich. Wer sitzt denn in Stromkonzernen für "beratende Tätigkeiten"? und kassiert bis zu sechstellige Beträge jährlich? Ratet mal....

Und 1 Milliarde zu viel? Ich sags mal ganz direkt...wir bezahlen im Gegensatz zu anderen EU Länder mehr als doppelt so viel Stromkosten!!! Schonmal in Österreich oder der Schweiz, Holland oder Spanien gelebt? Ich schon für jeweils 1 Jahr (beruflich) und die Kosten sind fast bald schon 1/3 von dem was wir Idioten uns in D abzocken lassen.
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03.08.2010 11:26 Uhr von anderschd
 
+5 | -2
 
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Gerade die Kampfökos: sollten mal lieber ruhig sein. Mit deren Politik werden uns auch seit Jahren Milliarden aus der Tasche gezogen. Nur die Politik könnte die Energieriesen stoppen. Tun sie es? Nein, warum.........
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03.08.2010 11:28 Uhr von usambara
 
+16 | -0
 
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verstaatlichen wenn hier das Prinzip der freien Marktwirtschaft nicht funktioniert
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03.08.2010 11:41 Uhr von kulifumpen
 
+7 | -0
 
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es gibt in deutschland keine freie Marktwirtschaft...irgendwie verwechseln das hier viele. Freie Marktwirtschaft würde offiziell erlauben Kartelle etc. zu bilden. Monopole wären vorhanden und solche tollen sachen.

Wir haben immernoch eine soziale Marktwirtschaft wo Kartelle unterbunden werden etc.

Jedoch wäre in diesem Fall, genau wie bei der Bahn und der Post für eine Verstaatlichung da man ja merkt: es funktioniert einfach nicht...solange die Lobby jedoch groß genug ist, wird sich rein garnichts ändern.

[ nachträglich editiert von kulifumpen ]
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03.08.2010 11:46 Uhr von mueppl
 
+2 | -0
 
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und trotzdem erwägen sie die Strompreise zu erhöhn. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
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03.08.2010 12:20 Uhr von Mario1985
 
+1 | -5
 
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boah: denkt da mal jemand mit???? Strombörsen preise gut un schön, aber dazu kommen immer noch paar andere Kosten die im Endpreis auch berechnet werden müssen, dazu zählen Wartung des Stromnetzes, Verwaltung der Stromeinspeisungen, durch unregelmäßigem Zufluss der Solar- und Windkraftanlagen, sollten viel zu viel Strom durch die Leitungen fließen, sind Ausfälle vorprogrammiert, fließt zu wenig dann erst recht.... Im Normal fall bezahlen Stromkonzerne sogar dafür, wenn einige Das Stromnetz dann entlasten in dem sie mehr verbrauchen,(Wasserkraftwerke, da wird dann Wasser hochgepumpt mit diesem Strom) und wenn wieder "platz" in den Leitungen ist, wird dieses Wasser durch eine Turbine in die tiefergelegene Region geleitet, und dadurch wird wieder strom produziert. Da die großen Kraftwerke(AKW/Kohle etc) nicht kurzfristig hoch und runtergefahren werden können. Und das Stromnetz ist nun eben einmal nur bei einer gewissen Spanne(menge an Strom) sehr stabil, ohne Störungen, sodass soetwas einfach zur Versorgung gehört....
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03.08.2010 12:32 Uhr von pippin
 
+5 | -0
 
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So´n Quatsch! Das würden die doch überhaupt niemals nie nicht und unter keinen Umständen machen!
Wie können die pöhsen Grünen denn nur so was gemeines behaupten?

Ähme ... mal ehrlich ... klar haben die Stromkonzerne neben den reinen "Herstellungskosten" noch andere Kosten in ihren Preisen berücksichtigt. Aber die Herstellungskosten sind doch wohl der Sockelbetrag, der den Strompreis ausmacht.
Die Verwaltungs-, Wartungs- und sonstigen Kosten bleiben doch im Grunde relativ stabil bzw. werden in Punkto Wartung bewusst niedrig gehalten (sprich mangelhafte Wartung).
Da muss sich doch eine deutliche Senkung der Einkaufspreise auf die Verkaufspreise auswirken, wenn eben nicht von den Unternehmen nach oben "korrigiert" wird.
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03.08.2010 12:47 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -0
 
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nur eine? glaub ich nich^^
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03.08.2010 13:16 Uhr von datenfehler
 
+0 | -7
 
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alles falsch es steht den Verbrauchern frei, zu günstigeren ANbieter zu wechseln. Viele tun das nicht. Selbst Schuld!

End of story...
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03.08.2010 13:28 Uhr von esopherah
 
+3 | -0
 
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konsequenzen ? na gut, dann können wir den 4 monopolisten doch mal schnell eine miliarde als gewinnabschöpfung abnehmen.
Ach ne, gesetzte gegen kriminelle gelten ja nur für kleine normalbürger, die sog. elite muss sich da keine sorgen machen....
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03.08.2010 15:41 Uhr von Chuzpe87
 
+2 | -0
 
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Wer hätte das gedacht? Die Stromkonzerne nehmen den Verbrauchern zu viel Geld ab ... wahnsinn .. ich nicht! *Ironie*
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03.08.2010 16:12 Uhr von wordbux
 
+4 | -0
 
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Energiekonzerne nahmen den Verbrauchern Ich frage mich seit einiger Zeit weshalb wir eine Netzagentur und ein Kartellamt haben und weshalb unsere ach so tolle Regierung keine eindeutigen Gesetze gegen solche Abzocker hat.
Klare Antwort: weil die Regierung und all ihre Behörden nur Marionetten der Wirtschaft sind.
Wer bitte soll denn nun an die Verbraucher denken ??
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04.08.2010 08:16 Uhr von George Hussein
 
+0 | -0
 
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Nur eine Milliarde? Das sind weniger als 20 Eurotzen pro Person. Wenn ich meinen Stomverbrauch auf alle Deutschen hochrechne, und davon 40% nehme sind das.... etwa.... 9.600.000.000 €. Also rund das Zehnfache. Bei den vielen Preiserhöhungen in den letzten Jahren erscheint mir das schon wesentlich realistischer.
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04.08.2010 12:03 Uhr von datenfehler
 
+1 | -0
 
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@wok! "Es gibt keine günstigeren Anbieter, du Döskopp,"
Gibt es und wir haben einen freien Strommarkt und jeder kann sich entscheiden. Klar gibts einige wenige schwarze Schafe.
Und hör auf mit Kartell- und Mafiasprüchen...
Wenn du mal Ahnung hast, darfst du mitreden und wirst vielleicht von mir auch ernst genommen...

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